Subpixel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pixel und Subpixel, die ein X anzeigen. Aufgrund von Subpixel-Rendering (und Antialiasing) ist die Reihenfolge der Subpixel in den eigentlichen Pixeln nicht mehr bestimmbar.

Ein Subpixel (etwa „Teilbildpunkt“) ist eine Untereinheit bei der Unterteilung eines Pixels.

Anwendung in der Bilddigitalisierung[Bearbeiten]

Bei der Bildaufnahme werden Größe und Anzahl der Pixel meist durch das Aufnahmegerät bestimmt, teils auch durch die zu übertragende Datenmenge begrenzt. Durch Interpolation ist es möglich, Information über die Lage eines Bildinhalts zu erhalten, wobei die durch die Pixel vorgegebene Auflösung übertroffen wird. Hier spricht man von Subpixel-Information.

Eine Anwendung finden Subpixel bei Vermessungsaufgaben. Hier können Lage und Größe eines Objekts im Bild mit hoher Genauigkeit ermittelt werden, indem der Kantenverlauf mit einer mathematischen Funktion angenähert wird und dann der Wendepunkt dieser Funktion mit hoher Genauigkeit berechnet wird. Dort liegt die genaue Kante. Die real erreichbare Genauigkeit liegt beim 10- bis 50-fachem der Primärauflösung. Auch durch Korrelation lässt sich die genaue Lage eines Bildelements oder -teils in einem anderen Bild subpixelgenau ermitteln. Dies wird etwa bei der 3D-Rekonstruktion von Stereobildern angewandt oder beim Zusammenfügen von Teilbildern zu einem Gesamtbild (Stitching, Panoramabilder).

Subpixel-Rendering[Bearbeiten]

Hauptartikel: Subpixel-Rendering

Als Subpixel werden ebenfalls die Grundfarben, oft die drei Farben Rot, Grün und Blau von Flüssigkristallbildschirmen, Computermonitoren oder Fernsehgeräten bezeichnet, aus denen sich ein Pixel zusammensetzt. Da die Subpixel bei dieser Art von Geräten direkt nebeneinander angeordnet sind, ist es möglich, durch das Rendern von Bildern in dreifacher horizontaler Auflösung von diesen Subpixeln Gebrauch zu machen, um den subjektiven Eindruck zu verbessern. Diese Technik wird Subpixel-Rendering genannt.

Weblinks[Bearbeiten]