San Andreas Lake

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San Andreas Lake
San Andreas Lake from San Andreas Trail 1.JPG
Geographische Lage San Mateo County, Kalifornien, USA
Zuflüsse San Andreas Creek
Abfluss San Andreas CreekCrystal Springs Reservoir
Größere Städte in der Nähe Millbrae, San Bruno
Daten
Koordinaten 37° 35′ 36″ N, 122° 25′ 27″ W37.5932-122.4241138Koordinaten: 37° 35′ 36″ N, 122° 25′ 27″ W
San Andreas Lake (Kalifornien)
San Andreas Lake
Höhe über Meeresspiegel 138 m
Fläche 2,2 km²f5
Länge 4,8 kmf6
Volumen 23.469.000 m³f8
Einzugsgebiet 11 km²f4

Der San Andreas Lake (Spanisch Laguna de San Andreas) ist ein künstlicher See auf 138 Meter über dem Meeresspiegel in der Senkung der San-Andreas-Verwerfung, in der Nähe der Städte Millbrae und San Bruno im San Mateo County, Kalifornien, USA. Er wird vom San Andreas Creek durchflossen und vom abfließenden Wasser eines Einzugsgebietes von elf Quadratkilometern Größe gespeist und hält ein Wasservolumen von 23.469.000 Kubikmetern. Er hat eine Wasserfläche von 220 Hektar, die auf eine größte Länge von 4,8 Kilometern gestreckt ist.

Gaspar de Portolà kam hier am 4. November 1769 kurz vor seiner Entdeckung der Bucht von San Francisco vorbei.[1] Das Tal des San Andreas Creek wurde 1774 von Francisco Palóu als „Cañada de San Andrés“ benannt.[2] Professor Andrew Cowper Lawson von der University of California, Berkeley, der die San-Andreas-Verwerfung in der Umgebung des Sees entdeckte, benannte 1895 die Verwerfung nach dem See.[3] Das ursprüngliche kleinere natürliche Wasserbassin wurde 1875 durch die Errichtung eines Erddammes vergrößert und dient heute als Wasserreservoir und darf daher auch nicht als Badegewässer genutzt werden. Der Damm überstand das San-Francisco-Erdbeben von 1906 ohne Schaden.

Quellen[Bearbeiten]

  1. San Mateo. In: State of California's web site. California Office of Historic Preservation, abgerufen am 11. April 2011 (englisch).
  2.  David L. Durham: California's geographic names. A gazetteer of historic and modern names of the state. Word Dancer Press, Clovis CA 1998, ISBN 1-88499-514-4, S. 694 (http://books.google.com/books?id=Yfa0hmE7yocC, abgerufen am 13. Juli 2010).
  3.  Simon Winchester: A Crack in the Edge of the World. America and the great California earthquake of 1906. HarperCollins Publishing, New York NY u. a. 2005, ISBN 0-06-057200-0, S. 164.

Weblinks[Bearbeiten]

San Andreas Lake im Geographic Names Information System des United States Geological Survey