You Are Not Alone

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Film. Für das Lied von Michael Jackson siehe You Are Not Alone (Lied).
Filmdaten
Deutscher Titel You Are Not Alone
Originaltitel Du er ikke alene
Produktionsland Dänemark
Originalsprache Dänisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Ernst Johansen,
Lasse Nielsen
Drehbuch Lasse Nielsen,
Bent Petersen
Produktion Steen Herdel
Musik Knud Grabow Christensen
Kamera Henrik Herbert
Schnitt Hanne Hass
Besetzung

You Are Not Alone (Originaltitel: Du er ikke alene, deutsch: Du bist nicht allein) ist ein dänisches Drama über das Erwachsenwerden von Lasse Nielsen aus dem Jahr 1978, in dem es um das Erwachen der Liebe zweier Jungen und das Verlieren der Unschuld geht.

Handlung[Bearbeiten]

Die Geschichte spielt in einem dänischen Jungeninternat der späten 1970er Jahre, wo die beiden Jungen Kim (Peter Bjerg), der junge Sohn des Direktors, und Bo (Anders Agensø) sich annähern und eine kindliche Liebesbeziehung entwickeln. Zu Beginn des Films versucht der Direktor Mittel für den Bau einer neuen Turnhalle der Schule aufzubringen. Das Internat und seine Lehrerschaft sind von christlichen Moralvorstellungen geprägt. Später in der Handlung kommt es zu einem Schulverweis eines problembehafteten Schülers, der wiederholt pornographische Bilder in den Räumen der Schule aufgehängt hat. Daraufhin solidarisieren sich die aufgebrachten Schüler mit ihm und protestieren erfolgreich gegen seinen Ausschluss und die autoritäre Lehrerschaft, sodass der Direktor seine Entscheidung schließlich rückgängig macht. Auf der Schulabschlussfeier führen die Schüler einen selbstgedrehten Kurzfilm vor, den sie über die Zehn Gebote erstellen sollten. Sie entschieden sich jedoch, den Film nur über den Satz „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ zu drehen. Er zeigt die beiden Jungen Kim und Bo, die allen Anfeindungen zum Trotz aller Welt offenbaren, was sie füreinander empfinden. Welche Reaktionen dieser Film nach sich zieht, sieht man nicht mehr.

Kritiken[Bearbeiten]

  • „Gentle and funny in the best style of Truffaut.“ (Anrührend und einfühlsam wie die frühen Filme von Truffaut.) – The Seattle Times

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]