ASV Bauknecht Schorndorf
| ASV Bauknecht 1908 Schorndorf e. V. | ||
|---|---|---|
| Vereinsdaten | ||
![]() |
||
| Gründung | Frühjahr 1908 (Neugründung: 1948) | |
| Mitglieder | 220 | |
| Adresse | Schorndorf | |
| Vereinsfarben | blau-schwarz | |
| Abteilung Ringen | ||
| Kampfklasse | Landesliga | |
| Wettkampfstätte | Sporthalle Grauhalde | |
| Vereinserfolge | Deutscher Meister 1975, Vizemeister 1958 und 1974 | |
| Saison 2008/09 | 7. Platz von 10 (2. Bundesliga Süd) | |
| Saison 2009/10 | 6. Platz von 10 (2. Bundesliga Süd) | |
| Saison 2010/11 | 6. Platz von 9 (Landesliga Württemberg) | |
| Internet | ||
| Homepage | www.asvschorndorf.de | |
Der Verein ASV Bauknecht Schorndorf ist ein Ringerverein, der 1908 gegründet wurde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte des Vereins
Der Verein ASV Bauknecht Schorndorf wurde 1908 als ASV Spartania im Gasthaus zur "Bierhalle" gegründet. Heinrich Stradinger war damals der erste Vorstand des Vereins. Anfangs stand vor allem das Gewichtheben im Zentrum des Vereinsleben, doch bereits zum Ende des Jahres 1908 erhielt der Verein seine erste Ringermatte.
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg konnte der Verein erste Turniererfolge verzeichnen. So schnitt Karl Beißwenger beim Athletiksportfest in Nürnberg 1912 sehr gut ab.
Der Erste Weltkrieg brachte einen Stillstand. Hans Merkle, Max Merkle, Anton Reichert und Karl Setzer starben.
Nach dem Ersten Weltkrieg ging es dank des Förderers Willi Hornschuch wieder aufwärts mit dem Verein. 1920, 1924 und 1926 trug der Verein die Gaumeisterschaft aus. 1929 gelang der Ringerstaffel der Aufstieg in die Kreisliga, damals die zweithöchste Liga in Württemberg. Die erzwungene Gleichschaltung ab 1933 lähmte die freie Entwicklung des Vereins. Teile des Sportplatzes und dessen Sporthaus mussten an SA und SS abgegeben werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die örtlichen Vereine in einem Großverein zusammengefasst. 1948 wurde der ASV Spartania jedoch wieder neugegründet. 1958 folgte der erste Vizemeistertitel. 1966 wurde ein Vertrag mit dem in Schorndorf ansässigen Hausgerätehersteller Bauknecht gegründet, seit dem trägt der Verein den Beinamen Bauknecht. 1974 wurden die Ringer erneut Vizemeister und ein Jahr später feierten sie den Erfolg gegen den ASV Mainz 1888, den deutschen Meistertitel.
1981 konnte sich nach der Insolvenz von Bauknecht der Verein nicht mehr selbst finanzieren und musste in die Amateurliga absteigen.
Die ASVler kamen über die Oberliga, Regionalliga und die 2. Bundesliga, wo sie im Jahr 2000 ohne Punktverlust geblieben waren, wieder in die 1. Bundesliga.
Der Abstieg ziemlich bald darauf war jedoch nicht zu verhindern. In der 2. Bundesliga erreichte der ASV seitdem wieder gute Platzierungen und in der Saison nahm er wieder an der Relegation teil. In der Saison 2008/09 belegte Schorndorf Platz 7 unter Trainer Jaroslav Bago.
Seit 2004 hat der ASV Schorndorf auch eine 2 .Männermannschaft, die von Sascha Koppenhagen geführt wird. Sie wurde 2007 und 2008 Bezirksliga-Meister. 2007 schafften sie es allerdings nicht durch die Relegation aufzusteigen. Ab 2009 ringen sie allerdings durch eine neue Einteilung der unteren Ligen automatisch in der Landesliga.
Im WRV-Pokal schaffte der Verein es 2008 bis ins Finale, 2009 schied er in der zweiten Runde aus. 2010 zog der Verein seine Mannschaft aus der 2. Bundesliga zurück und trat in der neuen Saison in der sechstklassigen Landesliga an, die man auf Rang Sechs abschloss.[1]
[Bearbeiten] Namen des Vereins seit der Gründung
| 1908 - 1919 | ASV "Spartania" Schorndorf 1908 | |
| 1919 - 1921 | TSV 1846 Schorndorf | |
| 1921 - 1938 | ASV "Spartania" Schorndorf 1908 | |
| 1945 - 1948 | SV 1846 Schorndorf | |
| 1948 - 1966 | ASV "Spartania" Schorndorf 1908 | |
| 1966 - heute | ASV Bauknecht Schorndorf 1908 |
[Bearbeiten] Ligageschichte von 1950 - 2008 und die Vorstände
[Bearbeiten] Vereinskader
[Bearbeiten] Saison 2010/11 - Landesliga
| Name | Geburtsdatum | Gewichtsklasse in kg |
|---|---|---|
| Nico Thumm | 19.10.1995 | 55 |
| Pascal Weimann | 06.11.1995 | 60 |
| Eugen Friesen | 01.01.1972 | 60 / 66 |
| Tim Hermann | 12.06.1995 | 60 / 66 |
| Simon Koppenhagen | 09.02.1985 | 66 |
| Panagiotos Kalpakidis | 31.01.1996 | 60 / 66 |
| Jello Krahmer | 19.11.1995 | 66 |
| Jan Hermann | 09.12.1992 | 66 |
| Artur Baier | 25.10.1989 | 74 |
| Mikhail Arodz | 16.08.1980 | 74 |
| Sascha Koppenhagen | 03.02.1981 | 74 / 84 |
| Arne Stoll | 14.06.1991 | 84 |
| Sadri Balija | 20.03.1990 | 84 |
| Michael Bulgrin | 13.04.1960 | 84 |
| Dr. Andreas Kusche | 04.11.1968 | 84 / 69 |
| Tobias Bulgrin | 24.08.1986 | 96 |
| Julian Bulgrin | 29.05.1990 | 96 / 120 |
[Bearbeiten] Literatur
- ASV Bauknecht Schorndorf 1908 e.V. (Hrsg.): Chronik - 100 Jahre, Schorndorf 2008
- ASV Bauknecht Schorndorf 1908 e.V. (Hrsg.): Ringen Landesliga - Saison 2010, Schorndorf 2010
