Privatinsolvenz

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Der Begriff Privatinsolvenz ist – obgleich selbst von Juristen häufig verwendet – die unzutreffende und irreführende Bezeichnung für die gerichtliche Schuldenregulierung, wenn eine natürliche Person zahlungsunfähig ist und keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt oder ausgeübt hat. In diesem Fall wird in Deutschland ein Verbraucherinsolvenzverfahren (Österreich: Schuldenregulierungsverfahren) durchgeführt. Die Restschuldbefreiung ermöglicht diesen Personen, nach einer Wohlverhaltensphase schuldenfrei zu werden.

Die Dauer des Insolvenzverfahrens reicht von zumindest neun Monaten in England und Wales bis hin zu in der Regel sechs Jahren in Deutschland, wo jedoch seit dem 1. Juli 2014 Möglichkeiten zur Verkürzung bestehen[1].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. § 300 InsO. Abgerufen am 10. Mai 2016.
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