Serratus (Münze)

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Denarius Serratus

Der Serratus, eigentlich denarius serratus, ist eine Form der spätrepublikanischen römischen Denarprägung. Sein Name rührt vom vielfach eingeschnittenen, gezackten Rand her (serratus = lat. gesägt, gezackt), der bereits vor der Prägung angebracht wurde – wahrscheinlich, um zu zeigen, dass die Münze aus solidem Silber bestand und keinen minderwertigen Kern hatte. Außerdem bot ein derartiger Rand einen Schutz gegen Beschneidung der Münzen. Der Serratus wurde etwa um 106 v. Chr. geprägt.

Nach Tacitus (Germania, Kap. 5) waren derartige serrati bei den Germanen besonders beliebt.

Die Technik der Randgestaltung durch Riffelung, Muster oder Schrift wurde erst im 16. Jahrhundert wieder allgemein üblich. Praktisch ist der Rand der heutigen 10-Cent-Münzen ein Nachfolger des Serratus.

[Bearbeiten] Literatur

  • Arthur Suhle, Kulturgeschichte der Münzen, Battenberg, München, o.J.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Denarius Serratus – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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