Sacred Steel

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Sacred Steel
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal, True Metal
Gründung 1996
Website http://www.sacredsteel.de
Gründungsmitglieder
Gerrit Mutz
Oliver Großhans (bis 2005)
Gitarre
Jörg M. Knittel (bis 2005)
Jens Sonnenberg
Mathias Straub
Aktuelle Besetzung
Gesang
Gerrit Mutz
Jonas Khalil
Gitarre
Jens Sonnenberg (seit 2005)
Kai Schindelar (seit 2005)
Mathias Straub

Sacred Steel ist eine deutsche True-Metal-Band.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Wurzeln der Band reichen bis in die 1980er-Jahre zurück. Sämtliche Mitglieder waren bereits vor Sacred Steel in Bands und Projekten beteiligt. Breitere Aufmerksamkeit konnten die Band allerdings erst durch die Gründung von Sacred Steel erlangen und nach Supports für Bands wie Blitzkrieg unterzeichneten sie im April 1997 als erste deutsche Band bei Metal Blade Records einen Plattenvertrag . Das Debütalbum Reborn in Steel erschien im Oktober selbigen Jahres.

1998 spielte Sacred Steel einen Gig auf dem Wacken Open Air, nahm ihr zweites Album mit Bill Metoyer als Produzenten auf und war in der Vorauswahl einer Grammy-Nominierung für die 'Best Heavy Metal Performance'. Im November desselben Jahres erschien Wargods of Metal und konnte das Debüt in den Verkaufszahlen übertreffen. 1999 ging die Band in ganz Europa auf Tour, veröffentlichte diverse Tracks auf Compilations und absolvierte eine weitere Wacken-Show. 2000 nahm die Band ihr drittes Album Bloodlust auf, das Ende des Jahres erschien. Produzent war hier Achim Köhler, der auch die nächsten Alben von Sacred Steel produzieren sollte.

2001 gingen Sacred Steel wieder ausgedehnter auf Tour, u.a. mit Primal Fear und Children of Bodom, begannen die Arbeit am nächsten Album und unterzeichneten einen neuen Plattenvertrag bei Massacre Records. 2002 erschien Slaughter Prophecy, das mit dem gleichen Team wie der Vorgänger produziert worden war. Die Liveaktivitäten der Band wurden immer mehr auf vereinzelte Gigs, Kurztouren und Underground-Festivals zusammengestaucht, es folgten diverse kleine Veröffentlichungen und Lebenszeichen wie der Titeltrack zu Century Medias Tribute-Sampler an Uriah Heep (A Return to Fantasy), Compliationtracks oder eine limitierte Vinyl-Single zusammen mit Wizzard.

2004 wurde Iron Blessings aufgenommen und am 30. Oktober 2004 während einer großen Releaseparty in der Ludwigsburger Karlskaserne präsentiert. Dort wurde auch die Live-CD/-DVD Live Blessings mitgeschnitten, die erst 2006 erschien. Wiederum mit demselben Team um Achim Köhler wurde Iron Blessings als Weiterführung von Slaughter Prophecy umgesetzt. Eine Woche nach der Show traten sie beim Festival Keep It True auf.

Nachdem es im Jahr 2005 eher ruhig um Sacred Steel geworden war, markierte die DVD-Veröffentlichung Live Blessings das Ende einer Ära, da Jörg Michael Knittel und Oliver Großhans, beide Gitarristen der bis dahin bestehenden Originalbesetzung die Band verließen, um sich ihrem Death-Metal-Projekt My Darkest Hate zu widmen. Jens Sonnenberg wechselte daraufhin von Bass auf Gitarre und Kai Schindelar trat der Band als neuer Bassist, Jonas Khalil (ehemaliger Gitarren-Roadie) als zweiter Gitarrist bei.

2006 nahm die Band ihr erstes Album mit der neuen Besetzung zusammen mit dem Sodom-Produzenten Harris Johns auf.

[Bearbeiten] Stil

Musikalisch bewegen sich Sacred Steel zwischen klassischem True Metal amerikanischer Prägung und härterem Thrash- oder Speed-Metal, lassen aber auch immer wieder andere Einflüsse wie Epic Metal oder Doom Metal zu.

[Bearbeiten] Weitere Projekte

Die Gründungsmitglieder und ehemaligen Gitarristen Jörg Knittel und Oliver Großhans verließen Sacred Steel 2005, um sich auf ihre Death Metal-Band My Darkest Hate zu konzentrieren. Knittel spielt außerdem bei Dawn of Winter.

Jörg Knittel und Jens Sonnenberg betrieben zusammen mit Andreas Preisig von 1997-2004 das Label Iron Glory Records. Preisig gründete nach der Auflösung von Iron Glory ein neues Label, Battlecry Records.

Jens Sonnenberg spielte u.a. bei Stikki Fykk und Baphomet. Er war mehrere Jahre Herausgeber und Chefredakteur eines Fanzines . Er ist der Onkel des Indie- und Popmusikers Björn Sonnenberg, der bei Karpatenhund Gitarre spielt .

Gerrit P. Mutz singt nach wie vor bei Dawn of Winter und Chapel of Gore mit Jonas an der Gitarre.

Schlagzeuger Matthias Straub spielte bei der deutschen Power-Metal-Band Mystic Prophecy. Weniger bekannt ist, daß er außerdem die Drums auf dem ersten Stikki Fykk Album "Fazt Carz An' Rock'n Roll Starz" eingespielt hat.

Gitarrist Jonas Khalil spielte ebenfalls bereits bei Stikki Fykk, ist zusammen mit Gerrit bei Chapel of Gore und spielt bei Disbelief.

Kai Schindelaer ist außerdem Mitglied von Lanfear und spielte Bass auf dem Stikki Fykk Album "Sleazy We Meow!"

[Bearbeiten] Diskographie

  • 1997: Reborn in Steel
  • 1998: Wargods of Metal
  • 2000: Bloodlust
  • 2002: Slaughter Prophecy
  • 2003: Metal Forever Vol. 1 - Split 7" mit Wizzard (MDD Records)
  • 2004: Iron Blessings
  • 2006: Live Blessings (Live-Doppel-CD+DVD)
  • 2006: Hammer of Destruction
  • 2009: Carnage Victory

[Bearbeiten] Weblinks

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