Diorama (Band)

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Diorama
Torben Wendt (Piano) und Sash Fiddler (Gitarre) beim E-tropolis Festival 2013, Berlin
Torben Wendt (Piano) und Sash Fiddler (Gitarre) beim E-tropolis Festival 2013, Berlin
Allgemeine Informationen
Genre(s) Electro Pop
Gründung 1996
Website http://www.diorama-music.com
Aktuelle Besetzung
Torben Wendt
Gesang, Keyboard
Felix Marc
Sash Fiddler
Markus Halter
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Bass
Bernhard le Sigue (2002 bis 2006)

Diorama ist ein deutsches Musikprojekt mit überwiegend englischen Texten. Das musikalische Spektrum reicht von einfachen Klavierstücken bis hin zu Electro Pop.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diorama wurde 1996 von Torben Wendt gegründet, der eine 13-jährige klassische Klavierausbildung absolviert hat und dessen weiterer musikalischer Hintergrund zudem in Punk und Trance lag.

Felix Marc am Keyboard beim E-tropolis Festival 2013, Berlin

Nach Veröffentlichung der Demoaufnahme „Leaving Hollywood“ bekundete das Label Accession Records Interesse und Adrian Hates (Diary of Dreams), konnte als Produzent für das Debütalbum Pale gewonnen werden, welches 1999 veröffentlicht wurde. 2000 ging Diorama als Vorgruppe von Diary of Dreams auf Tour und Wendt beschränkte sich darauf, die Stücke ausschließlich am Klavier zu begleiten. Im darauffolgenden Jahr wurde das Album her liquid arms veröffentlicht, welches sich durch die elektronische Ausrichtung deutlich vom ersten Album unterschied. Das Album erreichte die Top Ten der Deutsche Alternative Charts; Felix Marc stieß als Co-Produzent und Sänger zur Band.

Als erste Zusammenarbeit mit dem Bassisten Bernhard le Sigue entstand 2002 das Album the art of creating confusing spirits. Am Jahresende ging die Band erneut mit Diary of Dreams auf Deutschland- und Europa-Tournee. 2003 stieß mit Sascha Judt („Sash Fiddler“), der in früheren Zeiten mit Bernard le Sigue gearbeitet hatte, ein viertes Mitglied zur Band.

Im April 2005 veröffentlichten Diorama das vierte Album amaroid und wenige Monate später repale, eine Compilation diverser Remixe aus früheren Alben als auch bis dato unveröffentlichten Lieder. Im Oktober 2006 gab die Band den Ausstieg von Bernard le Sigue bekannt; Gründe wurden nicht genannt.

Nach einigen Remixarbeiten, z. B. für daVOS („What I prefer“) oder Frozen Plasma („Hypocrite“), einem Samplerbeitrag zum Accession Records – Sampler Vol. 3 („The pulse of life“) sowie einer Zusammenarbeit mit Painbastard („Torn“), arbeitete die Band an der Fertigstellung des Albums „a different life“, welches im März 2007 erschien. Anschließend folgten die Alben „Cubed“ (2010) und „Even the Devil Doesn't Care“ (2013).

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torben Wendt beim E-tropolis Festival 2013, Berlin

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 – Pale
  • 2001 – Her Liquid Arms
  • 2002 – The Art of Creating Confusing Spirits
  • 2005 – Amaroid
  • 2005 – Repale
  • 2005 – Pale (Re-Release)
  • 2007 – A Different Life
  • 2010 – Cubed
  • 2013 – Even the Devil Doesn't Care
  • 2016 – Zero Soldier Army

Maxi-CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001 – Device
  • 2007 – Synthesize Me
  • 2010 – Child of Entertainment

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diorama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien