Ak-Beschim

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Ak-Beschim (auch Ak-Beshim, das alte Suyab, chinesisch 碎葉城Pinyin Suìyè Chéng) ist ein Dorf in Nordkirgisistan, nahe Tokmok, bei dem sich umfangreiche Ruinen einer Stadt aus dem sechsten bis achten nachchristlichen Jahrhundert befinden.

Die Stadtanlage besteht aus zwei nebeneinanderliegenden, annähernd rechteckigen, einst vielleicht ummauerten Anlagen. Bei sowjetischen Ausgrabungen konnten zwei buddhistische Tempel, eine christliche Kirche mit Friedhof und eine Burg entdeckt werden.

Am besten erhalten sind die buddhistischen Tempel. Einer von ihnen bestand aus einer Gruppe von Räumen am Eingangsbereich, einem großen, länglichen Hof, einer darauf folgenden Säulenhalle und einem dahinter liegenden Schrein. In diesem Stand einst eine große Buddhastatue aus Bronze, von der nur noch Reste gefunden werden konnten. Der Tempel war reich ausgemalt.

Nachforschungen des chinesischen Historikers Guo Moruo haben ergeben, dass das heutige Ak-Beschim unter seinem damaligen chinesischen Namen "Suiye" der Geburtsort des bedeutendsten chinesischen Dichters der Tang-Zeit, Li Bai (701-762) war.

Literatur[Bearbeiten]

  • M.B.Piotrovskiĭ, G.V.Vilinbakhov: Suiab Ak-Beshim, Sankt-Petersburg 2002
  • Boris J. Stawiskij: Die Völker Mittelasiens im Lichte ihrer Kunstdenkmäler, Bonn 1982, S. 193-97 ISBN 3921591236