Variable Length Subnet Mask

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VLSM (Variable Length of Subnet Mask) ist eine Subnetzmaske mit variabler Länge. Sie wurde erstmals 1985 im RFC 950 dokumentiert und 1993 als Classless Inter-Domain Routing im Internet eingeführt (RFC 1518, RFC 1519).

VLSM ist ein erweitertes Subnetting. Dieses Verfahren erlaubt eine effizientere Nutzung von Subnetzen mit dem Hintergrund, weniger Ressourcen zu „verschwenden“. Realisiert wird dies durch die Zuweisung von individuellen Teilnetzmasken an die vorher erstellten Teilnetze (Subnet).

Durch mehrfache, verschachtelte Teilung des Adressbereiches entsteht ein verschachteltes System von Adressblöcken, die jeweils eine minimale Größe haben. Diese reicht aus, um die jeweilig zugeordneten Subnetze mit ausreichend vielen IP-Adressen versorgen zu können.

Die Vorteile sind eine effektivere Nutzung von Adressbereichen, die Verkleinerung der Routing-Tabellen durch Classless Inter-Domain Routing und eine erhöhte Anzahl möglicher Subnetze.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • RFC 950: Internet Standard Subnetting Procedure (1985)
  • RFC 1518: An Architecture for IP Address Allocation with CIDR (1993)
  • RFC 1519: Classless Inter-Domain Routing (CIDR): an Address Assignment and Aggregation Strategy (1993; Status: historisch)
  • RFC 4632: Classless Inter-domain Routing (CIDR): The Internet Address Assignment and Aggregation Plan