Hunahpú und Ixbalanqué

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Hunahpú und Ixbalanqué, genannt auch die Heldenbrüder oder die Göttlichen Zwillinge, sind zwei Hauptpersonen des heiligen Buchs Popol Vuh der Quiché-Maya in Guatemala. Die Legende und der Kult der Zwillinge waren im gesamten Mayagebiet weit verbreitet.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gezeugt wurden die Zwillinge von HunHunahpú und Ixquic. Beide wurden, nach zahlreichen Erlebnissen und einem Abstieg in die Unterwelt, wo sie den Kampf gegen die Herren des Todes gewannen, wobei sie die Häuser der Düsterkeit, Messer, Kälte, Jaguars, Feuer und Fledermäuse und die dortigen Götter in einem Ballspiel besiegten, im Selbsopfer zu Sonne und Mond. Bei Chichén Itzá wurde eine Kultstätte dieser Heldenbrüder gefunden.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Cordan (Hrsg.): Popol Vuh. Das Buch des Rates. Diederichs, München 1990, S. 62 ff, ISBN 3-424-00578-9.
  • Allen J. Christenson: Popol Vuh: The Sacred Book of the Maya: The Great Classic of Central American Spirituality, Translated From the Original Maya Text. University of Oklahoma Press, 2007 ISBN 9780806138398 bei GoogleBooks.
  • Leonhard Schultze-Jena: Popol Vuh: Das heilige Buch der Quiché-Indianer von Guatemala. Kohlhammer, Stuttgart 1972.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Die müssen nach einer verlorenen Schlacht auf dem Scheiterhaufen sterben, und ihre brennenden Knochen werfen die Feinde auf dem Höhepunkt der Siegesfeier in den Fluss Xibalba. Als sie jedoch auf den Boden sinken, verwandeln die Knochen sich wieder in Hunahpú und Ixbalanqué."