Österreichischer Fachverband für Volkskunde

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Der Österreichische Fachverband für Volkskunde ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, welche sich als Standesvertretung der sachlichen und beruflichen Interessen der auf dem Fachgebiete der Volkskunde/Europäischen Ethnologie beruflich und/oder wissenschaftlich Tätigen in Österreich sieht.

Geschichte[Bearbeiten]

1957 wurde auf der 8. Österreichischen Volkskundetagung in Bregenz beschlossen, einen Fachverband zu gründen. Die für die Konstituierung beauftragte Kommission lud am 21. und 22. März 1958 zur Gründungsversammlung nach Saalfelden. Erster Vorsitzender wurde der Innsbrucker Ordinarius Karl Ilg. Als sein Stellvertreter wurde Hanns Koren gewählt. Weitere Mitglieder des Gründungsvorstands: Franz Colleselli (Schriftführer), Franz Lipp (Kassier), sowie Adolf Mais und Oskar Moser (Beiräte).

Aufgabenbereich[Bearbeiten]

Der Fachverband fördert die Forschung und den volkskundlichen Nachwuchs. Dabei arbeitet er eng mit dem Verein für Volkskunde in Wien zusammen. Gemeinsam wird die alle drei Jahre stattfindende Österreichische Volkskundetagung organisiert. Der derzeitige Vorstand besteht aus: Ingo Schneider (Vorsitzende), Margot Schindler (Stellvertretende Vorsitzende) Karl C. Berger (Schriftführer), Herlinde Menardi (Kassierin) sowie Olaf Bockhorn, Helmut Eberhart, Veronika Plöckinger-Walenta, Ulrike Kammerhofer und Katrin Knaß (Beiräte)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]