4-HO-DIPT

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von 4-HO-DIPT
Allgemeines
Name 4-HO-DIPT
Andere Namen
  • 4-Hydroxy-N,N-diisopropyltryptamin
  • Iprocin
Summenformel C16H24N2O
CAS-Nummer
  • 132328-45-1 (als freie Base)
  • 63065-90-7 (als Hydrochlorid)
Eigenschaften
Molare Masse 260,38 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

4-Hydroxy-N,N-diisopropyltryptamin (kurz 4-HO-DIPT), auch Iprocin, ist ein synthetisches Tryptamin-Derivat mit halluzinogener Wirkung. Es ist eines von Alexander Shulgin entwickelte Designerdroge und ist strukturverwandt mit Psilocin, einem Inhaltsstoff halluzinogener Pilze. 4-HO-DIPT gilt als vergleichsweise kurzwirksam.

Pharmakodynamik[Bearbeiten]

4-HO-DIPT entfaltet seine Wirkung sehr wahrscheinlich, wie alle „klassischen“ Halluzinogene, über den 5-HT2A-Rezeptor. Details zur Wirkweise sind jedoch gegenwärtig (2006) unbekannt.

Wirkung[Bearbeiten]

Es wird berichtet, dass sich 15 bis 30 min nach oraler Einnahme eine Wirkung einstellt. Bei höheren Dosen ist eine stark veränderte Sinneswahrnehmung zu erwarten. Die Wirkung ist der von psilocybinhaltigen Pilzen ähnlich, wird allerdings als glatter und weniger chaotisch beschrieben. Farben scheinen intensiver und auf hellen Flächen können Muster erscheinen. Des Weiteren wird Musik intensiver gefühlt und ein energetisches Körpergefühl ist zu verspüren.[2] Angst- und Panikreaktionen können, insbesondere bei höherer Dosierung, nicht ausgeschlossen werden, dabei spielen Set und Setting eine wichtige Rolle. Der nasale Konsum wird als schmerzhaft beschrieben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Alexander Shulgin, Ann Shulgin: TIHKAL – The Chemistry Continues. Transform Press.

Weblinks[Bearbeiten]