DE Magazin Deutschland

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DE Magazin Deutschland ist eine deutschsprachige Zeitschrift, die von der Frankfurter Societäts-Medien GmbH im Auftrag des Auswärtigen Amts produziert und in 180 Ländern vertrieben wird.[1]

Ziele und Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der Leitung des Chefredakteurs Peter Hintereder arbeitet ein Team von bekannten nationalen und internationalen Journalisten und auch Wissenschaftlern. Dabei besteht eine Zusammenarbeit mit anderen Vertragspartnern des Auswärtigen Amts wie zum Beispiel dpa und Deutsche Welle.

Ziel ist die Vermittlung eines insgesamt positiven, aber realistischen, umfassenden und zeitgemäßen Bildes Deutschlands im Ausland. Das crossmediale Magazin, das für eine internationale Leserschaft herausgegeben wird, umfasst die Themenbereiche Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissen und Leben sowie spezielle Regionalteile, die die gesellschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu bestimmten Weltregionen zum Schwerpunkt haben. Teil des crossmedialen Produkts ist die Website deutschland.de mit entsprechenden social media spin offs. www.deutschland.de war ein in der Frühphase des Internets gegründetes Linkportal[2]. Da Linkportale mit der Entwicklung der Suchmaschinen zunehmend obsolet wurden, wurde das Portal 2012 mit der "Zeitschrift Deutschland" zum heutigen crossmedialen Magazin verschmolzen. Die Artikel aus der Zeitschrift werden im Portal mit Zusatzinformationen und Videos vertieft. Das Internetportal wird in zehn Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch, Türkisch, Portugiesisch und Japanisch.[1]

Das Magazin hatte zuvor den Titel "Deutschland: Forum für Politik, Kultur und Wirtschaft", davor seit 1971 "Deutschland: Zeitschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft", hervorgegangen aus der ursprünglichen westdeutschen Zeitschrift Scala: Zeitschrift aus Deutschland, die 1961 durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gegründet wurde.[3]

Scala war Teil der Bemühungen der Regierungen der frühen Bundesrepublik, das nach dem Krieg stark beschädigte Ansehen Deutschlands in der (westlichen) Welt wieder zu verbessern. Sie richtete sich vor allem an Multiplikatoren in Presse, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Sie folgte damit dem Modell einer staatlichen, multilingualen PR-Zeitschrift, wie sie erstmals in einer vergleichbaren Situation internationaler Isolierung durch die UdSSR mit dem Magazin "UdSSR im Bau" (später "Sowjetunion") gegründet wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b deutschland.de: Internetportal der Zeitschrift DE Magazin Deutschland
  2. Denise Carstensen, Michael Fischer: deutschland.de: jünger, größer, interaktiver. In: wissen.de. 1. Juli 2012, abgerufen am 10. Februar 2019.
  3. Findbuch Bundesarchiv: Scala International im Bundesarchiv. In: Akten des Bundespresseamtes Abt. IV - Ausland. Bundesarchiv, 1. Januar 1961, abgerufen am 10. Februar 2019.