Soma Weiss

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Soma Weiss (* 1898 in Bistritz, Siebenbürgen, damals Österreich-Ungarn; † 1942 in den USA) war ungarisch-amerikanischer Arzt. Er ist einer der Namensgeber des Mallory-Weiss-Syndrom.

Leben[Bearbeiten]

Soma Weiss wurde in Bistritz (ungarisch: Beszterce) geboren und wanderte 1920 nach dem Ersten Weltkrieg in die USA aus. Er schloss sein Studium 1923 am Cornell Medical College ab und wurde Chefarzt am Peter Bent Brigham Hospital in Boston. Er starb 1942 an einem rupturiertem Aneurysma, von ihm selbst diagnostiziert.

Weiss wichtigste Beiträge betreffen seine Arbeiten über kardiovaskuläre Erkrankungen, insbesondere Herzfehler und die Bedeutung des Nervensystems in der kardiovaskulären Physiologie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Haubrich WS. Mallory and Weiss of the Mallory-Weiss syndrome. Gastroenterology 2001;3:541
  • Jeffrey P. Kanne, Charles A. Rohrmann, Jr, Joel E.Lichtenstein. Eponyms in Radiology of the Digestive Tract: Historical Perspectives and Imaging Appearances. RadioGraphics 2006; 26:129–142

Weblinks[Bearbeiten]