Promiskuitiver Modus

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Der promiskuitive Modus oder Promiscuous-Modus (aus dem englischen promiscuous mode entlehnt, etwa für „freizügiger Modus“) bezeichnet einen bestimmten Empfangsmodus für netzwerktechnische Geräte.

Weitere Einzelheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Modus liest das Gerät den gesamten ankommenden Datenverkehr an die in diesen Modus geschaltete Netzwerkschnittstelle mit (anstatt nur den für das Gerät bestimmten Datenverkehr) und gibt die Daten zur Verarbeitung an das Betriebssystem weiter. Dies kann beispielsweise zum Betrieb virtueller Maschinen notwendig sein, die hierdurch eine eigene Netzwerkschnittstelle erhalten.

Geräte, die diesen Modus benutzen, können Kombinationen aus Switch und Router, Netzwerktester oder auch normale Computer mit Anschluss an ein Netzwerk sein.

Bei Wireless LANs werden im promiscuous mode nur die Pakete des Netzwerks (Accesspoints) weitergeleitet, mit dem der Client gerade verbunden ist. Da das Herstellen einer Verbindung mit dem Netzwerk normalerweise mit einer Authentifizierung einhergeht, ist der promiscuous mode nicht geeignet, um Pakete eines Netzwerks aufzufangen, zu dem man keinen direkten Zugang hat.

Das Gegenteil zu diesem Modus stellt der non-promiscuous mode dar. In diesem Modus verarbeitet das Gerät nur die an sich selbst gerichteten Pakete, was zum Beispiel in Ethernetnetzen über das Auswerten der MAC-Adresse geschieht, zuzüglich Broadcast-Pakete.

Geswitchte Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Netzwerken, die durch Switches (im Gegensatz zu Hubs) gebildet werden, ist der Promiscuous-Modus zur Spionage nutzlos, da normalerweise an jedes Gerät nur die dafür bestimmten Pakete geleitet werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]