DX-Format

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Der rote Rahmen markiert das Kleinbildformat innerhalb des Bildkreises eines Kleinbildobjektivs (auch FX-Format genannt), der blaue das DX-Format

Das DX-Format ist ein Sensorformat der digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon.

Das DX-Format wurde 1999 mit der Nikon D1 eingeführt. Es ist mit etwa 23,7 mm × 15,6 mm kleiner als das Kleinbildformat und weicht auch von den bis dahin für digitale Spiegelreflexkameras verwendeten Formaten ab. Es wird häufig auch etwas unpräzise als APS-C-Format bezeichnet.

Durch das gegenüber Kleinbild verkleinerte Format ist ein Formatfaktor zu berücksichtigen. Dieser wird für das DX-Format üblicherweise mit 1,5 angegeben. Die tatsächlichen Formate der Sensoren variieren geringfügig, siehe nachfolgende Tabelle:

Kameras Format Formatfaktor
D1, D1H, D1X, D40, D50, D70, D70s, D100 23,7 mm × 15,6 mm 1,525
D2H, D2Hs 23,3 mm × 15,5 mm 1,546
D2X, D2Xs 23,7 mm × 15,7 mm 1,522
D40X, D60, D80, D90, D200, D300, D300s, D3000, D5000, D5100, D7000 23,6 mm × 15,8 mm 1,523
D3100 23,1 mm × 15,4 mm 1,558
D3200 23,2 mm × 15,4 mm 1,554
D5200, D7100 23,5 mm × 15,6 mm 1,534

Da einige der Sensoren auch für Digitalkameras von Pentax, Konica Minolta und Sony verwendet werden, hat sich das DX-Format faktisch auch bei diesen Herstellern zum Standard entwickelt. Es wird dort aber nicht als DX-Format bezeichnet.

Als erster Hersteller führte Nikon 2002 spezielle Objektive für das kleinere Sensorformat ein, die DX-Nikkore. Diese sind auf den verkleinerten Bildkreis ausgelegt und zeigen bei Verwendung an Kleinbildkameras teilweise erhebliche Vignettierung (Randabschattung).