Euromediterrane Parlamentarische Versammlung

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Die Parlamentarische Versammlung der Union für das Mittelmeer konstituierte sich im März 2004 als parlamentarisches Kontrollgremium im Rahmen der Euro-mediterranen Partnerschaft in Athen.

Ihr gehören vom Europäischen Parlament 45 Abgeordnete, von den EU-Mitgliedstaaten je 3 Abgeordnete und von den südlichen Anrainerstaaten (Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Israel, Libanon, Syrien, Jordanien, die Palästinensischen Autonomiegebiete sowie die Türkei - Libyen hat seit 1999 Beobachterstatus) maximal je 12 Abgeordnete an. Sie tagt einmal jährlich im Wechsel in den verschiedenen Mitgliedstaaten. Ihr Präsident ist Josep Borrell Fontelles vom Europäischen Parlament. Die Ausschüsse, der Politische Ausschuss für Sicherheit und Menschenrechte, der Wirtschaftliche Ausschuss für Finanzen, soziale Angelegenheiten und Bildung und der Ausschuss für die Förderung der Lebensqualität durch den Austausch von Menschen und Kultur tagen in Brüssel (Belgien) oder auf Einladung auch in einem anderen Mitgliedstaat. Ihre Amtssprachen sind Arabisch, Hebräisch, Türkisch und alle Amtssprachen der EU. Die Arbeitssprachen sind Englisch, Französisch und Arabisch.

Literatur[Bearbeiten]

  • Tobias Schumacher 2005: Die EU als internationaler Akteur im südlichen Mittelmeerraum, Nomos Verlag, Baden-Baden

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]