Subsumtion

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Die Subsumtion (auch Subsumption), deutsch Unterordnung, ist ein klassifikatorischer Vorgang, bei dem man einen Begriff oder eine Struktur unter einen anderen Begriff bzw. eine andere Struktur ordnet. Die Vorgehensweise der Subsumtionslogik oder Klassifikationslogik wird als Gegenbegriff zur dialektischen Logik angesehen.

Etymologie[Bearbeiten]

Das Wort stammt aus dem Lateinischen (sub, unter, und sumere, nehmen, 2. Partizip sumptum), im Deutschen hat sich aber statt des vom Lateinischen geforderten „Subsumption“ die Schreibweise ohne „p“ eingebürgert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Engisch: Logische Studien zur Gesetzesanwendung, 3. Auflage, Akademieabh., Heidelberg, 1963
  • Karl Engisch: Einführung in das juristische Denken, 11. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart, 2010, Kap. IV und V
  • Karl Larenz: Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 6. Auflage, Springer, Berlin, 1991, II Kap. 2, Abschnitt 5
  • Reinhold Zippelius: Juristische Methodenlehre, 11. Auflage, C.H. Beck, München, 2012, § 16