Karl Friedrich von Beneckendorff

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Karl Friedrich Freiherr von Beneckendorff (* 1713 in Blumenfelde (Neumark) im Kreis Friedeberg; † 1788 ebenda) war ein preußischer Jurist, Nationalökonom und Agrarwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beneckendorff studierte Rechtswissenschaften in Halle an der Saale. 1735 wurde er zum Kammergerichtsrat in Berlin ernannt. 1742 ernannte Friedrich Wilhelm I. ihn zum Präsidenten der Oberamtsregierung in Breslau.[1] 1751 nahm er seine Entlassung, weil er die preußischen Justizreformen (1749 unter Samuel von Cocceji) missbilligte und zog sich auf sein Gut in Blumenfelde zurück. Dort widmete er sich den Agrarwissenschaften und schrieb einige Bücher.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beneckendorff schrieb zahlreiche agrar-ökonomische Werke, darunter:

  • Berliner Beiträge zur Landwirthschaftswissenschaft, 1771–85, 2. Aufl. 1789;
  • Oeconomia forensis, 8 Bde. 1775–84;
  • Der Landwirth in und nach dem Kriege, 1779;
  • Zuverlässige Nachrichten von wichtigen Landes- und Wirthschaftsneuigkeiten, 3 Bde. 1781–84;
  • Abhandlung der Lehre von der richtigen Bedüngung der Felder, 1784;
  • Kleine ökonomische Schriften, 2 Thle., 1784–86;
  • Oekonomisch-juristischer Tractat von der Schäfereigerechtigkeit, 1785;
  • Geheimnisse der Natur für den wirthschaftlichen Landmann, 3 Bde. 1786–87;
  • Oeconomia controversa, 2 Bde., 1787–88;
  • Abhandlung von den wichtigen Vortheilen der neuen Crediteinrichtung in der Mark Brandenburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Kümmel: Friedrich Wilhelm I. und die Jagd, S. 7. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
  2. Johann Hübner, Friedrich August Rüder: Zeitungs- und Conversations-Lexikon: Ein vaterländisches ..., Band 1, S. 134. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).