Shimakaze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Shimakaze
Shimakaze.jpg
Schiffsdaten
Land JapanJapan (Seekriegsflagge) Japan
Schiffsart Zerstörer
Bauwerft Marinewerft Maizuru
Bauzeitraum 1941 bis 1943
Stapellauf des Typschiffes 18. Juli 1942
Gebaute Einheiten 1
Dienstzeit 1943 bis 1944
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
125 m (KWL)
120,5 m (Lpp)
Breite 11,2 m
Tiefgang max. 4,14 m
Verdrängung Standard: 2.567 ts/ 2.608 t
Einsatz: 3.048 ts/ 3.096 t
Maschine
Maschine 3 Kampon-Dampfkessel
2 Satz Kampon-Getriebe-Dampfturbinen
Maschinen-
leistung
75.000 PS (55.162 kW)
Geschwindigkeit max. 39 kn (72 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

Bewaffnung Mitte 1944:

  • 4 x 12,7cm-Geschütze (2x2)
  • 28 x 25-mm Typ 96 Flak (4x3, 1x2, 14x1)
  • 15 x Torpedorohre61-cm (3x5)
Sensoren

Typ-22 Radaranlage (zur Erfassung von Seezielen)

Die Shimakaze war ein Zerstörer der Kaiserlich Japanischen Marine, welcher im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Entwurf[Bearbeiten]

Die Shimakaze war ein Versuchsprototyp für die Verwendung eines neuen Typs von Hochdruck-Dampfkesseln bei der japanischen Marine.

Im Vergleich zu ihrer Vorgängerklasse (Kagerō-Klasse) verdrängte sie 410 ts mehr, war um 7,62 m länger und 0,4 m breiter. Dies erlaubte es die Anzahl der Torpedobewaffnung auf 15 Rohre in drei Fünffachsätzen zu erhöhen. Sechzehn weitere Schiffe aus dem Bauprogramm 1942 sollten gebaut werden, wurden aber nie in Auftrag gegeben.

Einsätze[Bearbeiten]

Die Shimakaze nahm an der Räumung der Aleuten im Juni 1943 teil und wurde dann der Kombinierten Flotte bei Truk zugeteil. Mit dieser war der Zerstörer an der Verteidigung der Marianen, der Schlacht in der Philippinensee und bei der See- und Luftschlacht im Golf von Leyte beteiligt.

Bei der Versorgung japanischer Truppen in Ormoc wurde die Shimakaze nordöstlich von Cebu durch Trägerflugzeuge der Task Force 38 angegriffen und versenkt.

Liste der Schiffe[Bearbeiten]

Name Werft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Verbleib
Shimakaze Marinewerft Maizuru, Japan 8. August 1941 18. Juli 1942 10. Mai 1943 am 11. November 1944 nach Luftangriff gesunken

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01426-2.