Satz von Jung
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Der Satz von Jung (benannt nach Heinrich Jung) macht eine Aussage darüber, wie groß eine Kugel in einem
-dimensionalen Raum sein muss, die eine vorgegebene Menge von Punkten einschließt.
[Bearbeiten] Formulierung
Es seien endlich viele Punkte
gegeben, und es sei
der maximale Euklidische Abstand zweier Punkte.
Der Satz von Jung besagt, dass es eine
-dimensionale Kugel mit einem Radius
gibt, so dass alle Punkte
innerhalb der Kugel (den Rand eingeschlossen) liegen.
Weiterhin ist der Mittelpunkt der Kugel mit kleinstmöglichem Radius eindeutig bestimmt.
[Bearbeiten] Spezialfall einer Ebene
Am bekanntesten ist der Fall von Punkten in der Ebene, d.h.
. In diesem Fall besagt der Satz von Jung, dass der Radius
ist.
Für die drei Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks benötigt man genau diesen Radius.
[Bearbeiten] Literatur
- Heinrich Jung: Über den kleinsten Kreis, der eine ebene Figur einschließt, J. Reine Angew. Math. 137 (1910), 310 -- 313
- Hans Rademacher und Otto Toeplitz: Von Zahlen und Figuren (Proben mathematischen Denkens für Liebhaber der Mathematik), Springer-Verlag 2000 (Nachdruck der 2. Auflage von 1933), ISBN 3-540-63303-0, 14. Kapitel