Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel

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Abkürzung: WP:KEA

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Die deutschsprachige Wikipedia hat mittlerweile 929 341 Artikel.
Darunter sind derzeit 1578 exzellente Artikel. Das sind immerhin 0,17 Prozent.

Die Nominierung als exzellenter Artikel soll dazu dienen, qualitativ hochwertiges Schreiben zu belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Artikel entstehen, die für den Leser leicht als hervorragend zu identifizieren sind und die intern als Vorbild dienen können. Sie sollen Autoren motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels zu gehen, aber auch eine kleine Anerkennung der Community gegenüber den Autoren sein, die diesen Schritt gewagt haben.

Autoren und Finder möglicherweise exzellenter Artikel

Bevor du einen Artikel hier vorschlägst, solltest du ihn gründlich auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Stil und Rechtschreibfehler durchsehen oder durchsehen lassen, zum Beispiel im Review. Viele Mängel können so vorher erkannt und behoben werden. Informiere bitte die Hauptautoren, die du hiermit finden kannst. Viele Autoren möchten Mängel vor einer Kandidatur selbst beseitigen.

Artikel, die schon recht gut, aber noch nicht exzellent sind, kannst du bei den Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel vorschlagen.

Detaillierte Hinweise, wie du einen Artikel nominierst, findest du hier.

Diskussionsteilnehmer

Die gesamte Qualitätssicherung der Wikipedia lebt von guten Reviews, die es schaffen, den Balanceakt zwischen Kritik und Motivation zu gehen. Versuche, Deine Meinung zu begründen und nicht nur noch verbesserungswürdige, sondern auch bereits gute Stellen im Artikel zu finden. Versuche, im Kopf zwischen dem zu trennen, was Du anders machen würdest, und dem, was wirklich ein Fehler ist. Erinnere dich, dass jeder, der hier angekommen ist, bereits einen mühsamen und steinigen Weg hinter sich hat.

Damit diese Seite hier dazu motiviert, gute Artikel zu schreiben, gehe von einem Standpunkt freundlicher Empathie aus.

Details zur Diskussion findest du hier.

Auswerter

Die Kandidatur wird am 20. Tag nach der Einstellung ab 0:01 Uhr ausgewertet. Äußerungen werden als Meinungsbild gewertet, nicht ausgezählt. Tiefgreifende Kritik wiegt schwerer, auch wenn sie nur von Einzelnen geäußert wird. Findet nach 99 Pro-Stimmen der Hundertste einen groben inhaltlichen Fehler, dann ist der Artikel nicht exzellent.

Erhält der Artikel – unter Berücksichtigung dieser Grundsätze – mindestens fünf Pro-Stimmen und mindestens doppelt so viele Pro-Stimmen wie Contra-Stimmen, dann gilt er als exzellent. Haben sich bis zum Ende der Kandidatur keine fünf Abstimmenden gefunden, kann diese um eine Woche verlängert werden.

Weitere und detailliertere Hinweise für die Auswertung finden sich hier.

Review des Tages
Satellitenbild mit Namen der Inseln

St. Kilda (gäl. Hiort [hirˠʃt̪]) ist eine isolierte Inselgruppe, die zu Schottland gehört. Die Inseln liegen rund 64 Kilometer westnordwestlich von North Uist im Nordatlantik und sind die westlichsten Inseln der Äußeren Hebriden. Die Hauptinsel ist Hirta, deren Klippen die höchsten des Vereinigten Königreichs sind. Politisch sind die Inseln Teil der Unitary Authority Na h-Eileanan Siar, was den Äußeren Hebriden entspricht.

St. Kilda war mindestens zwei Jahrtausende lang permanent bewohnt, wobei die Einwohnerzahl vermutlich niemals 180 überschritt und sich nach 1851 konstant unter 100 bewegte. 1930 entschied sich die damalige Bevölkerung für die Aufgabe des Lebens auf der Insel. Gegenwärtig sind Militärangehörige die einzigen Bewohner.

Der Ursprung des Namens St. Kilda kann nur vermutet werden. Das menschliche Erbe der Inseln besteht aus zahlreichen architektonischen Stätten aus historischen und prähistorischen Zeiten, während die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen über das Inselleben auf das Spätmittelalter zurückgehen.

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Neue Nominierungen

[Bearbeiten] 21. Juni

Diese Kandidatur läuft bis zum 11. Juli 18. Juli. (Verlängert gemäß der 5-Abstimmenden-Regel. --Kauk0r 11:20, 11. Jul. 2009 (CEST))

[Bearbeiten] Adelsgesellschaft

Als Adelsgesellschaften werden durch Eid besiegelte genossenschaftliche Zusammenschlüsse von Adeligen während des Übergangs vom Mittelalter zur frühen Neuzeit bezeichnet. Adelsgesellschaften traten mit unterschiedlichen Ausprägungen und Zielsetzungen auf. Gemeinsam war ihnen, dass sich die Mitglieder selbst als „Gesellen“ bezeichneten und ihre Gemeinschaft durch die Wahl eines gemeinsamen Abzeichens oder das Tragen einer einheitlichen Kleidung kundtaten. Sie gaben sich in der Regel gemeinsame Statuten, in denen ihr Innen- und Außenverhältnis geregelt wurde. Bei regelmäßigen Zusammenkünften pflegten sie ein gemeinsames Andenken, wobei sie zugleich ihrer Verstorbenen gedachten. Dieser Rückgriff auf vergangene Generationen diente auch der Schaffung einer adeligen Identität und der Abgrenzung nach außen. Streitigkeiten wurden schiedsgerichtlich beigelegt, was im Rahmen der regelmäßigen Zusammenkünfte, aber auch nach Bedarf durchgeführt werden konnte. Es wurde eine gemeinsame Festkultur gepflegt, die vom gemeinsamen Mahl bis zur Ausrichtung aufwändiger Turniere reichen konnte. Die Selbstbezeichnung, welche die Gesellen für diese Art der Gemeinschaft fanden, war „Ritterschaft“.

Die Adelsgesellschaften formten die gemeinsame Identität, aus der sich im 16. Jahrhundert die konstituierte Reichsritterschaft bilden konnte. Diese konnte auf die von den Adelsgesellschaften – und hier zuletzt vom Sankt Jörgenschild – geschaffene Infrastruktur zurückgreifen. Der „Sankt Jörgenschild“ stellte somit die letzte verbleibende, aber auch die erfolgreichste der genossenschaftlich organisierten Adelsgesellschaften dar.

Dies war mein Beitrag zum vergangenen Schreibwettbewerb in der Kategorie Geschichte. Die beiden Juroren Atomiccocktail und Frank Schulenburg haben ihre Bewertungsnotizen als Feedback zur Verfügung gestellt und im ersten Anlauf habe ich den Artikel anhand dieser Notizen überarbeitet. Anschließend habe ich den Artikel nochmals in den Review:Geschichte eingestellt. Dort hat Jossi sich der typografischen Schwachstellen angenommen. Da weitergehende Kritik, aber auch Verbesserungsvorschläge ausblieben, möchte ich es wagen den Artikel von einem breiteren Publikum begutachten zu lassen.--Wuselig 23:44, 21. Jun. 2009 (CEST)

sehr interessanter Artikel. Als interessierter Laie würde ich ihn im Prinzip als auszeichnungswürdig bezeichnen. Aber die Einleitung ist doch mit ihren ein oder zwei Sätzen sehr knapp. Etwas genauer als Übergang von Mittelalter zur frühen Neuzeit dürften Zeitangaben schon sein. Mir fehlt hier auch der Hinweis auf geographische Begrenzung. Einmal begrenzt auf HRR und dann innerhalb desselben. Insgesamt ist die Einleitung deutlich zu knapp. Weitere Dinge sind eher Geschmackssache: Als eher von der Sozialgeschichte kommender Leser würde ich vorziehen, den Abschnitt Gesellschaftliche Einordnung der Adelsgesellschaften deutlich weiter höher zu platzieren, ehe man mit den Feinheiten wie Eid, Aufbau etc. beginnt. Dazu gehört der gesamte strukturelle Abschnitt bis einschließlich geographische Verbreitung. Der Rest könnte eine Art Geschichsteil werden. Etwas kurz kommt mir der Übergang zur Reichsritterschaft oder gab es außer dem Sankt Jörgenschild keine Verbindungen dazu oder vorher zum Schwäbischen Bund? Machahn 22:43, 27. Jun. 2009 (CEST)
Hallo Machahn, danke für die Kritik. Die Einleitung habe ich wieder auf die ursprüngliche Länge gebracht, bevor €pa sie mit der Überschrift "Allgemeines" aufgeteilt hatte. Bezieht sich Dein Hinweis zur fehlenden gepgrafischen Eingrenzung nur auf die Einleitung? An der Struktur des Artikels habe ich sehr lange hin und her geschoben. Ich bin aber, trotz Deines Einwandes, immer noch der Meinung, dass die Erklärung was eine Adelsgesellschaft eigentlich ausmachte zuerst definiert werden sollte, bevor man in weitere Details geht. Der Artikel Sankt Jörgenschild ist eine meiner nächsten Baustellen. Der Sankt Jörgenschild war eben die Gesellschaft, welche in den Schwäbischen Bund integriert wurde. Aber Du hast Recht, diesen Aspekt muss ich im Artikel, spätestens im Abschnitt "Bewertung", nochmals stärker herausstellen. --Wuselig 03:54, 28. Jun. 2009 (CEST)
So sieht das schon ganz anders aus! Das mit der geographischen Eingrenzung insbesondere das es sich offenbar um ein HRR-Spezifikum handelte, aber wenn möglich auch die Nennung der Schwerpunkte der Adelsgesellschaften im Reich fände ich in Einleitung wichtig, weiter unten kommt es ja vor. Die Gliederungssache ist immer auch eine Geschmackssache, kann man so oder so machen. Ach ja, vergessen:  Pro -- Machahn 10:32, 28. Jun. 2009 (CEST)
Hallo Machahn, ich habe Deine Anregungen aufgegriffen und in den Artikel eingearbeitet. Würdest Du bitte trotz, oder gerade wegen Deines Pros mir hierzu nochmals Feedback geben. --Wuselig 21:55, 28. Jun. 2009 (CEST)

Ein sehr ausführlicher Artikel über ein Thema, das trotz des populären Interesses am Mittelalter vielen Zeitgenossen wenig bekannt sein dürfte. Der Artikel war auch für mich sehr lehrreich. Die Existenz dieses Wikipedia-Artikels ist mir erst durch die KEA hier bewusst geworden. Insgesamt ein dickes  Pro von mir für diese Fleißarbeit. --Stolp 07:08, 4. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Habe den Artikel mit wachsender Begeisterung gelesen. Sehr verständlich und kurzweilig. Krächz 20:26, 7. Jul. 2009 (CEST)

Eigentlich Pro aber sorry, das Intro ist jetzt viel zu lang geworden. Es müssen/sollen ja in der Tat nicht nur 2-3 Sätze sein aber das ist mir entschieden zu lang. Das Artikelintro soll kurz und präzise das Thema darstellen und nicht den Umfang eines mittleren Artikelkapitels haben. Ansonsten habe ich den Artikrl mit Genuss gelesen aber ein Pro mache ich dann doch von einer Nachbesserung des Introumfangs abhängig. Gruß Martin Bahmann 20:35, 7. Jul. 2009 (CEST)

Ich habe den Einwand von Martin Bahmann aufgegriffen und die Einleitung gekürzt. Da Kürzen immer etwas schwer fällt, vielleicht noch nicht genug. Falls dem so sei, bitte ich um konkreten Hinweis, oder tatkräftige Unterstützung. --Wuselig 23:23, 7. Jul. 2009 (CEST)
Schon viel besser - gerne Pro. Viele Grüße Martin Bahmann 20:03, 9. Jul. 2009 (CEST)
Den zweiten Satz der Einleitung empfinde ich noch als etwas verwirrend. Wie wäre es stattdessen z. B. mit einem ersten Satz
Als Adelsgesellschaften werden durch Eid besiegelte genossenschaftliche Zusammenschlüsse von Adeligen bezeichnet, die sich im Heiligen Römischen Reich während des Übergangs vom Mittelalter zur frühen Neuzeit entwickelten.
So wäre – ohne den Hinweis auf Hoforden und Verfassungsstruktur – dem unkundigen Leser sofort klar, dass die Adelsgesellschaften etwas HRR-Spezifisches sind. -- Carbidfischer 11:24, 9. Jul. 2009 (CEST)
Das mit den Hoforden wird ja weiter unten erklärt. Ich habe diesen sinnvollen Änderungsvorschlag also inklusive der notwendigen Wikilinks umgesetzt. Danke. --Wuselig 20:06, 9. Jul. 2009 (CEST)

Ich hab den Artikel angefangen zu lesen und bin dann nach etwa 3 Stunden wieder vom Linkklicken zu ihm zurück gekommen :-). So liebe ich das! Ich habe wirklich was gelernt und es war ein Genuss zu lesen. Das Einzige, was mich wirklich stört, ist diese ellenlange Liste am Ende, aber wahrscheinlich ist sie notwendig und ich habe keine Idee, wie man das anders machen könnte. Auslagerung ist ja schon wegen des Rücksprungs blöd. Also zusammengefasst ein  Pro -- Romulus 14:53, 11. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] 28. Juni

Diese Kandidatur läuft bis zum 18. Juli.

[Bearbeiten] Orgel von St. Martin (Memmingen)

Die Orgel von St. Martin befindet sich in der Stadtpfarrkirche Sankt Martin im oberschwäbischen Memmingen, einer in ihrer heutigen Form um 1325 begonnenen und um 1500 vollendeten dreischiffigen Basilika, die Hauptkirche des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirkes Memmingen ist. Seit über 500 Jahren gibt es Orgeln in der Martinskirche.

Nachdem nun alle mir zur Verfügung stehenden Informationen in den Artikel eingeflossen sind, schlage ich den Artikel hier in der KEA vor. Leider blieb das letzte Review für über einen Monat ergebnislos, UHT stellte mir jedoch noch Informationen zur Verfügung, welche ebenfalls im Artikel nun stehen. Als Hauptautor natürlich Neutral. -- Grüße aus Memmingen 11:10, 28. Jun. 2009 (CEST)

  • Vorbildlicher Orgelartikel, der durch Wort und Bild einen umfassenden und tollen Eindruck auf dieses Ausstattungsmerkmal der Memminger St. Martinskirche liefert. Bereits bei KLA ist mir der Artikel positiv aufgefallen.  ProWladyslaw [Disk.] 13:35, 28. Jun. 2009 (CEST)
  • Sind die Organisten vor Hans-Eberhard Roß nicht bekannt? -- 87.176.218.7 16:36, 28. Jun. 2009 (CEST)
Da warte ich noch auf eine Antwort des Dekanats, müsste aber nächste Woche da sein. -- Grüße aus Memmingen 16:40, 28. Jun. 2009 (CEST)
  •   Abwartend  Pro Also 1.: daß wir Artikel zu Kirchen haben ist ja bekannt, daß wir solch schöne Artikel zu einzelnen Orgeln haben ist mir neu, sauber recherchiert, Klasse Arbeit, das würde klar ein pro von mir geben. Aber 2.: Ich habe etwas Bauchschmerzen bei den Bildrechten. Die heutige Orgel sieht anders aus als die von 1853 und 1938. Ich sehe bei der Orgel schon gewisse Schöpfungshöhe, also muß der Orgelbauer zustimmen, zumindest bei der Orgelstatue liegt zweifellos ein Kunstwerk vor, bei dem die Panoramafreiheit nicht greift. Beim Bild von 1938 müssen Fotograf und Orgel-Hesteller 70 Jahre tod sein, um es als gemeinfrei einzustufen. 50 km südlich wäre das alles kein Problem... --Marcela Bild:Miniauge.gif 00:35, 29. Jun. 2009 (CEST)
Uhm also die Orgelstatue ist von 1598, wie es auch im Text steht. Ich glaube nicht, dass der Künstler, wer immer er auch war, sich wegen Copyright beschweren wird ;-) Ich denke auch nicht, dass die Orgel eine nötige Schöpfungshöhe aufweist um unter das Copyright zu fallen. Es ist ja kein Kunstwerk im eigentlichen Sinne, sondern ein funktionaler Bau. --Mrilabs 09:05, 29. Jun. 2009 (CEST)
Das Bild der Orgel von 1938 wurde wohl ebenfalls 1938, nach dem Aufbau aufgenommen. Es ist das einzig erhaltene der Orgel und befindet sich im Besitz des Dekanats. Wer es allerdings geschossen hat ist unbekannt. Es kam wohl über irgendeine Erbschaft oder Schenkung an das Dekanat. Wie weiß heute keiner mehr. Was ich anbieten kann ist, dass ein OTRS vom ev.-luth. Dekanat, in dessen Besitz es sich befindet, nachgereicht wird. -- Grüße aus Memmingen 17:34, 29. Jun. 2009 (CEST)
Eine Mail besagt leider nichts, wenn der Urheber unbekannt ist und nichts darauf hindeutet, daß der Fotograf die vollumfänglichen Nutzungsrechte an das Dekanat vermacht hat. Zu den anderen Bildern wurde auf WP:UF diskutiert und ich nehme meine übertriebene Skepsis zurück. --Marcela Bild:Miniauge.gif 00:39, 30. Jun. 2009 (CEST)
  •  Pro--Bene16 07:58, 29. Jun. 2009 (CEST)
  •  Pro--RF - ♫♪ 13:26, 29. Jun. 2009 (CEST)
  • Sehr informativer, übersichtlicher und hervorragend recherchierter Artikel, der zugleich gut lesbar ist. Hier ist offensichtlich viel Arbeit investiert worden. Überzeugend ist auch die gelungene Auswahl an Fotos und Grafiken, die den Inhalt treffend illustrieren und nicht als Selbstzweck fungieren. Lobenswert nicht zuletzt der gelungene Schreibstil, der trotz der kompakten Infos und nötigen Fachsprache um Allgemeinverständlichkeit bemüht ist. So manche Insider-Information verziert das gelungene Ganze und macht das Lesen vergnüglich. Kompliment! Deshalb:  Pro--Wikiwal 12:45, 30. Jun. 2009 (CEST)
  •  Pro, schöner Artikel. -- Rainer Lippert 14:35, 30. Jun. 2009 (CEST) Nachtrag: Gut gestalteter und bebilderter Artikel. Sprachlich auf hohem Niveau, gut referenziert. -- Rainer Lippert 19:00, 7. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro, Sehr gut aufgebauter informativer Artikel, gute Quellenarbeit und gute Bebilderung. Wie immer eine super Arbeit der Hauptautoren. Drei kleine Anregungen/Fragen habe ich noch:
    • Der Begriff Schwalbennest sollte bei seiner ersten Erwähnung noch kurz erläutert werden. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass jeder diesen Begriff in diesem Zusammenhang kennt. Dasselbe gilt für Quatember.
    • Falls von Döderlein und Unold ein Vornamen bekannt ist, sollte dieser erwähnt werden.
    • Falls es nicht ein mir als Laien unbekanntes fachsprachliches Gegenargument gibt, sollte auch in den Dispositionstabellen beim Wort Baß/Bass die neue Rechtsschreibung verwendet werden.

-- Ehrhardt 21:30, 30. Jun. 2009 (CEST)

  •  Pro Sehr gut geschriebener Artikel, wie es von dem Autor auch nicht anderst zu erwarten war.--Unterillertaler 07:55, 1. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Sehr gut geschriebener und bebilderter Artikel mit entsprechenden Einzelnachweisen, der nichts zu wünschen übrigläßt. Mediatus 11:16, 1. Jul. 2009 (CEST)
  • Contra Ohne Frage ein schöner Artikel. Mir fiel allerdings auf, daß es viele Zahlenangaben gibt, bei denen nicht klar ist, woher sie stammen (das Literaturverzeichnis ist ja recht ausführlich). Nur ein Beispiel:
„Die neue Orgel aus dem Hause Goll wurde am 8. November 1998 eingeweiht. Sie kostete 2,2 Millionen DM; davon wurden 2 Millionen DM mit Spenden und etwa 200.000 DM mit öffentlichen Zuschüssen finanziert. Die erste Rate wurde 1994 überwiesen, die letzte mit der Einweihung der Orgel 1998.“
Es fehlen m. E. an vielen solchen „kritischen“ Stellen Einzelnachweise. Da sollte noch nachgebessert werden. --Q-ß 18:02, 1. Jul. 2009 (CEST)
Um es vornweg zu nehmen. Zu vielen - du nennst sie kritisch - Zahlen der aktuellen Orgel gibt es nichts schriftliches, da sie einfach noch zu neu ist. Die Auskünfte über die Zahlen habe ich direkt vom Dekanat, dem Organisten Hans-Eberhard Roß und dem Orgelbauer selbst bekommen. Quellen im Sinne von WP:Quellen gibt es daher nicht. Ich kann anbieten, hinter jede dieser Zahlen - ähnlich dem gerade eingefügten - einen Ref mit dem Text Auskunft des XY gegenüber Benutzer:Memmingen einzufügen. Mehr gibt es aufgrund der Aktualität jedcoh wirklich nicht. -- Grüße aus Memmingen 18:18, 1. Jul. 2009 (CEST)
Ich befürchte, das fiele dann unter Theoriefindung. Oder sehe ich das zu eng? --Q-ß 19:54, 1. Jul. 2009 (CEST)
Meiner Meinung nach siehst Du es zu eng ;o). TF wäre es, wenn ich selbst losgegangen wäre und in Rechnungen oder änliches gesehen hätte. Wenn Du darauf bestehst, kann ich gerne ncoh das Dekanat bemühen, sämtliche Kirchenblättchen von damals rauszusuchen. In denen stands auch immer - die Arbeit wäre aber unverhältnismäßig hoch. Auch im Film sind die Zahlen genannt - vom OB Dr. Ivo Holzinger, nur kann das genauso wenig "nachgesehen" werden, wie das Kirchenblättchen. Mit so neuen Sachen hat man Quellenmäßig immer seine Probleme und ist eben auf Aussagen der Stellen, die es wissen müssen, angewiesen. Auch die Größenangaben habe ich ja direkt vom Orgelbauer selbst - und der sollte ja wissen, was er gebaut hat. Auch hier ist es keine TF, da ich ja nicht selbst losgezogen bin, und mit nem Meterstab gemessen hab....wie gesagt, meine Meinung und nach meinen letzten Kandiaturen auch allgemeine Praxis - auch bei anderen Benutzern. -- Grüße aus Memmingen 20:21, 1. Jul. 2009 (CEST)
Habe jetzt zur Geldangabe mal noch eine sichere Referenzierung angegeben. --Mrilabs 20:59, 1. Jul. 2009 (CEST)
Persönlich finde ich auch, dass eigene journalistische Arbeit zum Herausfinden von bisher noch nicht in elektronischer oder Druckform vorliegenden Angaben sich in einem Artikel unter Quellenangabe (eventuell könnten Organist und/oder Orgelbauer ja eine Mail mit den Angaben an Dich bzw. das OTRS-Team schicken?) durchaus niederschlagen darf. Aus eigener schmerzlicher Erfahrung möchte ich den Hauptautoren aber darauf hinweisen, dass es darüber zu erheblichen Kontroversen (und Kontras) kommen kann – so wie bei diesem Ex-Kandidaten, bei dem in der KEA wegen eines Halbsatzes in einer(1) von insgesamt 115(!) Fußnoten eine längere Debatte über deren Zulässigkeit ausbrach. -- Wwwurm Mien Klönschnack 23:43, 1. Jul. 2009 (CEST)
(1) Das war die derzeitige Fn. 76
Also per Mail habe ich sämtliche Zahlen vorliegen. Lediglich den Kaufbpreis habe ich telefonisch und per Film erfahren. Der Film ist ja bereits durch Mrilabs per ref. eingefügt worden. Aber mal ne Frage - weiß OTRS eigentlich was sie mit der Mail machen sollen? Also ich schicks gerne hin - aber bringt das was? Habe ich noch nie gemacht... -- Grüße aus Memmingen 16:54, 2. Jul. 2009 (CEST)
Ich hab' das selbst noch nie gemacht, aber da sitzen auch fähige Leute. Und wenn Du diese Mail(s) weiterleitest, wissen die ja auch, wen sie notfalls ansprechen können. -- Wwwurm Mien Klönschnack 17:00, 2. Jul. 2009 (CEST)
OK, dann mach ich das mal. Damit ist das Kontra-Argument ja auch erledigt. -- Grüße aus Memmingen 17:09, 2. Jul. 2009 (CEST)
Na, hoffentlich stellt sich Dein Optimismus nicht als vorschnell heraus... ;-) -- Wwwurm Mien Klönschnack 17:26, 2. Jul. 2009 (CEST)
Anmerkung aus dem Wikipedia:Support-Team von --Schlesinger schreib! 14:28, 3. Jul. 2009 (CEST): 
Benutzer Memmingen legte uns die folgende (von mir anonymisierte) Mail vor:
Von: Orgelbau Goll AG info@goll-orgel.ch
Gesendet: Freitag, 29. Mai 2009 14:17
An: XXX
Betreff: Re: Anfrage auf Daten zur Goll-Orgel in St. Martin zu Memmingen
Sehr geehrter Herr XXX
Im Anhang senden wir Ihnen die fehlenden Daten der Goll-Orgel von St.
Martin in Memmingen.
Mit freundlichen Grüssen vom Vierwaldstättersee
ORGELBAU GOLL AG, Luzern
Da ich nicht weiß, inwieweit das regelkonform ist, jetzt Neutral. Verdient hätte der Artikel es auf alle Fälle. --Q-ß 18:05, 2. Jul. 2009 (CEST)
Ich hatte mir bei der KLA nicht vorstellen können, dass der Artikel mal das Potential zu exzellent hat. Was mir noch fehlt sind die Bilder der erhaltenen Flügel der ersten Orgel und vielleicht etwas aussagekräftigere Klangbeispiele. Es ist sehr schön, und für einen Orgelartikel soweit ich weiss Premiere, dass man das Instrument auch hört, aber hier "wütet" leider nur das mehr oder weniger volle Werk und das könnte man durch ein Vorstellen der Einzelregister und der wichtigsten Registrierkombinationen ergänzen. Das sind aber im Vergleich zum ganzen Artikel nur Winzigkeiten und deshalb stimme ich mit  Pro (womit der Artikel wenn ich richtig gezählt habe, vorzeitig exzellent sein müßte. --HelgeRieder 21:32, 2. Jul. 2009 (CEST)
Es hieß lange Zeit (anscheinend hat das jemand entfernt): „10 Pro und kein Contra nach mindestens einer Woche“. Demnach noch nicht. -- Wwwurm Mien Klönschnack 22:04, 2. Jul. 2009 (CEST)
Siehe hier --Grüße aus Memmingen 22:32, 2. Jul. 2009 (CEST)
Ah, doch noch nicht weg, der Hinweis! Danke. In meinem Alter muss man sich ja langsam Gedanken über die eigene Gedächtnisleistungsfähigkeit machen... :-) -- Wwwurm Mien Klönschnack 09:18, 3. Jul. 2009 (CEST)

Anmerkung: Seit über 500 Jahren gibt es Orgeln in der Martinskirche. Liest sich mißverständlich, könnte man auch so verstehen das es mehrere Orgeln gleichzeitig gegeben hat. Besser Seit 500 Jahren gehört eine Orgel zu Ausstattung oder so ähnlich. --80.133.153.72 00:22, 3. Jul. 2009 (CEST) Ok Ok Hab' eine Einzahl draus gemacht --Mrilabs 00:24, 3. Jul. 2009 (CEST)

Der Einleitungssatz ist durch Wiederholungen äußerst sperrig. Der Abschnitt Baugeschichte ist Käse, denn es handelt sich ja um ein vor 10 Jahren neu geschaffenes Instrument. Allenfalls könnte man etwas über die Vorgänger erzählen. Contra --Decius 09:56, 3. Jul. 2009 (CEST)

Uhm du hast den Artikel schon gelesen? Wo gibt es in der Einleitung Wiederholungen und wieso ist der Abschnitt Baugeschichte Käse?!? Es ist die Baugeschichte zu jeder Orgel detailiert erklärt - von den Früheren bis zur Aktuellen. Wenn schon ein Kontra dann bitte ein wenig produktiver... --Mrilabs 10:30, 3. Jul. 2009 (CEST)
  • Habe Decius nun auch auf seiner Benutzerseite angesprochen, damit er das Kontra näher begründen soll. Haargenau das, was Decius fordert steht eigentlich im Artikle. Es ist für mich daher offensichtlich, daß Decius den Artikel nicht gelesen, ja nicht einmal die Gliederung sich angesehen hat. Sonst würde er nicht die Baugeschichte der einzelnen Orgeln fordern, welche ohne Außnahme alle enthalten sind. -- Grüße aus Memmingen 16:00, 5. Jul. 2009 (CEST)
War ja eigentlich klar: warum muss Decius (kontra) begründen, Bene16, RF, Rainer Lippert und Unterillertaler (dafür) aber beispielsweise net? --84.164.73.84 23:51, 6. Jul. 2009 (CEST)
Schöner Artikel ist in meinen Augen eine Begründung. Ansonsten sollten hier mal Regeln aufgestellt werden, ab wie vielen Begründungs-Wörtern man hier erst ein pro abgeben darf. -- Rainer Lippert 07:48, 7. Jul. 2009 (CEST)
Dann muss auch zulässig sein und unkommentiert bleiben: "Gefällt mir nicht" respektive "schlechter Artikel". Ist es aber offensichtlich nicht. -84.164.89.128 08:49, 7. Jul. 2009 (CEST)
Falsch. Bei diesem Kontra stört mich ja gerade, daß er den Artikel nicht gelesen hat, oder wie erklärst Du Dir dann, daß er haargenau das fordert, worüber der Artikel handelt? Nicht einmal die Gliederung wurde angesehen, sonst würde der zweite Satz nicht dastehen. Gegen ein ordentlich begründetes Kontra, wo ich auch was verbessern kann, habe ich nun wirklich nichts einzuwänden. Dies kannst Du auch gerne bei meinen anderen Exzellenten Artikeln Dir ansehen. -- Grüße aus Memmingen 20:12, 7. Jul. 2009 (CEST)
Das siehst du in meinen Augen völlig falsch. Hier geht es um eine Auszeichnung, beziehungsweise um die Verbesserung eines Artikels. Bei einem pro, egal was ich dazu sage, muss nichts am Artikel verbessert werden, da es mir ja gefällt. Ein Contra besagt aber, dass etwas am Artikel nicht stimmt. Das sollte man dann auch mitteilen, um darauf eingehen zu können. -- Rainer Lippert 08:56, 7. Jul. 2009 (CEST)
  1.  Pro Ein in jeder Hinsicht vorbildlicher Artikel mit allenfalls winzigen stilistischen Schwächen (bei einigen Sätzen hört der Kenner einen diskreten "O-Ton Süd" heraus). Wunderbare Arbeit, Respekt. -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 10:14, 3. Jul. 2009 (CEST)
  • Denkt man gar nicht, was sich aus so einem Thema alles rausholen läßt. Vorbildlicher beispielhafter Artikel, deshalb  Pro und das bei Orgelmusik ;-)--S. F. B. Morseditditdadaditdit 09:43, 7. Jul. 2009 (CEST)
 Pro Ich sehe es wie Rainer Lippert, Pro und Contra sind im Unterschied zu einem Schulzeugnis hier nicht einseitig Noten für geleistete Arbeit, sondern Kontras haben auch die Funktion, den Artikel zu verbessern und der Verbesserung dienen nun mal in erster Linie die Begründungen für Kontras.--Peridexion 09:54, 7. Jul. 2009 (CEST)

Einfach  Pro. Eine Assymetrie zwischen Pro und Kontra bei der Begründungspflicht ist gerechtfertigt. Ein Pro kann eine Durchwinke eines nicht mehr zu verbessernden Artikels sein, ein Kontra muss aber aus Respekt vor der Arbeit des Autors aufzeigen, wo genau Schwachstellen bestehen. – Filoump 12:18, 8. Jul. 2009 (CEST)

Um dem guten Decius mal zur Seite zu stehen: Das Lemma lautet "Orgel von St. Martin (Memmingen)". So formuliert kann es nur die aktuelle Orgel meinen, und damit ist das Kapitel "Baugeschichte" Käse. Denn im Verhältnis zu DER Orgel von St. Martin sind die anderen nur Vorgänger und nicht Teil ihrer Baugeschichte. Ansonsten müsste das Lemma "Orgeln von St. Martin..." oder "Geschichte der Orgeln von..." oder ähnlich lauten. Grüße, --Tusculum 16:10, 8. Jul. 2009 (CEST)

Blos heisen eben alle Orgel Artikel (die ja auch die Geschichte beinhalten) Orgel von xxx. Nur wenn es wirklich mehrere Orgeln in einer Kirche gibt kommt die Mehrzahl zum tragen. --Mrilabs 16:14, 8. Jul. 2009 (CEST)
Da muss man aber sehr fein aufpassen und die guten, sinnigen Artikel von den schlechten trennen, wenn man ein Kapitel "Baugeschichte" hat (um dieses geht es ja schließlich). Beim Kapitel "Baugeschichte" der Orgel der Hauptkirche Sankt Jacobi (Hamburg) handelt es sich in der Tat um die Baugeschichte e i n e r Orgel, die seit 1693 immer wieder umgebaut, erweitert und restauriert wurde und selbst in ihrer Form von 1693 älteres Material integrierte. Kontinuität ist dort gegeben. Bei der Orgel des Domes zu Halberstadt ist das Kapitel "Baugeschichte" wie in Memmingen fehl am Platz. Selbst wenn sich innerhalb der Wikipedia so etwas als Standard durchsetzt, wird es dadurch nicht richtiger. So weit meine bescheidene Meinung. Grüße, --Tusculum 16:39, 8. Jul. 2009 (CEST) Nachtrag: Eine Stichprobe über etwa 10-15 Orgelartikel ergab, dass alle zufällig gefundenen Artikel in der Tat unter "Baugeschichte" die Geschichte der aktuellen Orgel mit ihren verschiedenen Umbauten, Erweiterungen und Restaurierungen abhandeln und die Vorgänger zwar auch im Kapitel Baugeschichte, aber in einem Unterkapitel anführen. Grüße, --Tusculum 16:45, 8. Jul. 2009 (CEST)
Und wo willst du dann die Geschichte der Vorgängerorgeln reinpacken? Eigener Artikel? Also tut mir leid DER Argumentation kann ich jetzt absolut nicht folgen. Es mag ja Kirchen geben die eine Orgel am Stück hatten, aber das ist in St. Martin eben nicht der Fall. Baugeschichte der Orgeln in St. Martin wäre genauso ein falsches Lemma wie Orgeln von St. Martin --Mrilabs 16:49, 8. Jul. 2009 (CEST) Nachtrag: Selbst in deinem Zitierten Artikel ist die Geschichte + Disposition der VORGÄNGERORGEL vermerkt... --Mrilabs 16:51, 8. Jul. 2009 (CEST)
Weißt Du, zum Glück ist mir dieses ganze Wikipediagehabe mittlerweile ganz schnuppe. Kontrolliere bitte alle Orgelartikel und Du wirst bestätigt finden, dass quasi alle Artikel EINE Orgel und ihre teils verworrene, vielfältige Baugeschichte beschreiben, deren Vorgänger aber in einem Unterkapitel "Vorgänger", "Vorgängerinstrumente" etc. unterbringt. Dorthin gehören auch Eure Vorgängerorgeln, und der Artikel selbst hat sich nur der aktuellen Orgel zu widmen.--Tusculum 16:57, 8. Jul. 2009 (CEST)
Aaaah... Da kommen wir ja schon eher auf einen Nenner. Bei einem Verschieben des Lemmas wäre ich ja strikt dagegen. Über die Änderung der Struktur (bzw. das Einziehen einer Hauptüberschrift) lässt sich ja bestimmt reden ;-) --Mrilabs 17:14, 8. Jul. 2009 (CEST)

Rausrück: Und da ich ja nicht so bin, hätte ich hier also für den Bereich "Baugeschichte" die neue Struktur und eine bereits darauf hin überarbeitete neue Einleitung anzubieten:

Die Orgel von St. Martin, der Stadtpfarrkirche im oberschwäbischen Memmingen, wurde 1998 durch die Firma Goll gebaut und im Stile der französischen Romantik disponiert. Sie wird nicht nur im Gottesdienst, sondern auch bei Konzerten und Meisterkursen gespielt. Des Weiteren dient sie häufig zur Einspielung von Tonträgern.

Seit über 500 Jahren gehören Orgeln zur Ausstattung von Sankt Martin, einer in ihrer heutigen Form um 1325 begonnenen und um 1500 vollendeten dreischiffigen Basilika. Sie ist Hauptkirche des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirkes Memmingen.

Baugeschichte

  1. Vorgängerinstrumente
    1. Spätgotische Orgel
    2. Neubau durch Andreas Schneider 1598/99
    3. Reparatur durch Gabler 1759
    4. Umbau durch Samuel Friedrich Schäfer 1845
    5. Neubau durch Walcker und Spaich 1853
    6. Erweiterung durch Ott 1938
    7. Neubau durch Walcker 1962
  2. Neubau durch Goll 1998

Grüße, --Tusculum 17:24, 8. Jul. 2009 (CEST)

Okay, die Einleitung hab' ich schon mal geändert. Das andere soll Memmingen als Hauptautor erst einmal anschauen :-) --Mrilabs 17:33, 8. Jul. 2009 (CEST)
Sollte meine Sturheit hier ein Kontra zur folge haben - diesmal gern. Diese ganze Thematik hatten wir bereits schon mal. Mit dem Orgelportalbetreuer UHT wurde die jetzige Struktur gefunden und ich werde diese auch beibehalten. Es stimmt zwar, das es meist nigelnagelneue Orgeln waren, aber es wurde immer eine verbessert, verschlechtert oder ersetzt. Von daher müsste ich, wenn Du verschiedene Gliederungsabschnitte willst mehrere machen (so war es auch vor der KLA wenn ich mich jetzt nicht täusche):
  1. Vorgängerinstrumente
    1. Spätgotische Orgel
    2. Neubau durch Andreas Schneider 1598/99
      1. Reparatur durch Gabler 1759
      2. Umbau durch Samuel Friedrich Schäfer 1845
    3. Neubau durch Walcker und Spaich 1853
      1. Erweiterung durch Ott 1938
    4. Neubau durch Walcker 1962
  2. Neubau durch Goll 1998

Die jetzige Struktur hat sich allerdings bewährt, ist mit dem Orgelportal ausklamüsert worden und von daher werde ich hier den Teufel tun und diese wieder ändern. Dein "zur Seite springen" hilft aber auch nicht dabei, das Decius den Artikel nicht gelesen hat, aber dies nur so am Rande. Die Änderung der Einleitung finde ich persönlich jetzt nicht unbedingt prickelnd, aber kann gerne so gelassen werden. -- Grüße aus Memmingen 17:52, 8. Jul. 2009 (CEST)

Macht doch, was Ihr wollt. Nur unterstellt nicht Decius, er hätte den Artikel nicht gelesen. --Tusculum 17:55, 8. Jul. 2009 (CEST)

  • Neutral, das übliche Memminger-Fan-Gequatsche, aber eben auf höchstem Niveau, deswegen ein überzeugtes NEUTRAL.

PS: Decius sollte sein Unsinnscontra mal zurücknehmen. Würde seiner angeschlagenen Glaubwürdigkeit sicher ganz gut tun... --Daisy Cutter 21:25, 8. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Verständliche, vollständige Beschreibung der Vorgängerorgeln und der technischen und musikalischen Aspekte der heutigen Orgel; tolle Bilder und ein Klangbeispiel; größtenteils sauber referenziert; stilistisch imho manchmal fast etwas zu bildhaft, aber das ist Geschmackssache. Wenn für andere das einzige Problem zu sein scheint, dass der Abschnitt "Baugeschichte" eigentlich "Baugeschichte und Vorgängerorgeln" heißen müsste, muss der Artikel ja wirklich ganz exzellent sein :-D Wünschenswert, wenn auch für die meisten Leser eher uninteressant, wären die Zusammensetzungen der Mixturen. Ansonsten wirklich tolle Arbeit. --UHT 23:34, 8. Jul. 2009 (CEST)

Noch zwei kleine Anmerkungen: der "Chronist Unold" hat auch einen Namen: Jakob Friederich Unold. Der sogenannte "Chronist Döderlein" existiert als Chronist nur in der Wikipedia, ansonsten handelt es sich wohl um den Herausgeber der "Memminger Chronik des Friedrich Clauß", Friedrich Döderlein, Gymnasialrektor und Heimatforscher, Mitbegründer des Memminger Altertumsvereins 1881, aber nicht "Chronist". --Tusculum 10:15, 9. Jul. 2009 (CEST)

Und noch eins: Angesichts der gravierenden stilistischen Abweichungen, die in der Beschreibung der Goll-Orgel gegenüber dem restlichen Text zu konstatieren sind, hätte ich gern geklärt, in wie weit die von UHT gerügte Urheberrechtsverletzung eigentlich ausgemerzt wurde. Die monierte und die aktuelle Version unterscheiden sich in meinen Augen nur marginal, das Entfernen von einzelen Wörtern und Artikeln oder das Umstellen von Satzteilen sind bei einem Text dieser Gestaltungshöhe sicher nicht ausreichend. Da mir der Originaltext nicht zur Verfügung steht, könnte vielleicht UHT hierzu noch einmal kurz Stellung nehmen. --Tusculum 10:51, 9. Jul. 2009 (CEST)

Ich denke UHT kann bestätigen, dass sich Quelle und der Text hier schon sehr unterscheiden. ZUDEM läuft meines Wissens nach noch eine OTRS Freigabe auf den Originaltext. Aber über den Status ist Benutzer:Memmingen eher informiert... --Mrilabs 13:59, 9. Jul. 2009 (CEST)
Also wenn die von UHT monierte Version eine reine URV war, dann ist die neue Version kaum besser, sondern nur noch eine weitestgehende URV. Und dies bleibt so, bis die OTRS-Freigabe vorliegt. Den Bereich nicht als "Zitat" zu kennzeichnen, sondern durch ein Pseudoumschreiben zu kaschieren und dann hiermit aufzuschlagen, grenzt ohnehin schon an grobe Täuschung. Davon abgesehen, schmückt man sich hier recht extrem mit fremden Federn, denn wahrscheinlich alles Lob, das in der bisherigen KEA-Diskussion bezüglich der Sprache geäußert wurde, bezieht sich genau auf diesen kritischen Abschnitt - der Rest kann es kaum sein, denn der hat den typischen Memmingen-Duktus. Aber der Herr aus Memmingen rühmt sich dann auf dieser Grundlage mit "Artikel, welche es bis in die höchsten Weihen geschafft haben". Wenn, kommt für mich hier nur ein deutlich gekennzeichnetes Zitat in Frage, und dann gern wieder im O-Ton, statt in dieser billigen Umschreibe. --Tusculum 14:56, 9. Jul. 2009 (CEST)
Haben wir hier eine persönliche Aversion? Der Abschnitt war nie eine reine URV. Nicht einmal ansatzweise. Der betreffende Abschnitt wurde eh zuerst bei mir im BNR erstellt und ausgebaut/überarbeitet, bevor ich ihn überhaupt eingefügt habe. Natürlich ist er angelehnt an den Text von Herrn Roß und war in (eben die von UHT monierten) Passagen noch sehr ähnlich. Aber er ist weiterhin geändert worden und um auch jegliche Vorwürfe zu entkräften gibt es dann ja auch noch die OTRS Anfrage. Ausserdem was ist denn dein Problem? Es geht hier ja auch um die Qualität des ARTIKELS nicht um die Autoren... --Mrilabs 15:12, 9. Jul. 2009 (CEST)
Schön, wenn dem so wäre, hach...--Tusculum 15:44, 9. Jul. 2009 (CEST) PS: Und was die Artikelqualität betrifft, ist der abrupte Wechsel des Duktus sicher nicht förderlich. Hier fehlt der einheitliche Guss. Und sprachlich ist keiner der beteiligten (Haupt-)Autoren so versiert, auch nur in die Nähe der hier vorzufindenden Sprachbilder, Wortfindungen und Konstruktionen zu kommen.
Na wenn dass dein Fachgebiet ist - es steht dir frei zu editieren. --Mrilabs 15:52, 9. Jul. 2009 (CEST)
Wo ist Dein Problem Tusculum? Was hast Du gegen mich ganz persönlich? Kenne ich Dich? Nein! Wir sind uns bis jetzt noch nicht (zumindest wissentlich) über den Weg gelaufen, aber Deine persönlichen Angriffe bitte ich Dich in dieser Diskussion nun ganz offiziell zu unterlassen. Dies soll auch durchaus als Warnung verstanden werden. Ich habe keine Lust mich hier mit irgendwem zu kloppen oder sonst was. Aber wenn Du dies machst, gerne, dann werden wir uns - und diese Warnung spreche ich nun wirklich nicht oft aus - auf der VM wieder sehen. So nicht. Wenn Du meinst, daß alles abgeschrieben ist, gut, dann beweise es. Aber selbst UHT hat inzwischen oben sein Votum abgegeben. Damit diskretetierst Du sogar ihn. Wenn er es noch als URV erkannt hätte, ja meinst Du, er hätte dann dem Artikel und damit Mrilabs und mir hier seine stimme gegeben? Wohl eher nicht. Den unteren Teil hat Mrilabs geschrieben, den oberen ich. Könntest Du Dir eventuell auch vorstellen, daß wir beide unterschiedliche Schreibstile haben? Und noch was, wenn Dir MEIN Schreibstil nicht gefällt, dann steht es Dir frei, dies ganz offen und ehrlich zu sagen und die SCHWÄCHEN in meinem Schreibstil zu benennen. Hier von billigen Umschreibe zu sprechen ist schon starker Tobac, welchen ich - wenn ich zu Hause gewesen wäre - gnadenlos auf VM als PA gemeldet hätte. Auch bitte ich ENDLICH mal wieder zur Artikelbewertung bzw. Verbesserung zurückzukehren. Danke und -- Grüße aus Memmingen 19:02, 9. Jul. 2009 (CEST)
Blas dich nicht so auf. Wen willst Du mit Deinen Drohungen bezüglich der VM beeindrucken? Mir ist das vollkommen schnuppe und ich sehe dem gelassen entgegen, zumal Dir der Nachweis hier schwer fallen wird. Also mach ruhig... --Tusculum 09:08, 10. Jul. 2009 (CEST)
Zum Thema URV habe ich auf der Artikel-Disk eine kleine Nachfrage hinterlegt. --Tusculum 16:15, 10. Jul. 2009 (CEST)

Und noch eins: Kurz vor Ende der Goll-Orgel liest man von der mittelalterlichen König-David-Figur...Diese war bereits Bestandteil der Schwalbennestorgel von 1598.; bei der Orgel von 1598/99 steht Auf dem Mittelturm trug das Gehäuse eine Statue König Davids. Sollte die Statue also für die Orgel von 1598/99 geschaffen worden sein - und der Kontext legt das nahe - dann war sie nicht mittelalterlich. Sollte es sich um eine mittelalterliche Statue handeln, die in der Gestaltung der Orgel von 1598/99 Wiederverwendung fand, dann muss das dort auch erwähnt werden. --Tusculum 16:23, 9. Jul. 2009 (CEST)

Ist ausgebessert... --Mrilabs 17:49, 9. Jul. 2009 (CEST)
Hab's nochmal angepasst. --Tusculum 17:53, 9. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro -- pretobras 00:29, 10. Jul. 2009 (CEST)

Contra Die Artikelstruktur ist und bleibt, trotz der Ausführungen des Hauptautors zu einer angeblich mit dem Portal vorliegenden Abstimmung diesbezüglich, Humbug. Der Artikel hat unter diesem Lemma vornehmlich die aktuelle Orgel zu behandeln, Vorgängerorgeln aber in ein Unterkapitel "Vorgängerinstrumente" o.ä. der Baugeschichte zu integrieren. So wird es bei allen anderen Orgelartikeln praktiziert. Die vom Hauptautor geäußerten Bedenken, die Gliederung müsste dann noch stärker verfeienert werden, ist unbegründet, da nicht einzusehen ist, warum Reparaturen an Vorgängerorgeln eigene Unterkapitel erhalten sollten. Hier wird nur künstlich aufgebläht.

Obwohl namentlich bekannt, wird Jakob Friederich Unold lediglich als "Chronist Unold" angeführt. Der "Chronist" Döderlein ist eine Erfindung des Autors, hinter der sich der Herausgeber der "Memminger Chronik des Friedrich Clauß", Friedrich Döderlein, Gymnasialrektor und Heimatforscher, Mitbegründer des Memminger Altertumsvereins 1881, verbirgt.

Sprachlich ist der Artikel nicht aus einem Guss, was extrem vor allem im Kapitel zur Goll-Orgel auffällt. Einiges, was dort zu lesen ist, hätte man noch vor einiger Zeit hier als Geschwurbel bezeichnet. Beispiele:

  • Das Gehäuse hat eine schlichte Form, die durch das unbehandelte Eichenholz einen starken architektonischen Akzent setzt - Was bitte sehr hat die Tatsache, dass das Holz unbehandelt ist, mit dem setzen eines architektonischen Akzentes zu tun?
Unbehandeltes Eichenholz ist sehr hell, weswegen es sich schon stark abhebt. (sieht man ja auf dem Foto) --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Vor 'ner weißen Wand? Das würde sich doch viel stärker abheben, wenn es dunkel lasiert oder gebeizt wäre. Entschuldigung, ich halte Deine Antwort für Unfug.--Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
Wenn es allein um die Wand ginge, würde ich Dir recht geben. Aber die Westfasade ist durch das Vermauern der Westfenster dermaßen dunkel, daß die Orgel in einem richtigen "düsteren Loch" steht. Deshalb setzt auch das helle Holz einen starken Akzent. Wenn Du die alte Orgel gesehen hättest, mit dem dunklen Holz....die hatte man damals, wenn man die Kriche betreten hat fast nur erahnen können.... -- Grüße aus Memmingen 17:58, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Die ansteigenden Läufe der Labialpfeifen erzeugen eine starke, besonders in den Positivfeldern auffällige Vertikalwirkung - Was ist mit ansteigenden Läufen der Labialpfeifen gemeint? Wie sollten Labialpfeifen keine Vertikalwirkung erzeugen?
Wenn du dir das Foto der Orgel anschaust dann siehst du in jedem - ich nenns mal "Modul" - der Orgel die V-Form der Pfeifen. Man könnte sie auch Gerade anordnen. Schau dir zB mal die Orgel der Herz-Jesu-Kirche in München an. --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Ok --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Die gotische Bewegung „himmelwärts“ wird kontrapunktiert durch die Schleierbretter, die eine dachähnliche Bewegung imitieren. - Wieso kontrapunktieren die Schleierbretter, die ja nicht horizontal gestaltet sind, die gotische Bewegung "himmelwärts" (letzteres Geschwurbel par excellence). Was ist eine dachähnliche Bewegung?
Die himmelwärts, himmelstrebend oder einfach nach oben-gerichtet ist ein Stilelement der Gotik. Ich denke dachähnliche Bewegung ist selbsterklärend. Ich zerbrech mir aber mal noch den Kopf ob man es anders formulieren kann. --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Also bitte, erzähle Du mir nichts über gotische Architektur oder Kunst, sondern erkläre mir mal lieber was eine dachähnliche Bewegung ist. Außer bei Kyrill zuletzt habe ich kaum Dächer sich bewegen sehen. Geschwurbel, vor allem so formuliert, unverständlich. Beim Ross wird das klarer! --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Dabei ist kein Feld gleich. - Was heißt das, warum erfährt man nichts über die Ausgestaltung der Schleierbretter, oder welche Felder sind hier gemeint? Wenn die Schleierbretter unterschiedlich gestaltet sind, dann sollte das hier ausgeführt und beschrieben werden.
Das die Schleierbretter gemeint sind erschließt sich aus dem Kontext. Das keines dem anderen geleicht ist so. Aber wieso sollte ich beschreiben, dass bei einem die Ausschnitte parelell, beim anderen ein wenig asynchron etc. verlaufen? DAS wäre definitiv zu viel des Guten ;-) --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Das heißt "parallel" und (vermutlich) "asymmetrisch". DAS wäre wenigstens mal was gewesen, was nicht abgeschrieben worden wäre, so wie sich mir die Sache im Moment darstellt! --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
*lach* es gibt Momente, da langt man sich selbst an den Kopf. Paralell - das war in dem Fall ja nur ein Tippfehler... Aber asynchron *kopfschüttel* Man sollte nach 8 Stunden Computertechnik nicht noch KEA-Diskussionen anfangen ;-) --Mrilabs 20:30, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • nicht durch obertonreiche Schärfe klanglich aufgesetzt wirken - das man eine gewisse Art der Becher wählt, um einen bestimmten Klang zu erhalten, ist einleuchtend - was aber meint "klanglich aufgesetzt"?
Ich nehme mal an, dass du kein Musiker bist. Klanglich aufgesetzt bedeutet so viel wie aufdringlich, hervorstechend (im negativen Sinne) --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Pech gehabt, ich spiele Instrumente, das heißt aber noch lange nicht, dass diese Formulierung dadurch besser verständlich würde, zumal sie POV ist. --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Die Brüstung ist mit dünnen Drahtseilen abgegrenzt. Wie soll man sich das vorstellen? Vor der Brüstung verlaufen noch einmal dünne Drahtseile, damit man der Brüstung nicht zu nahe kommt? Gemeint ist wohl: Die Füllungen des hölzernen Emporengeländers bestehen aus dünnen Drahtseilen zwischen Geländerpfosten und Handlauf. Um eine Brüstung handelt es sich nämlich mitnichten.
Bei Emporen redet man immer von der Brüstung. Ich denke bei dem Satz versteht jeder Leser was gemeint ist. Aber wenn du meinst dein Satz macht ihn präzieser --> Editier es ruhig rein. --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Wie kommst Du auf diese gewagte Behauptung? Eine Brüstung setzt im Allemeinen eine geschlossen Wand voraus. Die Brüstung ist abgegrenzt. Wie kommst Du darauf, dass das jemand so versteht, wie ihr es meint? Ihr wollt hier einen Artikel zum Exzellenten gewählt bekommen, liefert so einen Stuss ab und meint dann auch noch, dass das alles selbsterklärend ist. Mannomann. --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Die Bänke im vorderen Hauptschiff der Kirche sind umklappbar. So können etwa 300 Zuhörer bei Orgelkonzerten Instrument und Spieler sehen. Was heißt das, umklappbar? Dies zu beschreiben, wäre doch mal was interessantes? Wie darf man sich das vorstellen?
Ähh? Hallo? Den mechanischen Vorgang des Umklappens einer Bank brauch ich hier ja wohl wirklich nicht näher erläutern. --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Und dann? Dann stehen die Besucher. Ansonsten kenne ich nur den Vorgang des Hoch- oder Runterklappens und hätte hier in der Tat gern erfahren, was ihr damit meint. --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
Nach der Präzisierung des Satzes durch Memmingen ist der Satz jetzt verständlich. Danke. --Tusculum 17:50, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Im Lautsprechergitter der Außentüren des Gehäuses befinden sich jeweils drei Figuren, die alle spezielle Orgelbauertätigkeiten darstellen. - Warum werden die nicht beschrieben? Welches sind diese speziellen Orgelbauertätigkeiten? Das Wort alle in dem Satz ist im übrigen überflüssig.
Um ehrlich zu sein - ich weis es nicht auswendig. Ist das auch so relevant? Das alle und spezielle habe ich rausgestrichen --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Natürlich ist das relevant. Aber ich weiß schon, der Ross hat es selbst nicht geschrieben und deswegen kannst Du das nicht wissen und als Du die Fotos gemacht hast, hattest Du nicht darauf geachtet und überhaupt... --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Um mal ein paar sprachliche Ausrutscher gegenüber dem eloquenten Stil des Goll-Kapitels zu bringen: Weil beim Bau der Orgel viel mit Sperrholz, Spanholz und Schaumstoff gearbeitet wurde, waren Klang und Haltbarkeit nicht gut - Mit der neuen Orgel kam die Orgelmusik in der Kirche wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit.
  • Und folgender Einleitungssatz geziemt sicher nicht eines exzellenten Artikels: Die Orgel von St. Martin befindet sich in der Stadtpfarrkirche Sankt Martin im oberschwäbischen Memmingen, einer in ihrer heutigen Form um 1325 begonnenen und um 1500 vollendeten dreischiffigen Basilika, die Hauptkirche des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirkes Memmingen ist. --Tusculum 09:57, 10. Jul. 2009 (CEST) Nachtrag: Um auch etwas Positives zu sagen: Die Bilder und die Bildauswahl sind hervorragend!--Tusculum 12:31, 10. Jul. 2009 (CEST)
Antworten, Gegenfragen etc der Übersichtshalber dazwischen eingefügt --Mrilabs 15:57, 10. Jul. 2009 (CEST)
Setzen, 6. Zum URV-Verdacht habe ich auf der Artikeldisk nochmal einige konkrete Nachfragen gestellt. --Tusculum 16:46, 10. Jul. 2009 (CEST)

Das Problem mit dem Lemma/Artikel wurde übrigens auch in der KLA schon angesprochen und nicht befriedigend gelöst. Hier scheint weiterhin Optimierungsbedarf vorzuliegen. Holstenbär 11:16, 10. Jul. 2009 (CEST)

Es gibt kein Problem mit dem Lemma. Nachdem sämtliche Orgelartikel, wo sich nur eine Orgel in der Kirche befinden nur als Orgel von XXX geführt werden, bleibt es hier ebenso. Warum sollte man das alles verkomplizieren? Es gibt nicht einen Artikel Orgelgeschichte von XXX. Dies wäre dann ebenfalls falsch und ich müsste den Artikel in zwei Hälften schneiden. Deswegen bleibt auch das Lemma. -- Grüße aus Memmingen 13:46, 10. Jul. 2009 (CEST)

Hallo ihr Beiden. Versucht doch mal die Kritik von Benutzer:Tusculum konstruktiv und nicht als persönlichen Angriff aufzufassen. Auch wenn sowas allgemein nicht ganz einfach fällt. Letztendlich lebt dieses Projekt von guten Reviews. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn jemand mein derzeitiges Gestammel im Review zerrupfen würde, dann weiß ich wenigstens, wo ich weiter arbeiten muss. Immer besser, als wenn gar keine Rückmeldung oder Kritik kommt. Grüße --Armin P. 16:54, 10. Jul. 2009 (CEST)

Es wird referenziert das der Orgelbauer Friedrich Goll war, der ist aber 1911 gestorben. Der Wiederspruch sollte aufgeklärt werden. -- Symposiarch 20:47, 10. Jul. 2009 (CEST)

Die Firma wird aber unter seinem Namen weiterbetrieben. Von daher passt es. -- Grüße aus Memmingen 22:27, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Contra - Lesenswert zweifelsohne, aber für mehr reicht die Quellenlagen einfach, m.E., nicht aus. --Succu 22:50, 10. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] 2. Juli

Diese Kandidatur läuft vom 2. Juli bis zum 22. Juli.

[Bearbeiten] Schlacht bei Minden

Die Schlacht bei Minden vom 1. August 1759 war eine militärische Konfrontation, die sich während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) vor den Toren der ostwestfälischen Festung Minden im heutigen Nordrhein-Westfalen ereignete. In ihr trafen die Truppen einer alliierten Koalition aus Großbritannien, Preußen, Hannover, Braunschweig-Lüneburg und Hessen-Kassel unter dem Befehl des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel auf ein französisch-sächsisches Heer unter dem Maréchal de France de Contades. Die Schlacht endete nach wenigen Stunden mit einem entscheidendem Sieg der alliierten Verbände und dem Rückzug der französischen Armeen. Damit verhinderte der Herzog von Braunschweig die drohende Eroberung des Kurfürtentums Hannover durch die Franzosen und trug so maßgeblich zum für Großbritannien erfolgreichen Ausgang des Krieges bei.

Der Artikel ist zur Lesenswert Kandidatur erfolgreich ausgearbeitet worden. Nun schlage ich diesen Artikel auch für die KEA vor. Der Artikel ist für den 1. August 2009 als Artikel des Tages vorgeschlagen; die Schlacht jährt sich dann zum 250. Mal.

Als einer der Initiatoren Neutral --Aeggy 19:46, 2. Jul. 2009 (CEST)

Hat der Artikel nach Erwerb des blauen Bapperls noch nennenswerte Verbesserungen erfahren? -- Wwwurm Mien Klönschnack 20:25, 2. Jul. 2009 (CEST)
Moin, nennenswerte Verbesserungen nicht. Aber es gab mehrfach Meinungsäußerungen dass er auf dem Niveau zur KEA ist. Und es wäre schön, von Euch dazu hier eine Meinung dazu zu bekommen. Der Hauptautor ist übrigens informiert und hat das Portal:OWL aufgefordert die Kandidatur zu starten. Was hiermit geschehen ist. Gruß --Aeggy 20:56, 2. Jul. 2009 (CEST)
Ich denke das ist ein wirklich sehr guter Artikel. Maßstab kann nicht sein ob er nach dem Lesenwert-Stemple noch besser geworden ist. Die Exzellenz ist unabhängig doavon zu beurteilen. Schaue ich mir die Entwicklung des Artikel, ziehe ich meinen Hut. Einziger wie ich finde vor allem für Ortsfremde hilfreicher Abschnitt, den ich nach der Überarbeitung vermisse, ist die Beschreibung des Schlachtfeldes, die Infanteriegefechte wohl maßgeblich beeinflusst. Zwar war der alte Abschnitt dazu auch kein Meisterstück (ja gebe zu der war von mir) aber doch hilfreich, strukturiert, hinreichend belegt und die Bedeutung für das Gefecht anhand des Militärconversationlexicons eingeordnet. Könnte man das - so in etwa wieder reinbasteln? Daher erst mal Neutral. Wenn ihr's einbaut, informiert mich darüber auf meiner Disk und erwerbt so meine Gunst bei der Stimmverteilung. PS: das folgende kann natürlich nicht im Vorgriff geleistet werden und soll daher nicht maßgeblich sein: ein paar Bilder zu den Feierlichkeiten zum 250. wären toll - habe gehört, dort würde das Schlachtfeld begangen werden und teils auch die Schlacht selbst nachgespielt werden - hoffe mal nur simuliert. -- TUBS 15:11, 6. Jul. 2009 (CEST)
Die Sinnhaftigkeit eines solchen Absatzes erschließt sich mir nicht wirklich, weil er für das Verständnis nicht erforderlich ist - aber wenn's dich glücklich macht. --Мемнон335дон.э. Disk. 02:40, 9. Jul. 2009 (CEST)
Naja, das Gelände ist halt nicht ganz unwesentlich für eine Schlacht meine ich. Jetzt  Pro-- TUBS 08:52, 9. Jul. 2009 (CEST)

 Pro-- FlügelRad 19:47, 6. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Die letzte Version der alten Fassung war lesenswert, die jetzige Fassung ist exzellent. --DaBroMfld 10:10, 7. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Habe nur eine Kleinigkeit zu bemängeln: In der Infobox und in der Einleitung wird von Alliierten gesprochen, ohne daß sofort klar ist, welche der beiden Konfliktparteien damit gemeint ist. Die Alliierten um Großbritannien werden zuvor als Koalition bezeichnet. --Q-ß 11:52, 11. Jul. 2009 (CEST)

 Pro ich denke der Artikel verdient die Auszeichnung. --Osiris2000 17:03, 12. Jul. 2009 (CEST)Gruß

[Bearbeiten] 3. Juli

Diese Kandidatur läuft vom 3. Juli bis zum 23. Juli.

[Bearbeiten] Gruppe 47

Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans Werner Richter zwischen 1947 und 1967 einlud. Die Treffen dienten der gegenseitigen Kritik der vorgelesenen Texte und der Förderung junger, noch unbekannter Autoren. Der in demokratischer Abstimmung ermittelte Preis der Gruppe 47 erwies sich für viele Ausgezeichnete als Beginn ihrer literarischen Karriere. Die Gruppe 47 besaß keine Organisationsform, keine feste Mitgliederliste und kein literarisches Programm, wurde aber stark durch Richters Einladungspraxis geprägt.

Den Artikel zur bekanntesten und einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellervereinigung nach dem Zweiten Weltkrieg habe ich vor einigen Wochen komplett überarbeitet und weitgehend neu geschrieben. Nach den positiven Rückmeldungen im Review wage ich die Kandidatur gleich auf dieser Ebene. Für weitere kritische Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge bin ich aber jederzeit offen. Neutrale Grüße! --Magiers 00:36, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro wie bereits im Review angedroht: großes Tennis. --Janneman 00:47, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Ganz prima! (Hatte schon heimlich während des Reviews um die Ecke gekneistert) Woher hat der Zauberer nur diesen sicheren Zugriff?:-) Die Gruppe 47 ist ja unendlich beschrieben, vor allem auch durch ihre Mitglieder selbst (letzteres stets interessant, aber gelegentlich auch verwirrend). Die Entwicklung dieser Gruppe, die sowohl von innen heraus als auch durch die wechselnde Wahrnehmung von außen eine eher undurchschaubare Historie eröffnet, ist hier wunderbar klar dargestellt und vermittelt zudem den wechselnden Zeitgeist. Schön bebildert. Chapeau und Dank für den Artikel, Zauberer. --Felistoria 01:02, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Sehr informativer, umfangreicher, aber nie ermüdender Artikel mit guter Bebilderung. Enzensberger sieht auf dem Foto aus wie ein jüngerer Helmut Schmidt ... Hat mir viel Neues gebracht, beispielsweise die Ablehnung Celans. Hier ist der gewünschte Verbesserungsvorschlag: Quellenangaben für den Abschnitt "Nachfolger". -- Alinea 12:41, 3. Jul. 2009 (CEST)

Wunsch ist erfüllt. Und es hat sich natürlich gleich herausgestellt, dass der Abschnitt zu Lübeck 05, den ich als einzigen nicht groß angeschaut habe, weil er schon vorher im Artikel war, ein paar inhaltliche Ungenauigkeiten hatte (schon angefangen mit dem Namen). Gruß --Magiers 20:55, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro - richtig gut! Vor allem die Außenwirkung ist gelungen. --DerGrobi 12:49, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro - Keine Frage. Angenehme 60k für dieses komplexe Thema. Als interessiertern Laien sind mir keine Fehler aufgefallen, sprachlich einwandfrei. Krächz 13:36, 3. Jul. 2009 (CEST)

  • Tiefgehende, dabei aber nicht geschwätzige, verständliche Einbettung dieser – trotz aller berechtigten Kritik an ihrem zu häufigen Elfenbeinturm-Dasein – Trends setzenden Literatengruppe in die Geschichte der Bundesrepublik. Ein freies Richter-Foto scheint es nicht zu geben, sonst müsste dies natürlich vor jedem anderen Backpfeifengesicht – ceterum censeo, Handke sieht wie Kachelmann aus – eingebaut werden. Chapeau (dt. Hut ab) für diese Leistung: sehrsehrpro von -- Wwwurm Mien Klönschnack 13:56, 3. Jul. 2009 (CEST)
Ja, ein Richter-Foto wäre wünschenswert. Auch ansonsten hätte ich die Fotos ja gerne zeitgenössischer gehabt (was für mich ein Hauptgrund für das Schneider-Foto war: der sieht wenigstens aus, wie man sich die 47er in ihren Anfangstagen vorstellen muss). Gruß --Magiers 20:55, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Meiner Begeisterung habe ich schon bei der Durchsicht Ausdruck gegeben. – Filoump 15:38, 4. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Ein Thema das sicherlich weitläufig zum sülzen einlädt, was jedoch nicht der Fall ist. Interessant und gut geschrieben, an manchen Stellen kurz mal etwas hakelig mit den vielen „…“ Anführungen, aber das ist marginal und bestimmt subjektiv. Als optisches Sahnehäubchen fehlt hier nur noch ein historisches Foto der ganzen Gruppe zur Verzierung, aber da wir sowas nicht haben (ich war sogar auf Commons in den staubigen Bundesarchiv-Bildern kramen) ist das auch nicht die Schuld des Autors. --Telrúnya 07:33, 6. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Ein guter Literatur-Artikel - wie ist das denn passiert? Marcus Cyron 17:23, 8. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Geschichte Lörrachs

Die Geschichte Lörrachs reicht bis in vorgeschichtliche Zeit zurück, wie Spuren menschlicher Besiedlung belegen. Erste Erwähnung erfuhr Lörrach im Jahr 1102, das Marktrecht erlangte Lörrach im Jahr 1403. Erst 1682 erhielt Lörrach das Stadtrecht durch Friedrich Magnus von Durlach und hat damit, verglichen mit seinen Teilorten und anderen Ortschaften der Region, eine verhältnismäßig junge Stadtgeschichte. Der Ort entwickelte sich wegen der Nachbarschaft des dominierenden Basel kaum und behielt bis zur zweiten Stadterhebung weitgehend seinen dörflichen Charakter. Auch die Geschichtsschreibung erwähnte Lörrach bis zum Spätmittelalter selten, so dass sich die Entwicklung Lörrachs oftmals von der Basels ableitet. 1756 wurde das Stadtrecht erneuert, nachdem es durch diverse kriegerische Ereignisse in Vergessenheit geraten war.

Das wirklich Schöne an diesem Projekt ist ja, dass ein Artikel niemandem "gehört". Das Grundprinzip der Wikipedia ist das "freie Wissen" und das Angebot, dass jeder mitarbeiten darf. Und so gibt es (zumindest in der Theorie) auch nicht "meine Femeiche" und "dein Toronto". Gut - der Nominator hat seine Nominierung zurückgezogen, aber das kann einen Dritten schlecht davon abhalten, diesen wirklich exzellenten Artikel hier erneut zur Wahl zu stellen. Und ich denke, Ihr seid meiner Meinung, dass er das Bapperl verdient hat. Grüße --93.131.152.24 22:35, 3. Jul. 2009 (CEST)

 Info Auch wenn vermutlich nahezu niemand Wladys Entscheidung, den bereits mit 5 Pro ausgestatteten Artikel zurückzuziehen, für richtig hält: ich finde es problematisch, die Kandidatur ohne bzw. gegen den Hauptautoren wieder aufzunehmen. Dies ist zwar zweifellos zulässig, aber man muss nicht alles machen, was man machen darf; im vorliegenden Fall könnte es von dem streitsüchtigenbaren ;-) , aber anerkannt guten Autor als zusätzlicher Affront aufgefasst werden. Außerdem: Wer übernimmt bei dieser Wiederkandidatur die evtl. erforderlichen Nachbesserungen? Optimal wäre freilich, wenn Wlady auch hierher zurückkehrte... -- Wwwurm Mien Klönschnack 11:25, 4. Jul. 2009 (CEST)
+1. Ohne dem Hauptautor im Boot kann nix dabei rauskommen. Hofres 11:37, 4. Jul. 2009 (CEST)
Seht es doch mal als Chance, einen Artikel wirklich zu bewerten und damit eine Abstimmung zu vermeiden, die - wie hier so oft - nach dem Motto verfährt: "ich stimme mal mit Contra, aber wenn du alle meine Wünsche erfüllst, kriegst du ein Pro". Dass bei diesem Wunschkonzert die Qualität des Artikels auch leiden kann, konnten wir leider immer wieder hier beobachten. --84.164.118.221 16:39, 4. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Habe den Artikel heute morgen gelesen und wollte ihn vor einer Stunde bewerten. Doch da war er plötzlich von dieser Seite verschwunden. Mich interessiert nicht, was bei anderen Kandidaturen vorgefallen sein mag, sondern einzig dieser Artikel. Mir gefällt er jedenfalls sehr gut und er ist wirklich eine Bereicherung. --Voyager 22:39, 3. Jul. 2009 (CEST)
Als Nichtkenner der süddeutschen Grenzverhältnisse war ich beim Leser der Einleitung zunächst etwas irritiert. Da ist davon die Rede, dass der Ort quasi hinter dem nahen Basel zurückstand. L. = Ort in der Schweiz? Dann aber war der Ort ein Schwerpunkt der deutschen Revolution von 1848. Man kann sich das bei etwas Nachdenken Zusammenreimen. Aber wäre es nicht sinnvoll bereits in Einleitung auf die Grenznähe zur Schweiz aber Zugehörigkeit zum Territorium X im HRR und zum Land Y im Deutschen Bund/Kaiserreich hinzuweisen, damit gar nicht erst solche Probleme auftauchen? Machahn 22:57, 3. Jul. 2009 (CEST)
Die Grenznähe zur Schweiz geht aus der Einleitung hervor und zwar in diesem Satz Der Ort entwickelte sich wegen der Nachbarschaft des dominierenden Basel kaum und ..., den Basel gehört bekanntermaßen zur Schweiz. Und wer es nicht weiß, kann und sollte Lörrach anklicken und dann erfährt er es. Sehe keine Notwendigkeit zur Nachbesserung. – Wladyslaw [Disk.] 23:51, 4. Jul. 2009 (CEST)
Ich dachte der Artikel "gehört" per Lizenzierung der Wikipedia/der Allgemeinheit und nicht dem Autoren (Jaja, Namensnennung und so, aber ein Artikelautor hat auch nicht das Recht, einen LA nach eigenem Willen in seine Artikel zu setzen und zu entfernen)? Insofern ein Pro für das Verfahren bei inhaltlicher Enthaltung. → «« Man77 »» 14:38, 4. Jul. 2009 (CEST)PS: Natürlich ist es gut, wenn sich ein Autor oder sonst jemand während einer Kandidatur um den Artikel kümmert, aber wenn's schon mal fünf Pro gegeben hat…

 Pro-- FlügelRad 19:49, 6. Jul. 2009 (CEST)

Der Spruch von IP 84.164.118.221 hat etwas, bewerten wir den Artikel einfach wie er ist. Kommt da nun Exzellent raus, glaube ich nicht, dass sich Wladi, den ich selbst für einen exzellenten Autoren halte, wirklich ärgert. Im Gegenteil das könnt für ihn relativ stressfrei sein, da er nicht jedem Rede und Antwort stehen muß und eventuelle Kritikpunkte im Nachhinein angehen kann, ob nun exzellent oder nicht. Für mich stellt sich der Artikel gut und beispielhaft dar. Zumindest konnte ich keine Fehler und gravierende Kritikpunkte endecken. Deshalb  Pro--S. F. B. Morseditditdadaditdit 20:48, 7. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro, ob Du nun willst Wlady, oder auch nicht. Der Artikel an sich hat es sich auf jeden Fall verdient, mit einem grünen Sternchen verziert zu werden. -- Grüße aus Memmingen 21:05, 7. Jul. 2009 (CEST)
  • Da Wlady ja inzwischen durchaus wieder will (wenn auch nicht ohne Widerspenst), darf auch ich diesen Artikel nicht nur für höchst informativ, in korrekter und lesbarer Sprache verfasst, anschaulich bekartelt und bebildert halten, sondern auch so bewerten. Deshalb mein Pro. -- Wwwurm Mien Klönschnack 10:44, 9. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Schubbay 22:25, 9. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Super Artikel (Gratulation)Gruß--Bene16 12:52, 11. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] 5. Juli

Diese Kandidatur läuft vom 5. Juli bis zum 25. Juli.

[Bearbeiten] Großglockner

Der Großglockner (häufig auch kurz Glockner genannt) ist mit einer Höhe von 3798 m ü. A. der höchste Berg Österreichs. Die markante Spitze aus Gesteinen der Grünschieferfazies gehört zur Glocknergruppe, einer Bergkette im mittleren Teil der Hohen Tauern, und gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Ostalpen. Seit den ersten Erkundungen Ende des 18. Jahrhunderts und der Erstbesteigung durch vier Teilnehmer einer Großexpedition unter der Leitung von Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim im Jahr 1800 spielte der Großglockner eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Bis heute ist er von großer Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region und mit über 5000 Gipfelbesteigungen pro Jahr ein beliebtes Ziel von Bergsteigern. Der Blick auf den Berg, eines der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs, ist die landschaftliche Hauptattraktion der Großglockner-Hochalpenstraße.

  • pro - Der Artikel wurde in der Folge des letzten Schreibwettbewerbs mit einem Votum von 19:0 als lesenswerter Artikel gewählt, in der Publikumswertung erhielt er den zweiten Platz seiner Sektion. Er konzentriert sich vor allem auf die Geschichte des Berges ohne die Geologie, Topographie und andere Details zu übergehen. -- Achim Raschka 18:11, 5. Jul. 2009 (CEST)
Vielleicht wäre es besser, die Sommerferien abzuwarten, siehe hier. --Schlesinger schreib! 11:01, 7. Jul. 2009 (CEST)
  • Jedenfalls habe ich in der Kartenwerkstatt angefragt, ob sie die beiden Karten "modernisieren" könnten. Die Karten wären bisher mein einziger wirklicher Kritikpunkt. --Kauk0r 11:11, 7. Jul. 2009 (CEST)
  • PRO Ich hatte die Kandidatur ja schon bei der KLA angeregt. Ein umfassender Artikel, toll geschrieben und gut bebildert. Gruß --PietJay AufeinWort 17:03, 7. Jul. 2009 (CEST)
  • Pro, auch ich finde, dass nach den Überarbeitungen, die die Lesenswert-Kandidatur brachte, das Label exzellent angebracht wäre. Der Artikel hat, bei dem umfangreichen Thema und der Vielzahls der Quellen, keine ermüdenden essayistischen Längen, wie einige andere exzellente Artikel. --Schlesinger schreib! 08:02, 8. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro recht präzise und umfassend - ohne zu ermüden -- Wmeinhart 11:53, 8. Jul. 2009 (CEST)
  • *  Pro äußerst umfassende Informationen über den Glockner, der ausgezeichnet geschrieben wurde und auch gute Bilder enthält. --Ricky59 16:28, 8. Jul. 2009 (CEST)
  • pro Ich finde den Zeitpunkt der Kandidatur angesichts der angekündigten Abwesenheit des Hauptautors zwar etwas unglücklich gewählt. Aber der Artikel hat zweifellos Exzellenz-Niveau. Alle Aspekte des Berges von der Geologie bis hin zum Tourismus sind ausführlich und in einer angemessenen Gewichtung behandelt ohne daß auch einem eher mäßig interessierten Leser beim Lesen die Füße einschlafen müßten. Auch die Bebilderung ist ansprechend und angemessen. Sicherlich ließe sich noch einiges verbessern, etwa die schon bei der KLA angesprochene Problematik mit dem etwas "angehängt" wirkenden Abschnitt "Touristische Bedeutung" (dieses Thema wird ja inhaltlich schon davor behandelt), aber das hält mich von meinem Urteil nicht ab, "exzellent" heißt ja nicht, daß es nicht noch Verbesserungspotenzial gäbe. --89.48.11.142 00:27, 9. Jul. 2009 (CEST)
Ich sehe das ähnlich wie du. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit die Abschnitte Touristische Bedeutung und Wege und Stützpunkte zusammenzulegen. Ich probiere es mal aus, bitte prüfen und ggf. revertieren. --Schlesinger schreib! 16:01, 9. Jul. 2009 (CEST)
eine Randnotiz. Um die Bedeutung des Großglockners auch Rauchern vor Augen oder besser gesagt unter die Nase zu führen, hieß bzw. heißt die Premiumzigarre des Österreichischen Tabakmonopols in der ersten und vielleicht noch heute in zweiten Republik "Großglockner" und dies auch mit entsprechendem Format.
Ja, in den Zeiten, als der Begriff Warenästhetik aufkam und sich Produzenten damit beschäftigten entstanden auch Luxuskomsumgüter mit entsprechenden Namen, man denke an den Füllfederhalter Mont Blanc, aber die Zigarre, denke ich, muss nicht unbedingt im Artikel Großglockner erwähnt werden, es sei denn, es gäbe eine entsprechende Abbildung (Bauchbinde oder Kiste). --Schlesinger schreib! 07:40, 10. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro wie schon bei der KLA --HelgeRieder 17:18, 10. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Ein gelungener Artikel, auch wenn der Routenabschnitt etwas lieblos ist. Uwe G. ¿⇔? RM 07:37, 11. Jul. 2009 (CEST)
Die Schreibwettbewerbsjury monierte übrigens damals zuviel Bergsteigerbegeisterung oder Fancruft in dem Abschnitt. --Schlesinger schreib! 10:27, 11. Jul. 2009 (CEST)
  • Schöner Artikel aber warum führt mich Einzelnachweis Nr. 76 auf die Bestellseite eines Outdoorversandhandels? – Wladyslaw [Disk.] 10:10, 11. Jul. 2009 (CEST)
Huch? Danke für den Hinweis, habe den Weblink zu dem Einzelnachweis entsprechend geändert, es ist jetzt ein Artikel der Kleinen Zeitung Kärnten vom 21. Juni 2007, der hoffentlich nicht so schnell verschwindet. --Schlesinger schreib! 10:24, 11. Jul. 2009 (CEST)
  •  Info Die Kartenwerkstatt arbeitet gerade an den von mir angesprochenen Kartenwünschen. Falls jemand Feedback hat ist es denke ich dort gerne gesehen. --Kauk0r 22:32, 11. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] 9. Juli

Diese Kandidatur läuft vom 9. Juli bis zum 29. Juli.

[Bearbeiten] Ruhla

Ruhla (umgangssprachlich Ruhl genannt) ist eine Stadt in Thüringen]] nahe dem geografischen Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist seit 2004 ein staatlich anerkannter Luftkurort, der auf einer Höhe von bis zu 530 Metern an der Nordseite des Thüringer Waldes am Rennsteig liegt. Zur Stadt Ruhla gehören die Ortsteile Thal und Kittelsthal. Die 1355 erstmals erwähnte Stadt erlangte Bekanntheit als Uhrenstadt, ist aber heute mehr touristisch als industriell geprägt. Der Name Ruhla soll von dem durch den oberen Ortsteil fließenden Bach Rolla (abgeleitet von Geröll) hergeleitet sein. Die Rolla mündet in den Erbstrom, Namensgeber des Erbstromtals. In dieses Mittelgebirgskerbtal ist Ruhla eingebettet.

  •  Pro. Der Artikel ist seit etwa einem Jahr Lesenwert. In der Zwischenzeit wurde er im Detail weiter verbessert. Im einem Review im Juni 2009 wurden letzte sprachliche Fehler korrigiert. -- Tuxo 10:32, 9. Jul. 2009 (CEST)

Ich hatte das Review verpasst, deswegen senfe ich jetzt hier ein bisschen:

  • Die Einleitung finde ich noch nicht besonders schön formuliert. Im Moment ist sie ein bisschen dieses, ein wenig jenes, aber irgendwie nicht richtig stringent. Die Formulierung mit der Nähe vom Mittelpunkt Deutschlands finde ich nicht optimal, das trifft ja irgendwie auf jeden Ort zwischen Kassel, Göttingen, Erfurt und Eisenach zu. Da fände ich Ruhla liegt am Nordrand des Thüringer Waldes zwischen Eisenach im Westen und Gotha im Osten oder etwas derartiges sehr viel konkreter. Dann würde ich das ein wenig sortieren, also zunächst ein bis zwei Sätze zur Lage/Geografie und dann nochmal zwei bis drei Sätze zur historischen Entwicklung. Eine Einleitung eines exzellenten Artikels muss nicht zwingend kurz sein, vielmehr sollte sie einen ersten Überblick geben: in der Wikipedia würde ich als Einleitung das erwarten, was im Brockhaus der ganze Artikel ist. ;-)
Ok Ok umstrukturiert und die Formulierung geändert Tuxo
  • Geografie: der Teil ist noch etwas zu stark zergliedert. Drei Absätze (Geografie, Geologie, Klima) sind vollkommen ausreichend.
Ehrlich gesagt finde ich die Überschriften so recht passend, und auch nahe an der Formatvorlage Stadt. Tuxo
    • Bei den Nachbargemeinden stören die Kilometerangaben zu den Nachbarorten ein bissel den Lesefluss, die würde ich weglassen (bei Gemeinden wie Hörselberg-Hainich oder Moorgrund ein Ortszentrum zu finden, ist ja ohnehin eher schwierig). Entfernungen zu den nächsten Städten, etwa Eisenach im Nordwesten, Waltershausen im Osten und Bad Liebenstein im Süden dürften dort genügen.
Ok Ok Tuxo
    • Geologie: der Absatz ist schon recht schön, allerdings gruselt es mich ein wenig, wenn Ruhla als Bergstadt bezeichnet wird. Das ist ein mittelalterlich-frühneuzeitlicher Stadttyp, Ruhla ist aber erst seit 1896 Stadt, deshalb würde ich das entfernen.
Richtig, Ruhla bekam das Stadtrecht recht spät. Aber der Titel Bergstadt taucht in jedem Reiseführer über Ruhla auf, und dies auch zurecht, wenn man sich die Stadt mal ansieht. Tuxo
    • Klima: der Satz ist mir nicht ganz klar: Großklimatisch gehört Ruhla zum Mitteldeutschen Berg- und Hügellandklima, das im Nordosten in das deutsche Mittelgebirgsklima übergeht. Ein Gebirge ist doch höher als ein Hügelland, die Topografie im Raum Ruhla fällt aber nach Nordosten hin ab und steigt nach Südwesten an - da verstehe ich irgendetwas nicht.
Nordöstlich von Ruhla liegt der Breitenberg (697 Meter) und südöstlich der Dornsenberg (614 Meter). Daher stimmt diese Aussage meines Erachtens. Tuxo
  • Geschichte: da fehlt noch ein wenig die politische Zugehörigkeit vor 1920, es steht zwar drin, dass der Ort geteilt war, aber nicht, wem die Teile gehörten, das könnte ein wenig ergänzt werden. Kommt noch. Tuxo Da die Stadtgeschichte ausgelagert ist, sollte der Absatz im Artikel einen Überblick bieten, allerdings wirds dann zum Ende hin wieder recht detailliert: Am 2006 eingeweihten neuen Marktplatz ist der Erbstrom auf einigen Metern freigelegt. Dort befinden sich zwei Aluminium-Skulpturen der Bildhauerin Gisela Eichardt. <- Sowas würde ich dann in den ausgelagerten Artikel, nicht aber in den Überblick schreiben. Inhaltlich problematisch finde ich folgenden Satz: Mit der Grenzschließung 1961 endeten die privaten Reisemöglichkeiten in die Bundesrepublik Deutschland. Daher mussten Urlaubsmöglichkeiten im eigenen Bereich geschaffen werden, dazu entstanden in Ruhla das Bungalowdorf mit Campingplatz Alte Ruhl und betriebseigene Kinderferienlager. Die Grenze wurde ja schon 1952 relativ dicht gemacht, 1961 war nur der letzte Schritt mit der Schließung der Grenze in Berlin. Auch wäre ich mir dieses Zusammenhangs nicht so sicher. Ich würde es eher so sehen, dass es auch in der DDR nach 1950 bis 1970 einen wirtschaftlichen Aufschwung gab, der es den Leuten überhaupt erst ermöglichte, irgendwohin in den Urlaub zu fahren. Sowas war vor 1945 ja verhältnismäßig unüblich. Der Satz 2007 wurden in Ruhla 18.011 Übernachtungen gezählt. Etwa 1,2 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,2 Tage. gehört glaube ich gar nicht in den geschichtlichen Überblick. Ok Ok
    • Einwohnerentwicklung: der Abschnitt ist so schon ganz schön, allerdings ist der Satz zur Bevölkerungsentwicklung falsch. Es gibt nach wie vor ein fettes Geburtendefizit von etwa 70 pro Jahr, 2007 war es sogar größer, als 2000. [1] Zu den Wanderungen würde ich eher so etwas schreiben wie Die Anzahl der Zu- und Fortzüge war in Ruhla in den letzten Jahren entgegen dem Landesdurchschnitt relativ ausgeglichen. Wenn pro Jahr etwa 20 Personen Wanderungsverlust bestanden und dann ein Wanderungsgewinn von 2 zu Buche steht, ist das statistisch gesehen keineswegs eine Kehrtwende, eher sind das kleinere Schwankungen. [2] Ok OkTuxo
    • Bei den Eingemeindungen taucht Seebach auf, das hatten wir ja schon öfters, dass dies eine rechtlich eigenständige Gemeinde und kein eingemeindeter Ort ist.
    • Religion: ist noch recht dünn, da könnte man ergänzen, wann die Reformation eingeführt wurde und ab wann wieder Katholiken nach Ruhla kamen. Vielleicht gab es früher auch Juden im Ort, wenn ja, könnte man dazu auch noch etwas ergänzen.
Ok Ok Da mangelt es mir leider an Quellen. Tuxo
    • Dialekt: würde ich eher unter Kultur, als unter Geschichte sortieren. Obs die Wörtertabelle hier braucht, weiß ich nicht, allerdings sind dort auch einige Wörter dabei (Huller, orzen, Kachelwurst), die mir als gebürtiger Gebirgsthüringer auch vertraut sind, insofern ist das eher Thüringisch denn Ruhla-spezifisch.
Ok Ok Stimmt, ich werde nach typischeren Worten suchen Tuxo
  • Der Politikteil ist gut.
  • Den Kulturteil lasse ich erstmal außen vor, dort wird ja sehr viel zitiert, was man eigentlich in einer Enzyklopädie nicht tun sollte, sonst sieht es am Ende eher wie ein Manuskript aus. Habe den Kulturteil mal verschoben, nach die Sehenswürdigkeiten. Tuxo
  • Der Teil mit den Sehenswürdigkeiten ist auch schon gut, allerdings stimmt hier beim Aussichtsturm etwas nicht: Er stürzte 1967 bei einem Sturm ein. Im folgenden Jahr wurde der Turm aus Eisen neugebaut, dieser wurde 1959 und 1989 generalüberholt. Ok Ok
  • Warum taucht jetzt unter Sehenswürdigkeiten ein Abschnitt Tourismus mit zwei nackschten Zahlen auf? Wenn Ruhla ein Ferienort ist, gehört das unter Wirtschaft und sollte dort etwas ausführlicher beschrieben werden. Sport und Regelmäßige Veranstaltungen sind auch keine Sehenswürdigkeiten, sondern eher Teil der Kultur. Ok Ok Tuxo Der Sportteil ist in seiner jetzigen Form schon recht gut, Veranstaltungs-Teil ist auch okay.
  • Wirtschaft: der Teil ist auch schon gut, Messer und Uhren haben wir dort, gab es sonst noch etwas und vor allem: was gibt es heute noch außer den Auto-Zulieferern? Im Wirtschaftsteil könnte man auch noch die ein oder andere statistische Zahl einarbeiten.
Abgesehen von Auto-Zulieferern und Unternehmen im Bereich der Elektroindustrie weist die Wirtschaft heute keine Besonderheiten mehr auf. Tuxo
    • Verkehr: ist auch in Ordnung, allerdings wieder zu fein gegliedert. Eine Überschrift fürs gesamte Kapitel reicht hier völlig aus.
    • Öffentliche Einrichtungen: der Abschnitt ist eigentlich entbehrlich. Da es die dort genannten Dinge überall gibt, würde ich das in einem Lexikonartikel nicht erwarten. Die Schule kann mit zur Bildung und das Kulturhaus zur Kultur. Noch eine Frage: Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich das 1951 erbaute und für Veranstaltungen genutzte Kulturhaus der Stadt mit kubischen Formen. Dass 1951 in der DDR Kulturhäuser in kubistischen Formen errichtet wurden, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Damals war man doch bei sowas sehr stark dem Sozialistischen Klassizismus zugeneigt. Oder was ist mit diesem Satz gemeint? Stehen kubistische Formen im Sinne von Plastiken vor dem Kulturhaus?
Nein, laut der Homepage der Stadt (welche hier als Quelle dient) ist das Klubhaus dem Kubistischen Stil zuzuordnen. Dem würde ich rein vom Äußerlichen des Klubhauses auch zustimmen. Tuxo
    • Bildung: ist in Ordnung, aber hier taucht zum ersten Mal die Information auf, dass das alte Rathaus zwischen 1995 und 1997 abgerissen wurde? Wie kam es denn dazu, das klingt mir doch recht ungewöhnlich?
Das alte Rathaus wurde abgerissen. Ein neues wurde etwa 50 Meter weiter errichtet. Tuxo
  • Persönlichkeiten: auch in Ordnung.
  • Bilder: die Bebilderung finde ich irgendwie auch noch nicht zu 100% schön. Zum einen sind einige Aufnahmen nicht optimal, zum anderen sind einige auch nicht besonders aussagekräftig (Wiese, Freibad).
  • Literatur: da steht viel zu viel. Übersichtlich ist eine Bibliographie aus maximal 5-10 Werken. Und die sollten sich dann tatsächlich mit der Stadt Ruhla und ihrer Geschichte in Gänze befassen und nicht mit der Eisenbahn, der Scharfenburg oder Gottlob König. Siehe dazu: Wikipedia:Literatur. Ok Ok Tuxo

Fazit: einiges hier ist schon eine gute Basis, aber vom Exzellenten Artikel ist Ruhla noch sehr weit entfernt. Lasst euch aber nicht entmutigen und verbessert den Artikel noch weiter. Viele Grüße --Michael S. °_° 22:02, 9. Jul. 2009 (CEST)

Erstmal Danke für deine zahlreichen Anmerkungen, leider bin ich dieses Wochenende etwas unter Zeitdruck. Ich werde nächste Woche auf deine Punkte eingehen, sie abarbeiten (sofern möglich) und abhaken. -- Tuxo 12:44, 11. Jul. 2009 (CEST)
Bereits einiges erledigt und kommentiert. -- Tuxo 13:52, 12. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Wiederwahlkandidaten

Bevor du einen Artikel hier zur Wiederwahl vorschlägst, solltest du dessen Mängel auf der Artikeldiskussionsseite oder bei fehlender Betreuung in einem Fachportal ansprechen, sodass eine Chance zur Verbesserung besteht. Sofern es Hauptautoren gibt, die sich für den Artikel verantwortlich fühlen, kann auch ein vorheriges Review sinnvoll sein. Eine Überarbeitung des Artikels durch den Antragsteller kann dagegen nicht unbedingt vorausgesetzt werden.

Wenn du einen Artikel hier zur Wiederwahl vorschlägst, ersetze bitte den {{Exzellent}}-Baustein in diesem Artikel durch {{Exzellent Wiederwahl}}.

Wie bei Erstwahlen wird auch bei Wiederwahlen wie folgt abgestimmt:

  •  Pro = für Wiederwahl, exzellent;
  • Neutral = neutrale Haltung;
  • Contra = gegen Wiederwahl, nicht exzellent.

[Bearbeiten] Studentenlied

Diese Kandidatur läuft vom 10. Juli bis zum 30. Juli.

Ein exzellenter Artikel aus 2005, nach heutigen Kriterien sicher nicht mehr exzellent oder auch lesenswert: ohne einen einzigen Beleg, vorwiegend Innensicht der Studentenverbindungen auf das Thema und sich selbst, zu Deutschlandlastig, willkürlich ausgewählte Liedbeispiele mit unprofessioneller Formatierung.

  • Sätze wie: „Wahrscheinlich gibt es in Europa Studentenlieder, seit sich im Mittelalter... Eigentliche Studentenlieder sind aus dem Mittelalter aber nicht überliefert...“, „Hierbei wird es sich aber wohl um volkstümliche Tänze gehandelt haben“. Die Studentenkultur „strahlt“ mehrmals in alle Richtungen ohne, dass man etwas viel konkretes über die Strahlungsfolgen erfährt.
  • Beklagt wird das „gebrochene Verhältnis, das viele Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts auch zu den traditionellen deutschen Volksliedern haben“. Oder: „„vaterländische“ Lieder, also Lieder über die deutsche Nation und ihre Wehrhaftigkeit zu beliebten Liedern deutscher Studenten. Sie wurden zum festen Programmpunkt feierlicher studentischer Veranstaltungen“.
  • Alles unbelegter POV pur, Kritisches aus der Literatur? Fehlanzeige. Verlinkte Datumsangeben zeigen, dass niemand mehr den Artikel pflegt. Die Bildauswahl ist ein einziger Kitsch aus den 19. Jahrhundert. Der Widerstand der Studentenverbindungen in der DDR wird, obwohl gar nicht zum Lemma passend übertrieben und verklärt dargestellt.
  • Es wird viel abgeschweift über die Geschichte der Studentenverbindung, Inhalte die man anderswo auch vielfach findet. Daher: Contra -- Hefkomp 23:24, 10. Jul. 2009 (CEST)
  • Contra Der Artikel ist nicht ganz so schlecht wie es mein Vorredner glauben macht. Er enthält Literaturangaben und sicher nicht nur POV. Der Artikel ist aber auf jeden Fall deutschlastig und zum Teil romantisierend. Der flämische Studentenkodex kommt nur bei siehe auch vor, der Bitu wird gar nicht erwähnt. Lesenswert ja, exzellent nein. -- Uwe G. ¿⇔? RM 07:24, 11. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Statt Einzelreferenzierungen gibt es massenhaft Literatur und Weblinks, dazu Zitate aus Primärquellen. Das Layout ist vielleicht etwas ungewöhnlich, passt aber zum Thema. --Rabe! 10:09, 11. Jul. 2009 (CEST)

Ohne mich schon näher mit dem Artikel auseinandergesetzt zu haben:

„Bevor du einen Artikel hier zur Wiederwahl vorschlägst, solltest du dessen Mängel auf der Artikeldiskussionsseite oder bei fehlender Betreuung in einem Fachportal ansprechen, sodass eine Chance zur Verbesserung besteht.“

Ich kann nicht erkennen, daß das hier überhaupt versucht wurde. --Q-ß 11:39, 11. Jul. 2009 (CEST)

 Pro Ich gehe im Folgenden auf bestimmte Punkte ein: Der Artikel hat in diesem Jahr ein dutzend Verbesserungen, in 2008 21 Verbesserungen erfahren. Ich stimme zu, dass Sätze, die "wahrscheinlich" und "wohl" enthalten, korrigiert gehören, was ich somit getan habe. Willkürlich ausgewählte Beispiele vermag ich nicht im Ansatz erkennen, lediglich drei Beispiele waren mir persönlich nicht geläufig (was nichts zu heissen hat) und es handelt sich bei den Beispielen quasi um das kleine "Ein mal Eins" der Studentenlieder. Formatierungen lassen sich meistens auch bei exzellenten Artikeln etwas verbessern, hier fehlt mir aber ein konkreter Vorschlag, den man umsetzen könnte. (Was ist "unprofessionell", wir machen das alle nicht hauptberuflich?) Die als "Kitsch" bezeichneten Bilder sind meines Erachtens historisch und passend, aber hier kann auch unterschiedlicher Meinung sein. Zum Thema Geschichte in der DDR ist anzumerken, dass wir von vier Absätzen sprechen, das ist nicht zu viel; sollte man hier Änderungen vornehmen wollen, würde ich um zwei Sätze kürzen. Allerdings möchte ich einmal abwarten, was andere davon halten. Gleiches gilt zum "gebrochenen Verhältnis". -- Terbach 13:23, 11. Jul. 2009 (CEST)

Zum Thema DDR-Studentenverbindungen ist noch zu sagen, dass die Beschäftigung mit dem traditionellen studentischen Liedgut in der DDR quasi der Einstieg in das Gebiet der traditionellen studentischen Kultur war. Durch das Singen (es wurde da ja auch ein Liederbuch veröffentlicht, das alte Studentenlieder und FDJ-Lieder vereinte) kamen die DDR-Studenten zum Verbindungswesen. Das Thema "Studentenlied" spielt für das Thema "DDR-Studentenverbindung" ein große Rolle und damit auch umgekehrt.--Rabe! 18:42, 11. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro Das einzige für mich nachvollziehbare Argument des Antragstellers trifft nach Terbachs Editierung bereits nicht mehr zu. Ich sehe daher keinen Grund zur Abwahl. --Q-ß 20:12, 11. Jul. 2009 (CEST)
  •  Pro dito. an die abwahl-geiler: könnt ihr eure energie nicht irgendwie sinnvoller.....? --TammoSeppelt 12:10, 12. Jul. 2009 (CEST)
Bitte unterlass die persönlichen Angriffe. Zum ersten handelt es sich nicht um einen Abwahl-Antrag, sondern um einen Wiederwahl-Antrag, heißt, wenn mehr Leute für pro als für contra stimmen, ist eine neue Version des Artikels als Exzellent ausgezeichnet worden. Des Weiteren ist diese Art Debatte eine gute Möglichkeit, die Qualität des Inhalts der Wikipedia zu steigern. Gruß Hao Xi (对话页 贡献) 15:06, 12. Jul. 2009 (CEST)

Warum ich die Einwände nicht zuerst auf der Artikeldiskussion vorgebracht habe? Macht wohl kaum Sinn, wenn man die Reaktionen der dort tätigen hier betrachtet. Daß die Burschenschaftler Verständniss für die Mängel des Artikel haben, wurde hier ja eindrucksvoll demonstriert. Dennoch ein Versuch:

  • „massenhaft Literatur und Weblinks“ ersetzten schon lange keine Einzelbelege mehr, das wird schon bei Neuanlagen bemängelt, bei exzellenten Artikeln, die als Vorbild gelten, ist das ein „no go“
  • die Bildauswahl ist POV und zeigt von Distanzlosigkeit (und Geschmacklosigkeit)
  • die Zitate aus Oringinalquellen sind völlig unzureichend „(Text: Adolf Katsch 1883, Melodie: Adolf Schlieben 1885)“
  • die DDR-Thematik ist nicht zu lang aber völlig einseitig, verklärt dargestellt (wir waren die „Widerständler“)
  • daß drei Burschenschaftler nicht in der Lage sind, ihren POV in dem Artikel zu erkennen verwundert wohl niemanden. -- Hefkomp 11:30, 12. Jul. 2009 (CEST)
Zum Umgang mit Kritik am Artikel Studentenlied reicht wohl der folgende Diff.-Link [3]. Begründete Hinweise auf die fehlende Einzelreferenzierung wurden in der Vergangenheit nicht konstruktiv aufgenommen, sonder einfach revertiert. Gruß Hao Xi (对话页 贡献) 15:06, 12. Jul. 2009 (CEST)

Contra Es fehlt nicht nur jegliche kritische, sondern auch jegliche musikwissenschaftliche Literatur. Eine kritische Betrachtung der ideologischen Inhalte wird weitgehend ausgespart. In Grunde wird nicht das Liedgut von StudentInnen behandelt, sondern jenes von Studentenverbindungen. Blafaselsätze wie: "Kritisiert wurde aber auch der *zügellose*, *internationale* Kapitalismus, der nach dem Platzen der *Spekulationsblase* der Gründerzeit in den 1870er Jahren *viele Menschen enttäuscht hatte*" haben in einem exzelenten Artikel nix zu suchen. Bei einer grundlegenden Überarbeitung sollten die einzelnen Quellen nachgetragen werden.--Elektrofisch 14:54, 12. Jul. 2009 (CEST)


  • Contra Zur Begründung:
  • WP:WWNI - "7.1. Wikipedia ist keine Sammlung von Quellen. Historische Dokumente, Briefe, Interviews, Zitate, Märchen oder Lied- oder Gesetzestexte sollten nur als Bestandteile der Artikel aufgenommen werden." --> Hier Liedgut in diesem Umfang zu dokumentieren halte ich für übertrieben und nicht mehr an den Intentionen einer freien Enzyklopödie orientiert.
  • Eine kritische Bewertung, dass solche heute zum Teil antiquierten Lieder immer noch gesungen werden (z.B. erste Strophe Deutschlandlied, oder politische und vaterländische Lieder), aber in neuem Kontext ganz andere Assoziationen wecken, sollte in einem eigenen Abschnitt erwähnt werden. Kontroverse Auseinandersetzung mit den Inhalten der Lieder sucht man im Artikel vergeblich (fehlender Kritkabschnitt), womit der Artikel nicht vollständig, ergo nicht exzellent ist.
  • Schon in der Einleitung drängt sich die Vermutung von Theoriefindung auf. "In dieser Zeit wird das Studentenlied auch zum Erkennungsmerkmal der seit 1800 neu entstehenden Studentenverbindungen, die eine Liedtradition aufbauen, entwickeln und bewahren."
  • Eine Liedgattung an dem Sängerkreis festzumachen halte ich zumindest für problematisch, andere Publikationen machen die Definition am Inhalt fest (z.B. orientiert sich der Lexikon-Beitrag auf Spiegel- Wissen [4] an einem inhaltlichen Kriterium: Studentenlieder sind demnach, dem "Inhalt nach auf studentisches Leben bezogene Lieder"). Was einen Unterschied bei der Auswahl der hier vorgestellten Lieder machen würde (in diesem Zusammenhang, wären Lieder über die Varusschlacht keine Studentenlieder). Das unterschiedliche Vorstellungen über die Definition nicht einem eigenen Abschnitt gewidmet wird, ist ein weiterer inhaltlich weißer Fleck des Artikels.
  • Ein Textbeispiel: "Die Lieder behandeln in ihren Texten traditionell Themen, die junge Männer bewegen, die ihrem Elternhaus zumindest für eine gewisse Zeit entkommen konnten." Themen die junge Männer bewegen, ich denke es geht um Studierende, die waren vor zweihundert Jahren eher die Ausnahme; Was sollen Formulierunge wie: "die ihrem Elternhaus zumindest für ein gewisse Zeit entkommen konnten"? Der Artikel trieft von solchen Relativierungen; entspricht nicht der Form, die für gute Artikel in der Wikipedia gefordert wird (Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Sachlicher Schreibstil).

Gruß Hao Xi (对话页 贡献) 14:57, 12. Jul. 2009 (CEST)

  1. Der Artikel ist eben keine Quellensammlung. Die Liedausschnitte sind sinnvoller Bestandteil eines Artikels. WP:WWNI ist absolut nicht einschlägig.
  2. Es kann nur dargestellt werden, was auch belegbar ist. Sollte es belegbare und relevante Kritik an „antiquierten“ Liedern geben, darfst Du gerne die Quellen nennen. Ansonsten betreibst Du Theoriefindung.
  3. Einzelnachweise sind auch für lesenswerte Artikel nur eine von mehreren Möglichkeiten zur Quellenangabe. Einfach mal genau lesen.
  4. Spiegel Wissen ist natürlich ein überaus kompetentes und allgemein anerkanntes Nachschlagewerk. Ich schlage vor, die im Artikel angegebene Literatur durch einen Weblink darauf zu ersetzen. --Q-ß 17:31, 12. Jul. 2009 (CEST)
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