Suchmaschinenranking

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Das Suchmaschinenranking bezeichnet die Reihenfolge, in der die bei der Benutzung der Suchmaschine ermittelten Ergebnisse aufgeführt werden. Diese Rangordnung wird durch den Suchmaschinenbetreiber festgelegt und hat das Ziel, dem Suchenden Seiten mit größtmöglicher Relevanz zu präsentieren. Die Seiten, auf denen die Suchergebnisse dargestellt werden, werden auch Search Engine Result Pages (kurz SERPs) genannt. Da SERPs nach dem Prinzip der Top-N-Anfrage arbeiten, ist von entscheidender Bedeutung für eine Webseite unter den ersten N, beispielsweise 10 Ergebnissen, genannt zu werden.

Kriterien

Ein wichtiges Kriterium für die Einstufung sind die Anzahl und die Qualität der Verweise. Je mehr adäquate Links im Internet auf die betreffende Webseite verweisen, desto besser wird sie eingestuft. Den Indikator dafür nennt man Linkpopularität. Google gibt die Linkpopularität durch den PageRank wieder.

Eine höhere Übereinstimmung zwischen Suchbegriff und dem Inhalt der Website hat ebenfalls positiven Einfluss auf das Ranking. Wie stark die unterschiedlichen Kriterien für das Ranking von den Suchmaschinen herangezogen werden, ist meist ein Firmengeheimnis der Betreiber.

Google selbst gibt insgesamt mehr als 200 Faktoren an, die das Ranking beeinflussen.[1] Allerdings werden weder die Faktoren noch deren Gewichtung von Google veröffentlicht.

Mittlerweile werden Suchergebnisse bei Google anhand der Suchhistorie, dem lokalen Aufenthaltsort und weiteren Faktoren personalisiert ausgegeben. Daher können sich Suchmaschinenrankings je nach Suchbegriff stark unterscheiden.

Beeinflussung

Die Suchmaschinenoptimierung befasst sich mit Maßnahmen zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings. Suchmaschinenbetreiber wie z.B. Google beschreiben in Ihren Qualitätsrichtlinien[2][3][4], welche Maßnahmen konform sind und welche nicht. Der häufig verwendete Begriff "illegal" trifft hier nicht zu, da die Qualitätsrichtlinien keine rechtlich verbindlichen Gesetze darstellen, sondern Richtlinien eines Privatunternehmens. Unerwünschte Maßnahmen bezeichnet man als Suchmaschinen-Spamming. Durch die ständige Weiterentwicklung der Suchmaschinenalgorithmen der Suchmaschinenbetreiber, wird versucht, bewusste und aktive Maßnahmen zur Rankingoptimierung zu erkennen. Fallen unerwünschte Tricks zum Erhöhen des Rankings auf, werden die betreffenden Homepages negativ bewertet und gegebenenfalls aus dem Index der Suchmaschine ausgeschlossen, sodass sie für Suchende nicht mehr auffindbar sind.

Da das Ranking maßgeblich für den Erfolg einer Webseite sein kann, ist es bei einigen Suchmaschinen möglich, sich ein hohes Listing zu erkaufen (Sponsorenlinks).

Einzelnachweise

  1. Google: Technology overview
  2. Google-Richtlinien
  3. Yahoo-Richtlinien
  4. Bing-Richtlinien