Sang-o-Klasse

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Die Sang-o-Klasse ist eine nordkoreanische Klasse von dieselelektrischen U-Booten zur Spionage und Infiltration.

Die Boote wurden ab 1991 in Sinpo konstruiert und in der Folgezeit etwa vier bis sechs Einheiten pro Jahr gefertigt. Im Jahr 1997 sank die Produktion auf drei U-Boote und für die Folgejahre sind keine Produktionszahlen mehr bekannt.

Das U-Boot hat eine Besetzung von 19 Personen und kann zusätzlich bis zu sechs Taucher transportieren. Es wird für Spionagezwecke in Südkorea eingesetzt und zwar insbesondere für die Einschleusung und Abholung von Spionen.

Es gibt zwei Varianten mit unterschiedlicher Bewaffnung. Eine Variante hat Torpedorohre, die andere kann Seeminen legen.

Ein Schiff dieser Klasse havarierte im Jahr 1996 vor der südkoreanischen Küste. Dies führte zum Koreanischen U-Boot-Zwischenfall von 1996 und beschäftigte unter anderem auch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Geschwindigkeit:
    • aufgetaucht: 7,6 kn
    • getaucht mit Schnorchel und Dieselantrieb: 7,2 kn
    • getaucht mit Elektroantrieb: 8,9 kn
  • Länge: ca. 38,5 m
  • Breite: ca. 4,1 m
  • Tiefgang: ca. 4,0 m
  • Bewaffnung:
    • zwei bis vier 533-mm-Torpedorohre mit russischen Torpedos Typ 53-56 oder
    • circa 16 Seeminen

Weblinks[Bearbeiten]