Tweet

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tweet (Begriffsklärung) aufgeführt.

Tweet (bürgerlich Charlene Keys; * 4. März 1971 in Rochester, New York) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin.

Biografie[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Tweet kam 1971 als jüngstes Kind der Eheleute Tom and Shirley Keys in Rochester zur Welt. Wie auch ihre ältere Schwester Sundra und ihre drei Brüder Tom, Cedric und Lonnie lernte sie bereits in jungen Jahren als Teil des örtlichen Kirchenchors vor größerem Publikum aufzutreten. Parallel dazu erhielt Tweet professionellen Gesangs- und Gitarrenunterricht.

Nach ihrem Abschluss an der lokalen Performing Arts School in Panama City, Florida brachte Tweet 1990 im Alter von 19 Jahren ihre Tochter Tashawna zur Welt. Der Name des Kindes setzt sich mitunter aus dem Namen des Vaters des Kindes, Shawn, zusammen.

Sugah[Bearbeiten]

In den frühen 1990er Jahren zog Tweet nach Virginia, um sich der fünfköpfigen Girlgroup Sugah anzuschließen. Die Band, welche sich mitunter aus Susan Weems und Rolita zusammensetze, gehörte zu einer Reihe von Interpreten von DeVante Swings Swing Mob-Kollektiv; so kam es zu ersten Kontakten und musikalischer Zusammenarbeit mit ihren späteren Labelkollegen Timbaland, Missy Elliott, Ginuwine, Magoo und Playa. Nach Auflösung der Swing Mob gelang es Sugah jedoch nicht anderorts erfolgreich Fuß zu fassen und so entschied das Quintett sich 1999 zur endgültigen Trennung der Band.

Solokarriere[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 bat Missy Elliott die Sängerin, Backgroundvocals für ihr drittes Album Miss E ... So Addictive (2001) einzusingen. Während Tweet es gelang in den Folgemonaten als Chorusstimme auf den Neuerscheinungen von Ja Rule, Bubba Sparxxx, Petey Pablo und dem Duo Timbaland & Magoo weiterhin auf sich aufmerksam zu machen, verhalf Elliott ihr zu einem Plattenvertrag mit Elektra Records und ihrem Sublabel, The Goldmind Inc. Tweet begann daraufhin mit Missy Elliott, Timbaland, Nisan Stewart und Co-Produzent Craig Brockman die Arbeiten zu ihrem Debütalbum; parallel dazu trat sie als Feature auf Elliotts Single „Take Away“ und Timbaland & Magoos „All Y’all“ auch erstmals namentlich in Erscheinung.

2008 wirkte sie mit Joy Denalane, Bilal und Dwele und dem MDR-Sinfonieorchester in The Dresden Soul Symphony mit. Dabei interpretierten die Musiker Soulhits neu, indem sie sie mit klassischer Musik verbanden. Die Premiere war in Dresden am 26. April 2008.

Honey[Bearbeiten]

2003 hatte Tweet eine Rolle in dem Film Honey, zusammen mit Jessica Alba. Sie spielte sich selber. In der Szene, in der sie auftritt, geht es darum wie Honey (Jessica Alba) für den Videoclip von Tweet Regie führt.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 Southern Hummingbird 44
(4 Wo.)
65
(4 Wo.)
15
(5 Wo.)
3
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 2002
2005 It's Me Again 17
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. März 2005

Livealben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2008 The Dresden Soul Symphony Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2008
(mit Joy Denalane, Bilal & Dwele)

EPs[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2013 Simply Tweet 162
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2013

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 Oops (Oh My)
Southern Hummingbird
23
(9 Wo.)
36
(9 Wo.)
5
(8 Wo.)
7
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Januar 2002
(feat. Missy Elliott)
Call Me
Southern Hummingbird
95
(1 Wo.)
35
(2 Wo.)
31
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2002
2004 Turn da Lights Off
It's Me Again
29
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2004
(feat. Missy Elliott)

Als Gastmusikerin[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2001 Take Away
Miss E... So Addictive
96
(2 Wo.)
45
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2001
(Missy Elliott featuring Ginuwine & Tweet)
2002 No Panties
Diamond Princess
45
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2002
(Trina featuring Tweet)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]