Spannungsgesteuerter Ionenkanal

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Spannungsaktivierte Ionenkanäle (oder spannungsgesteuerte Ionenkanäle) sind Transmembranproteine, die in der Membran ionendurchlässige Poren bilden, die sich in Abhängigkeit vom Membranpotential öffnen oder schließen. Diese Kanäle enthalten geladene Aminosäuren, die durch Änderungen im elektrischen Feld über der Membran verschoben werden können. Das führt zu einer Konformationsänderung des Proteins und damit zu einer Öffnung bzw. Schließung.

Reich an spannungsaktivierten Ionenkanälen sind zum Beispiel elektrisch erregbare Zellen wie Neuronen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Murata, Y.; Iwasaki, H.; Sasaki, M.; Inaba, K.; Okamura, Y. (2005). "Phosphoinositide phosphatase activity coupled to an intrinsic voltage sensor". Nature 435 (7046): 1239–1243. doi:10.1038/nature03650. PMID 15902207.
  • Alabi AA, Bahamonde MI, Jung HJ, Kim JI, Swartz KJ (November 2007). "Portability of paddle motif function and pharmacology in voltage sensors". Nature 450 (7168): 370–5. doi:10.1038/nature06266. PMC 2709416 (freier Volltext). PMID 18004375.
  • Long SB, Tao X, Campbell EB, MacKinnon R (November 2007). "Atomic structure of a voltage-dependent K+ channel in a lipid membrane-like environment". Nature 450 (7168): 376–82. doi:10.1038/nature06265. PMID 18004376.