Anzeigeverhalten
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Anzeigeverhalten ist ein Begriff aus dem Diensthundewesen und dem Hundesport. Anzeigeverhalten ist jene Form von Tätigkeit, die der Hund ausführt, um seinem Hundeführer zu zeigen (anzuzeigen), wo ein Gegenstand (zum Beispiel Spielzeug) versteckt ist. Das Anzeigeverhalten ist Bestandteil der Sucharbeit (Fährte, Drogensuche, Leichensuche, Zielobjektsuche) des Hunds, bei der dieser Gegenstände anhand ihres Geruchs findet. Es kann sowohl aktiv als auch passiv erfolgen.
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[Bearbeiten] Aktives Anzeigeverhalten
Hier signalisiert der Hund durch aktives Verhalten, zum Beispiel durch Kratzen oder Bellen, wo er den Geruch des Gegenstands wahrgenommen hat.
[Bearbeiten] Passives Anzeigeverhalten
Hier verhält sich der Hund passiv, das heißt er verharrt in einer gewissen Stellung oder Position, zum Beispiel durch Sitzen, oder in Form von „Platz“, und fixiert mit Nase und Augen jenen Punkt, wo er den Geruch des Gegenstands wahrgenommen hat. Bei passivem Anzeigeverhalten spricht man auch vom Verweisen des Gegenstands. Für einige Diensthunde wie den Sprengstoffspürhund ist das passive Anzeigen besonders wichtig, um zusätzliche Gefahrensituationen zu vermeiden.
[Bearbeiten] Ausbildung
Die Ausbildung zu einem bestimmten Anzeigeverhalten erfolgt durch Konditionierung des Verhaltens. Moderne Ausbildungsmethoden nutzen dabei vor allem die Operante Konditionierung. Hilfsmittel dabei sind meist Futter oder Spielzeug. Ein Drogenspürhund wird beispielsweise im Trainingsfall sofort nach dem gewünschten Anzeigeverhalten mit seinem Spielzeug belohnt. Im Ernstfall wird die gefundene Droge erst entfernt und mit seinem Spielzeug ausgetauscht.

