Sang-o-Klasse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
U-Boot der Sang-o-Klasse, in Südkorea gestrandet und dort ausgestellt
Zentrale

Die Sang-o-Klasse ist eine nordkoreanische Klasse dieselelektrischer U-Boote.

Die Boote wurden ab 1991 in Sinpo konstruiert und in der Folgezeit etwa vier bis sechs Einheiten pro Jahr gefertigt. Im Jahr 1997 sank die Produktion auf drei U-Boote und für die Folgejahre sind keine Produktionszahlen mehr bekannt.

Das U-Boot hat eine Besetzung von 19 Personen und kann zusätzlich bis zu sechs Taucher transportieren. Es wird für Spionagezwecke in Südkorea eingesetzt und zwar insbesondere für die Einschleusung und Abholung von Spionen.

Es gibt zwei Varianten mit unterschiedlicher Bewaffnung. Eine Variante hat Torpedorohre, die andere kann Seeminen legen.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Geschwindigkeit:
    • aufgetaucht: 7,6 kn
    • getaucht mit Schnorchel und Dieselantrieb: 7,2 kn
    • getaucht mit Elektroantrieb: 8,9 kn
  • Länge: ca. 38,5 m
  • Breite: ca. 4,1 m
  • Tiefgang: ca. 4,0 m
  • Bewaffnung:
    • zwei bis vier 533-mm-Torpedorohre mit russischen Torpedos Typ 53-56 oder
    • circa 16 Seeminen

Einsätze[Bearbeiten]

Ein Schiff dieser Klasse havarierte im Jahr 1996 vor der südkoreanischen Küste. Dies führte zum Koreanischen U-Boot-Zwischenfall von 1996 und beschäftigte unter anderem auch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sang-o-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien