Volkskrankheit

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Als Volkskrankheiten bewertet werden nichtepidemische Krankheiten, die auf Grund ihrer Verbreitung und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen (Behandlungskosten, Anspruch auf Lohnausgleich bei Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung) sozial ins Gewicht fallen. Typische Zivilisationskrankheiten in den Industrienationen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (die Folgen von Bluthochdruck), Arthrose und Diabetes mellitus Typ 2 (die Folge von Überernährung).

Der Begriff Volkskrankheit wurde 1832 von dem Medizinhistoriker Justus Friedrich Karl Hecker eingeführt für die psychischen Epidemien des Mittelalters, wie Tanzwut und Kinderkreuzzug.

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