Rebalancing (Finanztheorie)

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Rebalancing ist die Umschichtung von Geldanlagen zwecks Wiederherstellung einer Ziel-Asset-Allocation. Es findet also kein Buy-and-hold statt.

Wenn eine Asset-Allokation verwirklicht wird, wird diese im Laufe der Zeit durch unterschiedliche Wertentwicklung der einzelnen Anlageklassen vom ursprünglichen Zustand abweichen. Dann muss die Zielallokation durch Umschichtung von Geldmitteln zwischen einzelnen Assetklassen des Portfolios wiederhergestellt werden. Praktische Hindernisse sind jedoch dabei Transaktionskosten und steuerliche Vor- und Nachteile einer solchen Umschichtung (Kursgewinne müssen versteuert, Kursverluste können abgesetzt werden).

Bei einer aktiven Anlagestrategie werden Umschichtungen vorgenommen, wenn neue öffentliche Informationen bekannt werden (ex ante z. B. über Zinssatz oder die Zusammensetzung des zugrundeliegenden Index wie z. B. DAX) oder bei Verschiebung der relativen Anteile durch Kursgewinne (ex post, z. B. 40/60-Strategie).

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