Robert Powell

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Dieser Artikel beschreibt den britischen Schauspieler. Für den kanadischen Tennisspieler siehe Robert Branks Powell.
Robert Powell (Mitte)

Robert Powell (* 1. Juni 1944 in Salford, Greater Manchester) ist ein britischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Powell besuchte die Manchester Grammar School. Mit 20 Jahren begann er seine Schauspielkarriere, während er noch die University of Manchester besuchte. 1967 folgte sein Filmdebüt in Peter Yates Robbery, und 2 Jahre später folgte die erste Hauptrolle in Peter Collinsons Charlie staubt Millionen ab.

Am 29. August 1975 heiratete Powell Barbara Lord, mit der er bis heute verheiratet ist. Die beiden haben zwei Kinder, Barney (* 23. November 1977) und Kate (* 1979)[1].

Der internationale Ruhm erfolgte, als er 1977 die Titelrolle in Franco Zeffirellis Jesus von Nazareth annahm, eine Rolle, die für den 33-Jährigen eine Herausforderung darstellte. Um sich darauf vorzubereiten, zog er sich mehrere Monate vor Drehbeginn in ein Kloster zurück, um die Ruhe und Gelassenheit Christi glaubwürdig darzustellen.

Produzent Lew Grade verlangte sogar, dass Robert sich von seiner Frau scheiden lassen solle, da auch Christus ledig war, Robert lehnte jedoch ab.

Zuerst war es Ian McShane, der Jesus darstellen sollte, Robert Powell sollte Judas verkörpern. Doch nach einigen Szenen, die bereits gedreht waren, fand Franco Zeffirelli: "Wenn Judas solche Augen gehabt hätte, welche Präsenz hätte dann erst Christus gehabt." Die Rollen wurden getauscht.

1981 folgte die Hauptrolle als Captain Keller im australischen Mystery-Thriller "The Survivor".[2]

Powell hat nie der Wunsch gepackt, nach Hollywood zu gehen, er wollte in Großbritannien bleiben. Hier drehte er in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich Krimis und Thriller, in denen er die "Schurken" spielte.

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1972: Asylum (Asylum)
  • 1973: Experiments (The Asphyx)
  • 1974: Mahler (Mahler)
  • 1975: Tommy (Tommy)
  • 1976: Jenseits von Gut und Böse (Al di là del bene e del male)
  • 1977: Jesus von Nazareth (Gesù di Nazareth)
  • 1978: Die 39 Stufen (The 39 Steps)
  • 1980: Harlekin (Harlequin)
  • 1980: Jane Austen in Manhattan (Jane Austen in Manhattan)
  • 1981: Survivor (The Survivor)
  • 1982: Der Glöckner von Notre-Dame (The Hunchback of Notre Dame) (Fernsehfilm)
  • 1982: Imperativ
  • 1983: Agenten sterben zweimal (The Jigsaw Man)
  • 1983: Das Geheimnis der Phantomhöhlen (The Secret of the Phantom Caverns)
  • 1984: Seelenlos – Ein Mann spielt Gott (Frankenstein) (Fernsehfilm)
  • 1986: Shaka Zulu (Shaka Zulu)
  • 1986: Verschollen im Dschungel (Laggiù nella giungla)
  • 1987: Die Sünden des D'Annunzio (D'Annunzio)
  • 1990: Das lange Gespräch mit dem Vogel
  • 1991: Im ersten Kreis der Hölle
  • 1992: Chunuk Bair – Hügel des Todes (Chunuk Bair)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Powell auf IMDb http://uk.imdb.com/name/nm0694293/ am 21. Januar 2008
  2. More Cinema Obscura on the Way from Scorpion Releasing ... The Survivor am 9. April 2012