Familienbenutzer

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Der Familienbenutzer ist ein fiktiver Gegenstand, den Loriot für einen kurzen, komischen Zeichentrickfilm erfand. Der Begriff wird metaphorisch für nutzlose Gebrauchsgegenstände verwendet. Der Familienbenutzer wird in einem fiktiven Interview zwischen den Figuren Chefreporter Kurt Rösner und Frau Direktor Bartels von Frau Bartels wie folgt charakterisiert:

„Es ist ein Artikel, der schon durch seine gefällige Form anspricht, gell? Er ist formschön, wetterfest, geräuschlos, hautfreundlich, pflegeleicht, völlig zweckfrei und – gegen Aufpreis – auch entnehmbar. Ein Geschenk, das Freude macht, für den Herrn, für die Dame, für das Kind, gell?“

Loriot: Das Frühstücksei. Gesammelte dramatische Werke[1]

Der Zeichentrickfilm war in ursprünglicher Fassung erstmals am 23. Dezember 1968 in der Serie Cartoon (Folge 7) zu sehen. Für die Fernsehserie Loriot (Folge VI), die am 7. Dezember 1978 erstausgestrahlt wurde, erstellte Loriot eine Neufassung,[2] die er in die Handlung des Sketches Weihnachten bei Hoppenstedts integrierte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Loriot: Das Frühstücksei. Gesammelte dramatische Werke. Diogenes, Zürich 2003, ISBN 3-257-02081-3, S. 89–91.
  2. Fernsehen. In: loriot.de. Loriot Design GmbH, abgerufen am 24. November 2013 (Werkverzeichnis).