Koffi Olomide

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Koffi Olomide
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Antoine Christophe Agbepa Mumba (* 13. August 1956 in Kisangani), alias Koffi Olomide, ist ein kongolesischer Sänger, Songwriter, Musikproduzent. Er ist Gründer und Leiter der Gruppe Quartier Latin International.

Leben[Bearbeiten]

Olomide wurde als Sohn eines kongolesischen Vaters und einer Mutter aus Sierra-Leone geboren. Er wuchs in einem Wohnviertel der Hauptstadt Kinshasa auf, wo er mit der „rumba congolaise“ in Berührung kam. Deren große Vertreter in dieser Zeit sind u.a. Franco, Grand Kallé, Vicky Longomba und Tabu Ley Rochereau, der ihn am allermeisten beeindruckte.

Als Musiker trat er erstmals während seines Studiums der Betriebswirtschaft, das er in Paris absolvierte, in Erscheinung. 1978 machte er während seines Ferienaufenthalts in Kinshasa seine ersten Plattenaufnahmen. Es entstanden die Singles Onia, Asso und Princesse Ya Senza, von denen die letztere ein Erfolg wurde.

Mit 22 wurde er Songschreier für Papa Wemba. Zugleich gelang es Olomide, sein Studium 1980 erfolgreich abzuschließen. Nach einem erfolglosen Versuch, in der krisengebeutelten Heimat Arbeit zu finden, kehrt Olomide nach Europa zurück.

Im Jahr 1983 brachte er seine erste CD Ngounda heraus. Drei Jahre danach war Olomide Chef der Gruppe Quartier Latin, die später weltbekannt wurde. 1994 wurde er zum besten Sänger (Africa Music Awards) gewählt und gewann den Preis für das beste Clip (Album V12). Auch in Europa füllte Olomidé die allen, z.B. das Zenith in Paris.

Olomidé ist der König des Tschatcho, einer Musikrichtung, die er selbst kreiert hat und die die Frau und die Liebe zum Mittelpunkt hat. Die heutigen „Koffiphilen“ stellen sich gerne als zärtliche Liebhaber dar.

Olomide kann zahlreiche goldene Schallplatten und viele Awards vorweisen, wie z.B. 2002 vier Trophäen bei den Kora Awards und 2005 den Kora Award als „Künstler der Dekade“.[1] Er ist der erfolgreichste kongolesische Musiker und ist besonders in ganz Afrika und in Europa erfolgreich.

Olomide ist verheiratet und Vater von insgesamt acht Kindern.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Koweit Rive Gauche (1992)
  • Pas De Faux Pas (1992)
  • Tcha Tcho (1990)
  • Noblesse Oblige (1993)
  • L' Orfevre (1990)
  • Gangi Ya Film Diva (198?)
  • Loi (1998)
  • Ngounda (1998)
  • L' Olympia (1998)
  • Droit de Veto (1998)
  • Chante (2000)
  • Attentat (2000)
  • Magie (1994)
  • Live a Bercy (2000)
  • Force de Frappe (2000)
  • Effrakata (2001)
  • Affaire d'Etat (2003)
  • Monde Arabe (2004)
  • Haute de Gamme/Koweit Rive Gauche (1992)
  • Affaire Silyvie (Ambiance Non Stop) (2006)
  • Attentat - l'Intergrale (1999)
  • Wake Up (1996)
  • V12 et Loi (1995; 1998)
  • Ultimatum (1997)
  • Swi (2006)
  • Danger de mort (2006)
  • Bord ezanga kombo (2008)
  • Salopette (2009)
  • Chicotte à Papa (2009)
  • Abracadabra (2011)
  • 13ième Apôtre (2015)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. List of the 2005 Kora event winners, abgerufen am 23. Februar 2010