Systemsoftware

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Systemsoftware ist die Grundlage für darauf basierende Anwendungssoftware. Sie ist die Gesamtheit aller Programme und Dateien, die sämtliche Abläufe bei Betrieb eines Rechners steuern. Sie stellt eine Verbindung zur Hardware her und steuert die Verwendung dieser Ressourcen, im Besonderen durch Anwendungssoftware. Sie verwaltet sowohl die internen als auch die externen Hardwarekomponenten und kommuniziert dazu mit diesen.

Zur Systemsoftware gehören Betriebssysteme und die systemnahe Software. In vielen Definitionen sind auch Programmierwerkzeuge in dem Begriff eingeschlossen, obwohl diese in der Regel nicht direkt zur Ausführung von Software benötigt werden.

Systemnahe Software sind z. B. Dienstprogramme, Datenbank-Verwaltungswerkzeuge und Middleware. Bei Systemen ohne Betriebssystem (Mikrocontroller, Eingebettete Systeme) wird der Begriff systemnahe Software hingegen oft für die gesamte Software verwendet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stahlknecht, P./Hasenkamp, U. ; Einführung in die Wirtschaftsinformatik, Springer, Berlin, 2002
  • * Wolfgang Lassmann „Wirtschaftsinformatik: Nachschlagwerk für Studium und Praxis“, Gabler Verlag, 2006, ISBN 3-409-12725-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: System software – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien