„Ameisenberg (Zittauer Gebirge)“ – Versionsunterschied

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== Wege zum Gipfel ==
== Wege zum Gipfel ==
Mögliche Ausgangspunkte für den Gipfelaufstieg sind der Haltepunkte [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Profil_Zittau-Oybin-Jonsdorf.png&filetimestamp=20090620160838 Oybin - Niederdorf] oder [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Profil_Zittau-Oybin-Jonsdorf.png Oybin Teufelsmühle],
Mögliche Ausgangspunkte für den Gipfelaufstieg sind Wanderwege, welche von Oybin und Olbersdorf auf den Gipfel führen. In der Nähe des Gipfels befindet sich eine Schutzhütte.

Von Obin Niederdorf folgt man der Eisenbahn Richtung Oybin bis kurz vor dem nächsten Bahnübergang. Dort biegt ein Weg rechts ab und man kann der guten Ausschilderung folgen. Am Robertfelsen vorbei erreicht man den Gipfelumgang. Folgt man dem rechten Weg, erreicht man die Alte Laipaer Straße, auf der man, wenn man sich talwärts wendet, den Bahnhof Oybin Niederdorf wieder erreichen kann.

Wenn man direkt zum Gipfel will, muss man sich links wenden und dann der Ausschilderung "Bastei" folgen. In der Nähe des Gipfels befindet sich eine Schutzhütte. Geht man über den Gipfel weiter, erreicht man den Rundweg und kann wie beschrieben zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Kehrt man auf demselben weg zurück, kann man sich am Wegweiser "Bastei" wieder nach links wenden. Durch die sogenannte Katzenkerbe gelangt man auch zur Leipaer Straße, kurz bevor man sie erreicht trifft der Weg mit dem Ringweg zusammen.

Ein weiterer Weg führt durch die Hausschlucht zwischen dem Ameisenberg und dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Oybin_%28Berg%29 Berg Oybin]. Ausgangspunkt können hier der Bahnhof Oybin oder der Haltepunkt Teufelsmühle sein. Der Weg beginnt unmittelbar an der Bahnstrecke dazwischen am ehemaligen Modelleisenbahnbau. Er ist (wie alle Wege im Zittauer Gebirge) gut ausgeschildert und führt an einer herrlichen Aussicht auf den Berg Oybin vorbei, wo sich auch eine Schutzhütte findet.


== Schutzgebiet ==
== Schutzgebiet ==

Version vom 19. Mai 2011, 13:49 Uhr

Ameisenberg

Der Ameisenberg in der rechten Bildhälfte

Höhe 575 m
Lage Sachsen, Deutschland
Gebirge Zittauer Gebirge
Koordinaten 50° 51′ 8″ N, 14° 44′ 41″ OKoordinaten: 50° 51′ 8″ N, 14° 44′ 41″ O
Ameisenberg (Zittauer Gebirge) (Sachsen)
Ameisenberg (Zittauer Gebirge) (Sachsen)
Typ Kegelberg
Gestein Sandstein

Der Ameisenberg ist ein flachkegeliger Berg im nördlichen Zittauer Gebirge mit 575 m über NN. Der Ameisenberg ist komplett bewaldet. Zahlreiche Sandsteinformationen, vor allem an der Ostseite und dem Gipfelbereich, wie Bastei, Wilde Mauer und Robertfelsen, kennzeichnen den Berg.

Lage und Umgebung

Der Ameisenberg erhebt sich nördlich über dem Dorf Oybin am südwestlichen Rand des Olbersdorfer Beckens über den gleichnamigen Ort. An der steilabfallenden Ostseite befindet sich ein tiefer Taleinschnitt zum Töpfer. Hier verlaufen die Eisenbahnstrecke der Zittauer Schmalspurbahn nach Oybin und auch die Straße von Olbersdorf nach Oybin. Die Haltestelle „Teufelsmühle“ befindet sich im Talgrund und bietet eine Ausgangsbasis zur Besteigung des Berges. An der Westseite des Berges verläuft die alte Handelsstraße „Alte Leipaer Straße“. An dieser, an der Nordwestseite des Berges, befindet sich die Quelle „Hungerbrunnen“.

Am Nordhang des Berges verläuft als bedeutendste geologische Störungszone die Lausitzer Verwerfung, die den Granodiorit der Lausitz vom Sandsteinen Böhmens trennt. Hier wurde der Sandstein im Tertiär durch aufsteigendes Magma thermisch gehärtet.

Sage der Namensherkunft

Am Fuße des Ameisenberges soll ein wildes und rohes Riesengeschlecht gelebt haben, welches von Jagd und Raub lebte und die Bevölkerung tyrannisierte.

Im Tal zwischen Ameisenberg und Töpfer soll ein frommer Einsiedler gewohnt haben. Dieser drohte den Riesen, wenn sie ihren Lebenswandel nicht ändern, wird sie der Himmel bestrafen. Die Riesen lachten ihn aus und trieben es noch doller. Das ergrimmte den frommen Einsiedler und er verwandelte sie das ganze Volk der Riesen zu Pfingsten in Ameisen, die von da an den Hängen des Ameisenberges lebten.

Wege zum Gipfel

Mögliche Ausgangspunkte für den Gipfelaufstieg sind der Haltepunkte Oybin - Niederdorf oder Oybin Teufelsmühle,

Von Obin Niederdorf folgt man der Eisenbahn Richtung Oybin bis kurz vor dem nächsten Bahnübergang. Dort biegt ein Weg rechts ab und man kann der guten Ausschilderung folgen. Am Robertfelsen vorbei erreicht man den Gipfelumgang. Folgt man dem rechten Weg, erreicht man die Alte Laipaer Straße, auf der man, wenn man sich talwärts wendet, den Bahnhof Oybin Niederdorf wieder erreichen kann.

Wenn man direkt zum Gipfel will, muss man sich links wenden und dann der Ausschilderung "Bastei" folgen. In der Nähe des Gipfels befindet sich eine Schutzhütte. Geht man über den Gipfel weiter, erreicht man den Rundweg und kann wie beschrieben zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Kehrt man auf demselben weg zurück, kann man sich am Wegweiser "Bastei" wieder nach links wenden. Durch die sogenannte Katzenkerbe gelangt man auch zur Leipaer Straße, kurz bevor man sie erreicht trifft der Weg mit dem Ringweg zusammen.

Ein weiterer Weg führt durch die Hausschlucht zwischen dem Ameisenberg und dem Berg Oybin. Ausgangspunkt können hier der Bahnhof Oybin oder der Haltepunkt Teufelsmühle sein. Der Weg beginnt unmittelbar an der Bahnstrecke dazwischen am ehemaligen Modelleisenbahnbau. Er ist (wie alle Wege im Zittauer Gebirge) gut ausgeschildert und führt an einer herrlichen Aussicht auf den Berg Oybin vorbei, wo sich auch eine Schutzhütte findet.

Schutzgebiet

Der Ameisenberg ist für Wanderer und Kletterer zeitweise (Januar bis August) aufgrund einer Ausweisung als Horstschutzzone gesperrt[1].

Einzelnachweise

  1. http://www.kletterninzittau.de/index.php?rubrik=Naturschutz&topic=99