Robert Spencer

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Robert Spencer

Robert Spencer (* 1962) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Religionswissenschaftler. Er hat bisher insgesamt fünf Bücher veröffentlicht, in denen er sich vor allem mit dem Islam und dem Dschihad auseinandersetzt. Robert Spencer ist der Gründer und Leiter der Webseiten JihadWatch und Dhimmiwatch. Spencer war 2007 prominenter Teilnehmer an der "Anti-Islamisierungs Konferenz", wo er sich mit rechtsextremen Vlaams Belang-Politikern traf um, nach eigenen Angaben, ein transatlantisches Bündnis zu begründen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Akademische Laufbahn

Spencer hat ein Master-Studium in Religious Studies, d. h. Religionswissenschaft, an der University of North Carolina at Chapel Hill in dem Jahr 1986 abgeschlossen und ist ein Fellow der "Free Congress Foundation".

Spencer entschied sich keinen Doktor- oder Professortitel anzustreben, nach eigenen Angaben weil „Studien des Nahen Ostens hoch politisiert waren und sich von ehrlicher akademischer Arbeit entfernten“. Er schrieb mehrere Monographien über den Islam für die Free Congress Foundation:

  • An Introduction to the Qur'an
  • Women and Islam
  • An Islamic Primer
  • Islam and the West
  • The Islamic Disinformation Lobby
  • Islam vs. Christianity
  • Jihad in Context.

Derzeit ist Robert Spencer Direktor von JihadWatch. Er war Mitglied des Christian-Islamic Forum, einer katholische Gruppe deren Aufgabe es ist, Muslime zum Christentum zu bekehren. Seine Ansichten über den Islam sind unter anderem in Vatikan Radio, New York Post, The Washington Times, Kanadas The National Post, FrontPageMag und WorldNet Daily erschienen.

[Bearbeiten] Thesen

In seinen aktuellen Arbeiten stellt Spencer folgende Thesen auf:

  • Wegen seiner frühen Geschichte und der Ereignisse im Leben von Mohammed sieht er im Islam eine höhere Neigung zur Gewalt als bei anderen Weltreligionen wie Christentum, Judentum und Hinduismus.
  • Der Koran müsse im Kontext mit den Hadithen (die Überlieferungen bezüglich Mohammed) und der frühen Geschichte des Islam gelesen werden, um die Motive von islamischen Extremisten wie Osama bin Laden und extremistischen Organisationen wie al-Qaida zu verstehen.
  • Er bezeichnet Dschihad als zentrale Verpflichtung eines jeden Moslems. Moderne muslimische Theologen hätten viele Dinge als Dschihad bezeichnet: Den Kampf innerhalb der Seele, den Glauben gegen Kritik zu verteidigen, seine Ausbreitung und seine Verteidigung finanziell zu unterstützen, sogar in nicht-muslimische Länder einwandern mit der Absicht den Islam zu verbreiten. Gewalttätiger Dschihad sei jedoch eine Konstante islamischer Geschichte.
  • Islamischer Fundamentalismus sei von einer völlig anderen Natur als Fundamentalismus in Christentum oder Judentum. Modernes Christentum und Judentum würden extrem gewalttätiges Verhalten innerhalb ihrer eigenen Reihen verurteilen. Dazu nennt er folgende Beispiele:
    • Christen seien gegen Abtreibung, aber wenn ein Christ versuche, Bomben oder Gewalt zu benutzen, um Abtreibung zu stoppen, bestehe in der Gemeinschaft der Christen keine Sympathie für ihn.
    • Dagegen würden sich viele moderate Moslems weigern (zumindest öffentlich), extremistische Moslems zu kritisieren, da die Wurzeln des islamischen Extremismus im Koran liegen würden. Im Interesse der politischen Korrektheit werde islamischer Extremismus ignoriert oder missverstanden.
  • Er sieht „keinen klaren Unterschied zwischen friedlichen und gewalttätigen, oder moderaten und radikalen Moslems“.[1]
  • Er bezeichnet den Islam als immer größere Herausforderung für die christliche Kirche. Der Islamische Glaube sei heute der wichtigste und engagierteste Rivale der Kirche um die Seelen.[2]

[Bearbeiten] Jihad Watch

[Bearbeiten] Jihad Watch

JihadWatch ist eine Organisation, die von Spencer geschaffen wurde weil in seinen eigenen Worten „Der Westen sich mit einem konzentrierten Versuch von islamistischen Dschihadis auseinandersetzen muss, deren Motive und Ziele größtenteils ignoriert werden von den westlichen Medien, den Westen zu zerstören und ihn mit Gewalt in die islamische Welt zu bringen – und Gewalt auszuführen um dieses zu erreichen, sogar wenn ihr Gesamtziel außer ihrer Reichweite bleibt. Dieser Versuch wird generell als Dschihad bezeichnet.

[Bearbeiten] Dhimmi Watch

Dhimmiwatch ist eine spezielle Sektion von der JihadWatch Webseite, die in ihren eigenen Worten „die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen will, dass:

  • Das Schicksal der dhimmis, ein immenser aber komplett ignorierter Skandal, der bis heute in muslimischen Ländern weitergeht;
  • Das Schicksal von Frauen unter Schari'a-Verordnungen, ähnlich wie die Verhältnisse die Dhimmis überstehen müssen, indem ihnen Gleichberechtigung und Anerkennung verweigert werden;
  • Sklaverei in islamischen Ländern, die bis heute weitergeht, begründet durch die Schari'a;
  • Die integrale Rolle von Dschihad und Dhimmitum-Ideologie im globalen Terrorismus heute,
  • Die Lizenz, die akademische und journalistische Schönredner den radikalen dschihadistischen Feinden der Menschenrechte geben.

[Bearbeiten] Veröffentlichte Bücher

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[Bearbeiten] The Myth of Islamic Tolerance

How Islamic Law Treats Non-Muslims (Redakteur), Prometheus Books, 2005. ISBN 1591022495

[Bearbeiten] Onward Muslim Soldiers

How Jihad Still Threatens America and the West, deutsch Vorwärts muslimische Soldaten: Wie Dschihad immer noch Amerika und den Westen bedroht.

In dem Buch diskutiert Spencer die Themen, radikaler Islam, Dschihad und islamischer Terrorismus und behauptet, dass dies schlimmere Bedrohungen sind gegen die nicht-muslimische Welt als die Medien und die Weltregierungen akzeptieren möchten. Er untersucht heutige Ereignisse und Quellen aus dem Koran. Er behauptet, dass Dschihad, als physische Gewalt gegen Nicht-Moslems ein wichtiger Bestandteil des Islam ist und dass islamische Toleranz (die Toleranz der Moslems für andere Religionen) von den Medien übertrieben wird. Er zitiert dies als Grund für die fehlende Unterstützung der moderateren Muslime für Antiterror-Maßnahmen und ihr Versagen, öffentlich die muslimischen Extremisten zu kritisieren. Er macht eine Reihe kontroverser Behauptungen. Diese sind u.a., dass Moscheen in den USA überwacht werden sollten, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten, und dass Muslime, die in Westeuropa leben, die säkularen Traditionen gefährden, wie Redefreiheit und offene Gesellschaften. Er behauptet auch, dass Nicht-Muslime, die in islamischen Ländern leben, gesetzlich diskriminiert werden, weil das im Koran so vorgeschrieben ist.

[Bearbeiten] The Politically Incorrect Guide to Islam (And the Crusades)

Das Buch (Der politisch inkorrekte Guide zum Islam (und den Kreuzzügen)) bietet eine historische Perspektive der Kreuzzüge und versucht, falsche Behauptungen von revisonistischen Historikern, die über die Kreuzzüge verbreitet werden, zu entkräften.

Das Buch war 15 Wochen auf der Bestseller-Liste der New York Times.

Beschreibung: Der Islam entstand in Arabien im 7. Jahrhundert. Zu dieser Zeit waren Ägypten, Libyen und Palästina schon seit mehreren hundert Jahren christlich, genauso wie der Libanon, Syrien, Kleinasien und ganz Nordafrika. Aber dann kamen Muhammad und seine muslimische Armee aus der Wüste hervor, und – wie die meisten modernen Bücher es „politisch korrekt“ sagen würden – die Länder „wurden“ islamisch. Aber diese Veränderung wurde durch massive Gewalt erreicht. Die Muslime gewannen die Länder durch gewaltsame Eroberung und, nach den Worten des Korans und des Propheten, schlugen mit dem Schwert die Ungläubigen, die sich weigerten, sich dem neuen islamischen Regime unterzuordnen. Die, die lebendig blieben, lebten als unterdrückte Unterklasse weiter.

[Bearbeiten] Inside Islam

A Guide for Catholics (mit Daniel Ali), Ascension Press, 2003. ISBN 0965922855

[Bearbeiten] Islam Unveiled

Disturbing Questions About the World's Fastest Growing Faith (Vorwort von David Pryce-Jones), Encounter Books, 2002. ISBN 1893554589

[Bearbeiten] Referenzen

  1. JihadWatch
  2. Catholic Culture


[Bearbeiten] Weblinks

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