Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München

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Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung

und Umwelt

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Gründung 1868 (München)

1970 (Campus Weihenstephan) 2000 (Wissenschaftszentrum )

Ort Freising
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Dekanin Angelika Schnieke
Studenten ca. 4.000 (Mrz. 2012)
Mitarbeiter ca. 1500 (Mrz. 2012)
davon Professoren 82 (Mrz. 2012)
Website www.wzw.tum.de

Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München (WZW) in Freising-Weihenstephan umfasst sieben Forschungsdepartments und sechs Studienfakultäten. Das WZW ist Teil der Technischen Universität München.

Die interdisziplinäre Verschränkung aller Disziplinen der Life Sciences am Campus Freising-Weihenstephan ermöglicht die Erforschung des gesamten Lebenszyklus von Nahrungsmitteln und Rohstoffen. Von den genetischen und biologischen Grundlagen über die Erzeugung bis hin zu Verarbeitung und Konsum untersuchen Weihenstephaner Forscher und Forscherinnen die Wertschöpfungskette.

Gut 82 Professoren betreuen etwa 4.000 Studierende. Forschungsschwerpunkte sind die Bio- und Gentechnologie, biogene Rohstoffe, Ernährungsphysiologie sowie die Verfahrenstechnik der Stoffumwandlung vom Rohstoff zum Lebensmittel (mit den traditionsreichen Brauerei-Lehrstühlen), nachhaltige Landnutzung, Forstwirtschaft, Holzforschung, Ökosystemforschung sowie Ökologie.

Studienfakultäten[Bearbeiten]

Forschungsdepartments[Bearbeiten]

  • Biowissenschaftliche Grundlagen
  • Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften für Lebensmittel und biogene Rohstoffe
  • Ökologie und Ökosystemmanagement
  • Pflanzenwissenschaften
  • Tierwissenschaften

Geschichte[Bearbeiten]

1803 wurde durch den bayerischen Kurfürsten und späteren König Max Joseph von Bayern in den durch die Säkularisation in Bayern leer stehenden Gebäuden von Kloster Weihenstephan zunächst eine Forstschule, im Januar 1804 dann eine Musterlandwirtschaftsschule und die „Kurfürstliche Centralbaumschule Weihenstephan“ gegründet. 1895 wurde Weihenstephan zur "Kgl. Bayerischen Akademie für Landwirtschaft und Brauereien" erhoben. 1907 entstand die Weihenstephaner Versuchsbrauerei. 1920 wurde Weihenstephan zur Hochschule mit Promotionsrecht erhoben. 1930 wurde die Hochschule der damaligen Technischen Hochschule München eingegliedert.

Aus dem Lehrbetrieb in Weihenstephan ging 1971 auch die Fachhochschule Weihenstephan hervor. 1999 wurde mit Beschluss des Bayerischen Ministerrats die Forstwissenschaftliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in die Technische Universität München integriert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

48.39911.721Koordinaten: 48° 23′ 56″ N, 11° 43′ 16″ O