APS-C

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APS-C („Advanced Photo System Classic“) ist ursprünglich die Bezeichnung für eins der drei Aufnahmeformate des Advanced Photo Systems, einem 1996 von Kodak entwickelten Standard für fotografische Filme.

APS bei Digitalkameras [Bearbeiten]

Vergleich gängiger Sensorformate

Der Begriff APS-C wurde später von Canon für das Sensorformat digitaler Spiegelreflexkameras übernommen und bezeichnet dort Bildsensoren, die etwa eine Größe von 22,5 mm × 15,0 mm aufweisen.

APS-C ist bei digitalen Bildsensoren keine standardisierte Angabe, sondern die Größe kann je nach Hersteller und Kameramodell variieren. Gegenüber dem klassischen Kleinbildfilm liegt der Formatfaktor etwa zwischen 1,6 und 1,5, das Seitenverhältnis beträgt 3:2. Die Firma Nikon bezeichnet Kamerasensoren in dieser Größe als DX-Format.

Unter der Bezeichnung APS-H werden Kameras vermarktet, die ein etwas größeres Sensorformat von etwa 27,9 mm × 18,6 mm aufweisen, was einem Formatfaktor von etwa 1,3 entspricht. Auch diese Sensoren haben ein Seitenverhältnis von 3:2, somit besteht aufgrund des abweichenden Seitenverhältnisses kein Bezug zum gleichnamigen Format des APS-Films, das ein Verhältnis von 16:9 definiert.

Die Formatbezeichnung APS kann leicht mit Active Pixel Sensor verwechselt werden, letzteres beschreibt jedoch eine spezielle Technik für CMOS-Bildsensoren, die völlig unabhängig von der Sensorgröße eingesetzt wird.