Satz von Jung

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Der Satz von Jung (benannt nach Heinrich Jung) macht eine Aussage darüber, wie groß eine Kugel in einem n-dimensionalen Raum sein muss, die eine vorgegebene Menge von Punkten einschließt.

[Bearbeiten] Formulierung

Es seien endlich viele Punkte a_1, a_2, \dots, a_k \in \mathbb{R}^n gegeben, und es sei d := \max\nolimits_{i,j = 1, \dots, k} \| a_i - a_j \|_2 der maximale Euklidische Abstand zweier Punkte.

Der Satz von Jung besagt, dass es eine n-dimensionale Kugel mit einem Radius r \leq d \sqrt{\tfrac{n}{2(n+1)}} gibt, so dass alle Punkte a_1, a_2, \dots, a_k innerhalb der Kugel (den Rand eingeschlossen) liegen.

Weiterhin ist der Mittelpunkt der Kugel mit kleinstmöglichem Radius eindeutig bestimmt.

[Bearbeiten] Spezialfall einer Ebene

Am bekanntesten ist der Fall von Punkten in der Ebene, d.h. n = 2. In diesem Fall besagt der Satz von Jung, dass der Radius r \leq d/\sqrt{3} ist.

Für die drei Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks benötigt man genau diesen Radius.

[Bearbeiten] Literatur

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