Terence Davies

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Terence Davies (* 10. November 1945 in Liverpool, England) ist ein britischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Seine Filmkarriere begann Davies als Schauspieler in unbedeutenden Rollen für diverse britische Fernsehserien. 1976 realisierte er seinen ersten Kurzfilm Children, mit dem er seiner tragischen Kindheit, die durch einen tyrannischen Vater geprägt war, ein filmisches Denkmal setzen wollte. Dieses Thema war auch das dominierende in den beiden weiteren Kurzfilmen Madonna and Child (1980) und Death and Transfiguration (1983), die gemeinsam mit seinem Debüt 1984 zu einer Trilogie zusammengefasst wurden.

1988 erschien sein erster Spielfilm Entfernte Stimmen – Stilleben, mit dem er erneut ein Familienporträt unter Berücksichtigung autobiografischer Erlebnisse schuf. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter einen von drei vergebenen FIPRESCI-Preisen bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1988. Nachdem Davies 1992 mit Am Ende eines langen Tages eine Fortsetzung seines Spielfilmdebüts geliefert hatte, widmete er sich zwei Romanverfilmungen. Der Kostümfilm Haus Bellomont nach einem Roman von Edith Wharton brachte ihm einige Auszeichnungen und Nominierungen sowohl für Regie wie auch für das Drehbuch.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1984: Trilogie eines Lebens (The Terence Davies Trilogy)
    • 1976: Children
    • 1980: Madonna and Child
    • 1983: Death and Transfiguration
  • 1988: Entfernte Stimmen – Stilleben (Distant Voices, Still Lives)
  • 1992: Am Ende eines langen Tages (The Long Day Closes)
  • 1995: The Neon Bible
  • 2000: Haus Bellomont (The House of Mirth) nach dem Roman von Edith Wharton aus dem Jahre 1905
  • 2008: Of Time and the City
  • 2011: The Deep Blue Sea

Weblinks[Bearbeiten]