Disocactus cinnabarinus

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Disocactus cinnabarinus
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Hylocereeae
Gattung: Disocactus
Art: Disocactus cinnabarinus
Wissenschaftlicher Name
Disocactus cinnabarinus
(Eichlam ex Weing.) Barthlott

Disocactus cinnabarinus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Disocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton cinnabarinus stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚zinnoberrot‘ und verweist auf die Farbe der Blüten.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disocactus cinnabarinus wächst kriechend und/oder anlehnend. Die dreikantigen, dunkelgrünen Triebe sind sehr schlank. Sie werden 38 bis 60 Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Die Areolen sind vorstehend. Bis zu 10 borstenartig, gelblich-braune Dornen werden bis zu 0,8 Zentimeter lang.

Die Blüten sind trichterig, leicht gebogen bis zu 15 Zentimeter lang und 8 bis 9 Zentimeter im Durchmesser groß. Sie sind außen grünlich rot und die Perianthsegmente sind glänzend bräunlich rot.

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disocactus cinnabarinus ist in den mexikanischen Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca und Tabasco sowie in Guatemala und El Salvador in Höhenlagen von 1500 bis 3500 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus cinnabarinus erfolgte 1910 durch Wilhelm Weingart.[2] Wilhelm Barthlott stellte die Art 1991 zu Disocactus.[3]

Synonyme sind folgende beschriebene Arten: Cereus cinnabarinus Eichlam ex Weing. (1910), Heliocereus cinnabarinus (Eichlam ex Weing.) Britton & Rose (1920), Disocactus speciosus subsp. cinnabarinus (Eichlam ex Weing.) Ralf Bauer (2003) und Heliocereus heterodoxus Standl. & Steyerm. (1944).

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 48.
  2. Weingart: Monatsschrift für Kakteenkunde. Band 20, 1910, S. 161.
  3. Bradleya. Band 9, 1991, S. 87.