Single Point of Failure

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Mögliche Störungspunkte in einem unabgesicherten Betrieb
Erste Reduktion der Störungspunkte für einen IT-Betrieb
Redundante und kreuzverkabelte Stromversorgung im Rechenzentrum

Unter einem Single Point of Failure (kurz SPOF, englisch für etwa einzelne Stelle des Scheiterns) versteht man einen Bestandteil eines technischen Systems, dessen Ausfall den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht.

Bei hochverfügbaren Systemen muss darauf geachtet werden, dass alle Komponenten eines Systems redundant ausgelegt sind. Auch sollte die Diversität eine Rolle spielen. Hierbei kommen Systeme unterschiedlichen Aufbaues (beispielsweise verschiedener Hersteller) für die gleiche Aufgabe zum Einsatz. Damit wird ein gleichzeitiger Ausfall mehrerer Systeme aus einem einzelnen Grund unwahrscheinlicher.

Als einfache Schritte zur Vermeidung von mehreren SPOF im IT-Betrieb kann man mehrere USV verwenden, Teile des Servers redundant auslegen (Netzteile, und Netzwerkkarten) und die Menge der nutzenden Endgeräte ausreichend erhöhen.

Bei der Anbindung an mehrere Trafos des Energieversorgers, der Einbindung einer Kreuzverkabelung (mehrere Strompfade), eines oder mehrerer Generatoren als Netzersatzanlage, IT-Systemen mit mehreren Netzteilen oder der Verwendung mehrerer STS (Vorschaltgeräten), der redundanten Klimatechnik und multipler Zugriffe auf die Endgeräte über das betriebseigene Netz (CorporateNetwork) erhält man eine weitgehend gegen Ausfälle abgesicherte Infrastruktur. Die nächste Steigerung der Verfügbarkeit wird durch die Verwendung intern hochredundanter (fehlertoleranter) Server oder Cluster-Systeme erreicht. Darüber hinaus können Ausweichrechenzentren für den Katastrophenfall eingesetzt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]