Skip Spence

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Alexander Lee "Skip" Spence (* 18. April 1946 in Windsor, Ontario, Kanada; † 16. April 1999 in Santa Cruz, Kalifornien) war ein amerikanischer Rockmusiker, Mitglied der Bands Jefferson Airplane und Moby Grape. Sein von Drogen, Alkohol und Schizophrenie geprägter Lebenslauf wird oft mit dem von Syd Barrett verglichen – nicht selten ist die Rede von Genie und Wahnsinn, die dicht beieinander liegen.

1965 wurde Spence Schlagzeuger bei Jefferson Airplane. Nach dem ersten Album verließ er die Gruppe, um bei Moby Grape die Gitarre zu spielen. 1968 kam es im Studio zu wüsten Szenen – angeblich soll Spence Kollegen mit einer Axt bedroht haben. Er wurde in eine Anstalt eingewiesen, wo Schizophrenie diagnostiziert wurde.

Nach seiner Entlassung nahm er 1969 das Soloalbum Oar auf, das ein kommerzieller Misserfolg wurde. Er verfiel zusehends seiner Krankheit, unterstützt durch exzessiven Drogen- und Alkoholkonsum. Zuletzt lebte er in einem Heim in der Nähe von San José, Kalifornien.

Skip Spence starb 1999 an Lungenkrebs, wenige Tage vor der Veröffentlichung des Tribute-Albums More Oar mit Beiträgen von Robert Plant, Beck, Tom Waits und anderen. „Oar“ wurde in die legendäre Wireliste The Wire’s „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ aufgenommen.

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