SM U 15

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SM U 15
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Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
SM U 15 unterwegs.jpg
Technische Daten
U-Boot-Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
U-Boot-Klasse: U 13-U 15
Verdrängung: 540 Tonnen (über Wasser)
635 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 57,88 m
Breite: 6,00 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Antrieb: Petroleummotoren 2 x 350 PS
2x250 PS
E-Maschinen 2 x 550 PS
Bewaffnung 2 Bugrohre/2 Heckrohre/ 6 Torpedos
1 x 10,5 cm (Artillerie)
Besatzung: 4 Offiziere
35 Mannschaften
Geschwindigkeit: 14,8 Knoten (über Wasser)
10,7 Knoten (unter Wasser)
Einsätze: 1 Feindfahrt
Erfolge: keine
Verbleib: Am 9. August 1914 von HMS Birmingham gerammt und gesunken

SM U 15 war ein U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Es wurde am 23. Februar 1909 in Auftrag gegeben und in der Kaiserlichen Werft Danzig auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 18. September 1911, die Auslieferung am 7. Juli 1912.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Am 6. August 1914 lief U 15, zusammen mit neun anderen U-Booten, von Helgoland zu einer ersten Feindfahrt gegen Großbritannien aus. Am 8. August sichtete es die britischen Schlachtschiffe HMS Ajax, HMS Monarch und HMS Orion. Ein Torpedo verfehlte die Monarch. Es war die erste Kampfhandlung eines deutschen U-Bootes im Ersten Weltkrieg. Am nächsten Morgen wurde U 15 bei Fair Isle vom Leichten Kreuzer HMS Birmingham im Nebel überrascht. Es lag gestoppt und lautes Hämmern aus dem Inneren des Bootes deutete auf eine Reparatur hin. Bevor U 15 tauchen konnte, wurde es von der Birmingham gerammt und versank mit der gesamten Besatzung. Damit war U 15 das erste deutsche U-Boot, das im Ersten Weltkrieg verloren ging.

Kommandanten von U 15[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag Hans Jürgen Hansen, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]