Sachsenbad Dresden

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Sachsenbad, Zustand 2011
Wassermann an der Frontseite

Das Sachsenbad Dresden ist eine ehemalige Schwimmhalle auf der Wurzener Straße 18 im Dresdner Stadtteil Pieschen.

Das Gebäude wurde in den Jahren 1928/1929 von Paul Wolf erbaut und gilt als „bemerkenswertes Beispiel des Neuen Bauens“.[1] Ganz im Stil des Neuen Bauens sind die „schmucklosen Putzfassaden … mit den gleichförmigen Fensterreihen und flachen Dächern“ gestaltet worden.[2] Reliefs von Gustav Bach, wie Wassernixe mit Fisch, zieren das Gebäude. Das Hallenbad verfügte über fußbodenbeheizte Säle, Restaurants und ein 25-Meter-Schwimmbahnbecken.

Die zweigeschossige Schwimmhalle wurde als Kernstück eines größeren Gebäudekomplexes erbaut. Dieser ehemalige „Sportpark“ oder Sportforum sollte aus Hallenbad, Freiluftbecken, Wohn- und Bibliotheksgebäuden bestehen. Realisiert wurde nur ein Teil des Bauvorhabens.

Im Sachsenbad wurden neben Fitness, Kraftsport, Gymnastik und Ballsport auch kulturelle Veranstaltungen wie verschiedene Kurse, Lesungen und Ausstellungen angeboten. Das Bad wurde 1994 geschlossen, das denkmalgeschützte Gebäude ist seitdem dem Verfall preisgegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lupfer et al., Objektnr. 159 (Sachsenbad, Wurzener Straße 18, 1928–29, Paul Wolf)
  2. Gantz, S. 89 Nr. 96 (Sachsenbad, Wurzener Straße 18, Architekt Paul Wolf, Bauzeit: 1927 bis 1928)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gilbert Lupfer, Bernhard Sterra und Martin Wörner (Hrsg.): Architekturführer Dresden. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01179-3.
  • Holger Gantz: 100 Bauwerke in Dresden: Ein Wegweiser zu Bauwerken von historischem und baukünstlerischem Rang. Schnell und Steiner, Regensburg 1997, ISBN 3-7954-1111-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sachsenbad Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 4′ 53″ N, 13° 43′ 9″ O