Winfried Frey

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Winfried Frey (* 24. Dezember 1968 in Neuburg an der Donau) ist ein bayerischer Volksschauspieler, Moderator und Autor.

Biographie[Bearbeiten]

Winfried Frey stand bereits im Alter von elf Jahren in seiner ersten Hauptrolle in der Komödie Der Hunderter im Westentascherl der Laienspielgruppe Neuburg an der Donau auf der Bühne. Zwei Jahre später spielte er im humoristisch-musikalischen Duo „Die Brucker Buam“ und kam bei einem Wettbewerb des Münchner „Platzl“ unter die ersten zehn. Seine schauspielerische Ausbildung absolvierte er am Zinner-Studio in München.

1986 wurde er für das Ensemble des Platzl engagiert, wo ihn wenig später Bernd Helfrich für sein Chiemgauer Volkstheater entdeckte. Dies ermöglichte weitere Engagements an verschiedenen bayerischen Volksbühnen, wie Chiemgauer Volkstheater, Peter Steiners Theaterstadl oder Komödienstadel. Seine erste Fernsehrolle bekam er in der RTL-Serie ''Zum Stanglwirt''. Viel wichtiger allerdings war seine Rolle im ZDF-Drama Alle haben geschwiegen (1995) von Norbert Kückelmann: Wurde Frey vorher als bajuwarischer Sympathieträger und jugendlicher Liebhaber besetzt, war er hier der Bösewicht. Der Film begeisterte beim Münchner Filmfest und Winfried Frey hatte sein Rollenspektrum erweitert.

Seit 1996 ist er Teil der ZDF-Serie Forsthaus Falkenau, trat gelegentlich in Der Bulle von Tölz (Sat.1) auf und ist immer wieder in Fernsehfilmen vor allem im Bayerischen Rundfunk zu sehen, angefangen bei Kreuzwege (1998) von Werner Asam bis hin zu Steffi Kammermeiers Zeit der Fische (2004). Auch Franz Xaver Bogner holte Winfried Frey mehrfach für seine legendären Serien. So hatte Frey Episodenhauptrollen in vier Folgen von Café Meineid und war in der Polizeiserie München 7 als Streifenbeamter Hans Kneidl vertreten. 2005 steht Winfried Frey als gehbehinderter Richard Karpfinger in Zeit der Fische vor der Kamera. Eine Hauptrolle ebenso wie im Tatort-Film Im Visier. Im Herbst 2007 stand er im Film Räuber Kneißl als Kommandant Gösswein vor der Kamera. Als Eugen Gänslmayr vom Bau- und Ordnungsamt setzte ihn der Kultregisseur Franz Xaver Bogner in seiner BR-Serie Der Kaiser von Schexing (2007–2011) ein.

2008 doubelte Winfried Frey erstmals den CSU-Vorsitzenden Erwin Huber auf dem Nockherberg (Starkbierprobe).

Nebenbei ist er ist mit seiner Gruppe Boarisch Dynamit als Kabarettist unterwegs, moderierte regelmäßig die „Volksmusik“ bei Radio Bayern 1, leiht gelegentlich den Puppen im Münchner Marionettentheater seine Stimme und führt dort manchmal selbst Regie. Auch engagiert sich Frey für das Kinderhilfswerk UNICEF und für SOS-Kinderdörfer. Er ist mit der Schauspielerin Petra Auer verheiratet.

Seit 2009 dreht Winfried Frey sporadisch für den BR die musikalische Reisereportage „FREYFAHRT“.

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1996: Den Engel hat der Teufel gesehen, Regie: L. Verhoeven
  • 1998: Servus Adolf, Regie: G. Löw
  • 2000: Die Unschuldigen, Regie: G. Löw
  • 2001: Der Brandner Kaspar, Regie: C. Trantow
  • 2001: Die Zauberflöte, Regie: S. Oeft
  • 2002: Münchner Adventsingen, Regie: K. Wittmann
  • 2004: Die keusche Hur', Regie: Winfried Frey
  • 2006–2007: Theo Berger – Bruchstücke, Regie: Winfried Frey und Hermann J. Vief
  • 2007: Im weissen Rössl, Regie: Georg Büttl (in Garmisch-Partenkirchen, Open Air)
  • 2009: MACHT los, Regie: Winfried Frey

Hörfunkmoderation (Auswahl)[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]