Key generator (Warez)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Keygen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Große Teile des Artikels sind nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Ein Key generator (auch KeyGen, Keygen oder Keymaker, wörtlich Schlüsselgenerator) ist ein Computerprogramm, das automatisch nach einem Algorithmus Lizenzschlüssel für andere Programme erstellt.[1]

Screenshot eines Key Generators

Obwohl die Verwendung von mit Key-Generatoren erstellten Lizenzschlüssel illegal ist – solange der Ersteller nicht eine Lizenz des Programmes besitzt – sind Key-Generatoren sehr verbreitet. Sie sind im Internet für sehr viele Programme verfügbar. Es existieren auch Pseudo-Keygeneratoren, die nur eine bestimmte Anzahl von Lizenzschlüsseln gespeichert haben und diese per Zufall ausgeben. Aufgrund der Beliebtheit von Key Generatoren werden diese Programme auch zur Verbreitung von Schadprogrammen genutzt (z. B. Backdoors, Viren, Würmer, Keyloggern etc.).

Inzwischen bauen Firmen jedoch immer häufiger einen Schutz ein, wodurch Key-Generatoren seltener zum Freischalten des Programms benutzt werden können. Der eingegebene Lizenzschlüssel wird in einer Datenbank gesucht. Falls es schon vorhanden ist, oder nicht vom Hersteller generiert wurde, wird das Programm nicht freigeschaltet. Der entsprechende Lizenzschlüssel gilt als blacklisted. Dies ist allerdings nur mit Internetzugang möglich, da die Datenbanken im Internet aktualisiert werden müssen. Ein Beispiel sind die Computerspiele von Valve, die nur mit der Software Steam über das Internet freigeschaltet werden können. Dazu gehören u. a. Half-Life bzw. Half-Life 2, sowie deren Ableger Counter-Strike und Counter-Strike: Source.

Eine weitere verbreitete Möglichkeit zum Schutz vor Key-Generatoren stellt die Produktaktivierung dar. Derartige Verfahren stoßen unter Datenschutzaktivisten auf heftigen Protest, sind jedoch auch kein sehr wirksamer Schutz gegen Schwarzkopien, da anhand der Aktivierungsnummer die Autorisierungsnummer generiert werden kann (durch entsprechenden Algorithmus oder Datenbank-Abgleich).[1]

Musikuntermalung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oft wird während der Laufzeit des Programms Musik im Stil des Chiptune abgespielt. Diese Musik hat durch die Häufigkeit der Verwendung im Internet auch sehr an Bekanntheit und Gefallen gewonnen, sodass einzelne „Keygenmusikstücke“ auch ohne eigentlichen Keygen im Internet zu finden sind. Als Musiker sei hier dubmood genannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jan Krömer, Evrim Sen: No Copy - Die Welt der digitalen Raubkopie. Klett-Cotta Verlag, 2006, ISBN 978-3-608-50082-0, S. 130 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!