TuneUp Utilities

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TuneUp Utilities
Logo
Entwickler AVG Netherlands B.V.
Aktuelle Version 2014 (14.0.1001.423)
(29. April 2014)
Betriebssystem Microsoft Windows
Kategorie Optimierungssoftware
Lizenz Proprietär
Deutschsprachig ja
TuneUp-Utilities-Website

TuneUp Utilities ist eine von der deutschen, ehemals in Darmstadt ansässigen Firma TuneUp Software GmbH [1] (eine Tochterfirma von AVG Technologies) entwickelte Systemsoftware für Microsoft Windows, die verschiedene Dienstprogramme (engl. Utilities) zum Analysieren, Konfigurieren, Optimieren und Warten des Computers umfasst.

Die aktuelle Version 2014 (14.0) von TuneUp Utilities unterstützt die Betriebssysteme Windows XP (ab Service Pack 2), Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1, jeweils sowohl in der 32-Bit- als auch in der 64-Bit-Variante.[2] Ältere Betriebssysteme, angefangen bei Windows 95, wurden von früheren Versionen der Software unterstützt, die weiterhin von der Herstellerseite heruntergeladen werden können.[3]

Die erste Version der Software wurde im Jahr 1997 unter dem Namen TuneUp 97 veröffentlicht und gewann mit der Entdeckung und Auszeichnung durch mehrere PC-Magazine im deutschsprachigen Raum an Bekanntheit.[4][5][6][7]

Mit der Veröffentlichung von TuneUp Utilities 2003 im November 2002[8] hielt erstmals der Namensbestandteil Utilities Einzug in den Produktnamen und die Software wurde auch in die Sprachen Englisch[9] und Französisch[10] übersetzt.

Seit TuneUp Utilities 2011 bietet TuneUp mit TuneUp Utilities Business Edition auch Versionen für Geschäftskunden und Unternehmen an. Hierbei ist TuneUp im September 2011 eine Partnerschaft mit der S.A.D. GmbH als Vertrieb eingegangen. [11]

Versionen[Bearbeiten]

Die erste Version erschien im Jahr 1997 unter den Namen „TuneUp 97”. Seitdem sind in unregelmäßigen Abständen neue Versionen erschienen, unter anderem:

2007 (6.0)[Bearbeiten]

Neu in der Version 2007 sind der Disk Doctor, der die Festplatte auf Fehler untersucht, und der Disk Space Explorer, der anzeigt, welche Dateien und Verzeichnisse den meisten Speicherplatz verbrauchen.

2008 (7.0)[Bearbeiten]

Neu in der Version 2008 sind die Module „Drive Defrag” und „Repair Wizard”. Ersteres erkennt, ob die Festplatte fragmentiert ist, und kann diese auf Wunsch defragmentieren. Letzteres kennt häufig auftretende Computer- und Darstellungsprobleme und kann diese beheben. Neu sind auch die Startseite und der Bereich „Speicherplatz gewinnen”, der eine Übersicht darüber zeigt, wie viel freier Speicherplatz sich durch die Entfernung nicht benötigter Dateien zurückgewinnen lässt.

2009 (8.0)[Bearbeiten]

In der Version 2009 gibt die Startseite Auskunft über Probleme oder ungünstige Systemeinstellungen. Neu ist auch der „Speed Optimizer”, der Programme, Dienste und Einstellungen findet, die das System verlangsamen. Der neu hinzugekommene „Shortcut Cleaner” erkennt automatisch fehlerhafte Verknüpfungen und bietet diese zum Löschen an. Der „TuneUp Styler” arbeitet besser mit Windows Vista zusammen und ermöglicht es, dass die Logoanimation vor der Anmeldung geändert werden kann.

2010 (9.0)[Bearbeiten]

Seit der Version 2010 ist TuneUp Utilities mit Windows 7 kompatibel. Neu sind der Turbo-Modus, mit dem Hintergrund-Funktionen abgeschaltet werden, um die Leistung des Rechners zu steigern, die Live-Optimierung, die Prozessprioritäten je nach Situation ändert, sowie eine Minianwendung, die den aktuellen Zustand des Systems anzeigt, ohne dass TuneUp gestartet werden muss.

2011 (10.0)[Bearbeiten]

Die Version 2011 enthält erstmals den „Program Deactivator“, eine Funktion, mit der man bereits installierte Programme zeitweise deaktivieren kann, ohne sie deinstallieren zu müssen. Außerdem zeigt der neue „Tuning-Status“ auf der Startoberfläche an, welcher Optimierungsfortschritt bereits erzielt wurde und welche empfohlenen Optimierungen noch ausstehen. Weiterhin ist eine Bewertungsoption für Programme vorhanden, mit deren Hilfe man erfahren kann, wie viele „Sterne“ (von 5) andere TuneUp-Nutzer durchschnittlich einem installierten Programm gegeben haben. Die Bewertungen werden aus dem Internet heruntergeladen.

2012 (12.0)[Bearbeiten]

Neu in dieser Version ist der „Economy-Modus“, der eine bis zu 30% längere Akkulaufzeit als die Windows-eigene Stromspar-Funktion ermöglichen soll. Außerdem wurde der Program Deactivator automatisiert, sodass Programme nach dem Schließen automatisch wieder deaktiviert werden. Zusätzlich startet TuneUp Utilities 2012 wesentlich schneller als der Vorgänger und die Reaktionszeiten wurden ebenfalls verbessert.

2013 (13.0)[Bearbeiten]

In dieser Version sind vor allem Funktionen zum Freiräumen von Speicherplatz und dem Löschen von Nutzungsdaten eingebaut worden, wie der Disk Cleaner, der Browser Cleaner und die beiden verbesserten Tools: Registry Cleaner und Shortcut Cleaner. Alle vier Tools räumen den Speicherplatz, unnütze Einträge (in der Registrierung), verschiedene Reste von Browsern, fehlerhafte Verknüpfungen und Verlaufslisten von Programmen und Windows auf. Außerdem sind alle diese Tools ab der Version 2013 auch in der automatischen Wartung und der 1-Klick-Wartung implementiert. Neu ist außerdem eine "mitlernende" Live-Optimierung (Live-Optimierung 2.0), welche oft herabgestufte Programme zur Deaktivierung anbietet und erstmals Windows 8 unterstützt.

2014 (14.0)[Bearbeiten]

In dieser Version wurde neben einer verbesserten Startoberfläche auch ein Duplicate Finder eingebaut, der die Festplatten nach doppelt vorhandenen Dateien durchsucht und diese zur Entfernung vorschlägt. Außerdem wurde ein Flugmodus hinzugefügt (ähnlich dem Flugmodus von Mobiltelefonen), der zusätzlich zum Economy-Modus aktiviert werden kann und Energie sparen soll. Bei Aktivierung des Flugmodus werden auf mobilen Geräten die Bluetooth- und die WLAN-Funktionen ausgeschaltet und somit die Akkulaufzeit verlängert. Damit wird zusätzlich sichergestellt, dass, bei aktiviertem Flugmodus, die Bestimmungen der meisten Fluggesellschaften eingehalten werden. Der seit Version 2012 enthaltene Disk-Cleaner wurde ebenfalls verbessert. Er bereinigt jetzt zusätzlich iTunes, CyberLink Power DVD und ACDSee 15. Die Liste der Programme, die durch die Programme "Disk Cleaner" und "Browser Cleaner" bereinigt werden, wird ab der Version 2014 auch automatisch über kostenlose Updates vergrößert.

Testberichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Software-Entwickler TuneUp schließt Standort in Darmstadt. Abgerufen am 7. Februar 2013.
  2. Angaben des Herstellers zu den unterstützten Betriebssystemen. Abgerufen am 21. September 2013.
  3. TuneUp Download-Archiv. Abgerufen am 11. April 2010.
  4.  Shareware des Monats: TuneUp 97. In: PC Praxis. Nr. 12/1997 (Zitat: „TuneUp 97 nimmt seinem Anwender die Denkarbeit zuverlässig ab und verwirrt ihn nicht mit überzogenen Optionen. [...] Ein Programm mit unglaublichen Möglichkeiten zu einem fairen Preis, dessen regelmäßiger Einsatz die Macken von Windows 95 sicher etwas erträglicher macht.”).
  5.  Programmvorstellung TuneUp 97. In: CD-INFO. Nr. 6/1997 (Zitat: „Dieses Programm hilft Ihnen, das Arbeiten mit Windows 95 zu verbessern.”).
  6.  TuneUp 97. In: PC-Welt. Nr. 2/1998 (Zitat: „Dieser Windows-Tuner hat es faustdick hinter den Ohren.”).
  7.  Vorstellung neuer Software: TuneUp 97. In: ComputerBILD. Nr. 5/1998 (Zitat: „Das kleine Programm dient sozusagen als bedienungsfreundlicher und gut sortierter Werkzeugkasten. Mit seiner Hilfe können Sie leicht Einstellungen am System verändern.”).
  8. Michael Diestelberg: TuneUp Utilities 2003 fertiggestellt. In: WinFuture.de. 13. November 2002, abgerufen am 11. April 2010.
  9. TuneUp Utilities 2003. In: cnet download.com. 14. Juli 2003, abgerufen am 11. April 2010.
  10. Jean-Charles Condo: TuneUp Utilities 2003 (optimisation Windows et PC). In: BRANCHEZ-VOUS! 24. Juli 2003, abgerufen am 11. April 2010.
  11. Pressemitteilung zum Vertrieb der TuneUp Utilities Business Edition. Abgerufen am 30. September 2011.