Thomas Wunderlich

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Geodäten Thomas Wunderlich. Zum Bürgermeister siehe Thomas Günther Wunderlich.

Thomas Alexander Wunderlich (* 1. Mai 1955 in Wien) ist Professor für Geodäsie an der TU München.

Der Sohn von Walter Wunderlich, einem langjährigen Wiener Hochschulprofessor für Geometrie, studierte Vermessungswesen an der TU Wien (Diplomarbeit über „Messung und Berechnung eines Raumpolygonzuges im Testnetz Wien“) und wurde dort danach wissenschaftlicher Assistent bei Gerhard Brandstätter, später bei Heribert Kahmen. Neben der Lehr- und Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Allgemeinen Geodäsie und Messtechnik war Wunderlich auch in Themen der Erdmessung tätig – unter anderem in seiner Dissertation mit dem Titel „Die voraussetzungsfreie Bestimmung von Refraktionswinkeln“, die sich mit der Theorie und Ausmessung eines räumlichen Vierecks bei der Hohen Wand (Niederösterreichische Kalkalpen) beschäftigt.

Wissenschaftliche Kooperationen führten ihn oft in die Bundesrepublik Deutschland, insbesondere an die Universität Hannover, wo er 1987/88 Humboldt-Stipendiat war. In Hannover reichte Wunderlich seine Habilitationsschrift ein (Die gefährlichen Örter der Pseudostrecken-Messung, ein Spezialproblem bei hochpräzisen GPS- Netzen). Als Dozent hielt er Vorlesungen und Vorträge auf Kongressen, die sich unter anderem mit innovativen Methoden der Ingenieurgeodäsie und der Funknavigation befassten. Im Jahr 2000 erhielt er den Ruf an die TU München; er war Anlass, sein Arbeitsgebiet um geodätische Deformationsanalyse, Laserscanning und Mobilfunkortung zu erweitern.

Schriften[Bearbeiten]

  • Die gefährlichen Örter der Pseudostreckenortung. Habilitationsschrift. TU Wien 1993.

Weblinks[Bearbeiten]