Koffi Olomide

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Koffi Olomide
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Antoine Agbepa Mumba (* 13. August 1956 in Léopoldville), alias Koffi Olomide, ist ein Sänger aus dem Kongo.

Leben[Bearbeiten]

Olomide wurde als Sohn eines kongolesischen Vaters und einer Mutter aus Sierra-Leone geboren. Während seiner Kindheit träumte Koffi Olomide davon, Fußballer zu werden. Als Musiker trat er erstmals während seines Studiums der Betriebswirtschaft, das er in Paris absolvierte, in Erscheinung. 1978 machte er während seines Ferienaufenthalts in Kinshasa seine ersten Plattenaufnahmen.

Im Jahr 1983 brachte er seine erste CD Ngounda heraus. Drei Jahre danach war Olomide bereits Chef der Gruppe Quartier Latin, die später weltbekannt wurde. 1994 wurde er zum besten Sänger (Africa Music Awards) gewählt und gewann den Preis für das beste Clip (Album V12). Auch in Europa füllt Olomidé die größten Hallen, z.B. das Zenith in Paris.

Unter anderem kann Olomide vier goldene Schallplatten und viele Awards vorweisen, wie z.B. 2002 vier Trophäen bei den Kora Awards und 2005 den Kora Award als Künstler der Dekade[1]. Er ist heute der erfolgreichste kongolesische Musiker und ist besonders in ganz Afrika und in Europa erfolgreich.

Innerhalb der Band Quartier Latin gab es viel Bewegung. Einige Musiker wie Modogo, Suzuki und Mboshi verließen die Gruppe und kehrten später zu ihr zurück. Der letzte vielbeachtete Abgang eines Sängers war der von Fally Ipupa, der bereits als der kommende Superstar Kongos gehandelt wird und der mit seinem ersten Album Droit chemin vom Juli 2006 einen ersten großen Erfolg verzeichnen kann.

Erste Erfolge[Bearbeiten]

Koffi Olomide wuchs in einem Wohnviertel der Hauptstadt Kinshasa auf, wo er intensiv mit der „rumba congolaise“ in Berührung kam. Deren große Vertreter in dieser Zeit sind u.a. Franco, Grand Kallé, Vicky Longomba und Tabu Ley Rochereau, der ihn am allermeisten beeindruckte.

Koffi begann im Alter von 13 Jahren mit dem Gitarrenspiel. Dabei half ihm sein Nachbar. Sein Vater, Charles Agbepa, war davon nicht begeistert, zumal der kleine Koffi ein sehr guter Schüler war und der Vater eine Beamntenkarriere seines Sohnes im Blick hatte. Allerdings begann er mit Hilfe seiner Mutter und seines großen Bruders Johnny damit, sich der Musikszene in Kinshasa anzunähern und wurde schließlich von dem Bandleader der Gruppe Zaïko Langa Langa, Papa Wemba, entdeckt. Mit diesem verband ihn eine enge Freundschaft. Diese Annäherung endete jedoch abrupt mit dem Ende der Schulzeit und dem Beginn des Studiums in Paris. In den Ferien zu Hause jedoch konnte Olomide seiner Leidenschaft, der Musik, nachgehen.

Bei diesen Aufenthalten entstanden die Singles Onia, Asso und Princesse Ya Senza, von denen die letztere ein Erfolg wurde. Aber damit war Olomide trotz seines jungen Alters noch nicht zufrieden. Zudem trennte sich die Gruppe Zaïko Langa Langa nach internen Querelen von seinem Star Papa Wemba. Auf der Suche nach einem Songschreiber und Ideengeber erinnerte sich Papa Wemba an Olomide und kontaktierte ihn. Olomide begann in seinem Studierzimmer sofort mit der Ausarbeitung von Texten und Kompositionen für Papa Wemba. Bereits mit 22 zahlte sich diese Arbeit aus, denn mit dem Stück Anibo erhielt er die Auszeichnung als bester Songschreiber. Trotz allem gelang es Olomide, sein Studium 1980 erfolgreich abzuschließen. Nach einem erfolglosen Versuch, in der krisengebeutelten Heimat Arbeit zu finden, kehrt Olomide nach Europa zurück.

Der heutige Koffi Olomide[Bearbeiten]

Olomide kann unter den afrikanischen Musikern als Referenz bezeichnet werden. Olomidé betreibt einen ausgeprägten Starkult, zu dem noble Häuser, Luxuskarossen und eine hübsche Frau gehören, weshalb man ihn auch GRAND MOPAO nennt. Diesem Trend zum Luxus folgen mittlerweile viele afrikanische Musiker und Personen des öffentlichen Lebens.

Sozialer Einfluss[Bearbeiten]

Olomidé ist der König des Tschatcho, einer Musikrichtung, die er selbst kreiert hat und die die Frau und die Liebe zum Mittelpunkt hat. Die heutigen „Koffiphilen“ stellen sich gerne als zärtliche Liebhaber dar.

Olomide ist verheiratet und Vater von insgesamt acht Kindern.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Koweit Rive Gauche (1992)
  • Pas De Faux Pas (1992)
  • Tcha Tcho (1990)
  • Noblesse Oblige (1993)
  • L' Orfevre (1990)
  • Gangi Ya Film Diva (198?)
  • Loi (1998)
  • Ngounda (1998)
  • L' Olympia (1998)
  • Droit de Veto (1998)
  • Chante (2000)
  • Attentat (2000)
  • Magie (1994)
  • Live a Bercy (2000)
  • Force de Frappe (2000)
  • Effrakata (2001)
  • Affaire d'Etat (2003)
  • Monde Arabe (2005)
  • Haute de Gamme/Koweit Rive Gauche (1992)
  • Affaire Silyvie (Ambiance Non Stop) (2006)
  • Attentat - l'Intergrale (1999)
  • Wake Up (1996)
  • V12 et Loi (1995; 1998)
  • Ultimatum (1997)
  • Swi (2006)
  • Danger de mort (2006)
  • Bord ezanga kombo (2008)
  • Salopette (2009)
  • Chicotte à Papa (2009)
  • Abracadabra (2011)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. List of the 2005 Kora event winners, abgerufen am 23. Februar 2010