Lago Yanahuin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lago Yanahuin
Geographische Lage Department Pasco, Peru
Daten
Koordinaten 11° 7′ 36″ S, 76° 32′ 7″ WKoordinaten: 11° 7′ 36″ S, 76° 32′ 7″ W
Lago Yanahuin (Peru)
Lago Yanahuin
Höhe über Meeresspiegel 4400 m
Länge 400 mdep1f6
Breite 300 mdep1f7
Umfang 1,40 kmdep1f9

Lago Yanahuin (oder Yanahuni, Yanawayin oder Yanahuani, auch: Laguna Pampa) ist ein See in den zentralperuanischen Anden im Department Pasco in einer Höhe von etwa 4400 m ü. M.

Der See machte im Jahr 1971 weltweit Schlagzeilen, als am 18. März eine durch einen Felssturz verursachte riesige Flutwelle die am Ufer gelegene Siedlung der Mine Chungar dem Erdboden gleichmachte und (nach unterschiedlichen Schätzungen) 400–600 Menschen tötete. Der Felssturz hatte sich 400 m über dem Seespiegel aus anstehendem Kalkstein gelöst und umfasste schätzungsweise 100.000 m³ Gestein. Er löste eine bis zu 30 m hohe Flutwelle aus, die das gegenüberliegende Ufer unter sich begrub und nahezu die gesamte Minensiedlung zerstörte. Ein Teil des Wassers ergoss sich in einen der Bergbauschächte, wo einige der Minenarbeiter den Tod durch Ertrinken fanden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hrsg. Stephen G. Evans, Jerome V. DeGraff, Catastrophic Landslides: Effects, Occurrence and Mechanisms (2002) in: Reviews in Engineering Geology Volume XV

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]