ARD-Hitnacht

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Die ARD-Hitnacht ist das gemeinsame Nachtprogramm der Schlager- und Landes-Hörfunkprogramme der ARD. Es ersetzte am 4. Oktober 2011 den ARD-Nachtexpress und den ARD-Radiowecker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Programm

Die ARD-Hitnacht wird an allen Wochentagen von Mitternacht bis sechs Uhr am darauffolgenden Morgen ausgestrahlt. Gespielt werden Schlager und sonstige populäre Unterhaltungsmusik aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Zwei Drittel der gespielten Musiktitel sollen internationaler Herkunft sein, ein Drittel aus deutschsprachiger Produktion.[1] Daneben gibt es Gelegenheit für die Hörer, sich telefonisch und online an der Sendung zu beteiligen.

Die Sendung wird in der Nacht von Sonntag auf Montag bis Freitag auf Samstag abwechselnd moderiert von Nadja Dominik, Dieter Exter und Frank Hofmann vom Saarländischen Rundfunk.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag gibt es von WDR 4 zunächst von 0:05 Uhr bis 4:00 Uhr den „Rhythmus der Nacht“ mit Schlager- und Partyhits und anschließend bis 6:00 Uhr die Hitnacht.

Zur vollen Stunde werden die Nachrichten von NDR Info übernommen.

[Bearbeiten] Gebende Sender

Die ARD-Hitnacht wird vom Saarländischen Rundfunk produziert, außer in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag, wenn die Sendung vom Westdeutschen Rundfunk kommt. Damit verringert sich die Zahl der gebenden Sender im Vergleich zu den Vorgängersendungen ARD-Nachtexpress und ARD-Radiowecker erheblich. Der Grund hierfür ist das Bestreben der Sender zu intensiverer Kooperation angesichts der wesentlich geringen Hörerzahl und damit Reichweite in der Nacht.[2]

[Bearbeiten] Nehmende Sender

Folgende Sender übernehmen das Programm:

Bayern 1 blendet sich nicht wie alle anderen nehmenden Programme um 0:05 Uhr in die Sendung ein, sondern es werden zuerst Verkehrsnachrichten gesendet und anschließend die Bayernhymne, die Deutsche Nationalhymne sowie die Europahymne gespielt. Die Aufschaltung auf das gemeinsame Programm erfolgt gegen 0:09 Uhr; bereits ab 5:00 Uhr sendet Bayern 1 wieder ein eigenes Programm. Auch Antenne Brandenburg übernimmt die ARD-Hitnacht von Montag bis Freitag nur bis 5:00 Uhr.

Wie schon zuvor beim ARD-Nachtexpress, nehmen der Norddeutsche Rundfunk, Radio Bremen und der Mitteldeutsche Rundfunk nicht an dem gemeinsamen Nachtprogramm teil.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Interview mit SR 3-Wellenchef Lutz Semmelrogge. SR3, 30. September 2011, abgerufen am 3. Oktober 2011 (Audio).
  2. Frank Meßing: „Nachtexpress“ von WDR 4 auf Abstellgleis. In: Der Westen. 26. September 2011, abgerufen am 29. September 2011: „Die Nachtversorgung auf Sparflamme begründet der WDR mit den ‚geringen Hörerzahlen‘. Reichweiten-Daten für die Zeit zwischen null und fünf Uhr gibt es nach Angaben des Senders zwar nicht. Aus der ‚Studie Massenkommunikation‘ gehe aber hervor, dass die Reichweite des Radios in den Nachtstunden deutschlandweit gerade einmal bei 1,8 Prozent liege. ‚Das entspricht in der Hochrechnung einem Potenzial von 1,24 Millionen Hörerinnen und Hörern‘, sagt WDR-Sprecher Uwe-Jens Lindner. Tagsüber liegt die Radio-Reichweite bei knapp 80 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben sich angesichts der geringen Hörer-Resonanz in der Nacht seit geraumer Zeit zu Kooperationen untereinander entschlossen.“
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